{"id":3284,"date":"2021-12-06T17:15:25","date_gmt":"2021-12-06T16:15:25","guid":{"rendered":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/?p=3284"},"modified":"2024-07-05T11:04:54","modified_gmt":"2024-07-05T09:04:54","slug":"di-07-12-2021-im-radio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/di-07-12-2021-im-radio\/","title":{"rendered":"di \u2013 07.12.2021 \u2013 im radio"},"content":{"rendered":"<h2><a name=\"_Toc89445419\"><\/a><\/h2>\n<hr \/>\n<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Laboratorium an der Mur: Das Musikprotokoll im Steirischen Herbst<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Florian Neuner. Schon lange vor Wien Modern wurde vom \u00f6sterreichischen Rundfunk in Graz ein Festival f\u00fcr die musikalische Avantgarde gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Bereits 1968, lange bevor es in der \u00f6sterreichischen Hauptstadt mit Wien Modern ein Festival f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musik gab, wurde in Graz das \u201eMusikprotokoll\u201c ins Leben gerufen \u2013 unter dem Dach des Festivals \u201eSteirischer Herbst\u201c und getragen vom ORF. Von Anfang an war die internationale Avantgarde zu Gast in der steirischen Landeshauptstadt, wurden St\u00fccke von Gy\u00f6rgy Ligeti, Morton Feldman und Luciano Berio aufgef\u00fchrt. Aber auch die \u00f6sterreichische Szene, Komponisten wie Friedrich Cerha oder Dieter Kaufmann waren in Graz pr\u00e4sent. Nach der Jahrtausendwende folgte zunehmend eine Orientierung ins Multimediale und Transdisziplin\u00e4re. Klang- und Medienkunst sind fester Bestandteil des Festivals, das 2021 unter Motto \u201enomadic sounds\u201c stand.<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Franz Lehrndorfer<\/strong>: \u201eWie sch\u00f6n leuchtet der Morgenstern\u201c (Franz Lehrndorfer, Orgel); <strong>Hans Stadlmair<\/strong>: \u201eEcce homo\u201c (M\u00fcnchener Kammerorchester: Alexander Liebreich); <strong>Ruth Zechlin<\/strong>: \u201eMusik zu Weihnachten\u201c (Markus Zahnhausen, Blockfl\u00f6te); <strong>Markus Zahnhausen<\/strong>: \u201eRecordare\u201c (Michala Petri, Blockfl\u00f6te; Odense Symphony Orchestra: Christoph Poppen); <strong>Eva Sindichakis<\/strong>: \u201eJoseph Beuys und sein schwarzer Raum\u201c (Arno Waschk, Klavier); <strong>Franz Lehrndorfer<\/strong>: \u201eOh cuan gracioso\u201c (Franz Lehrndorfer, Orgel); <strong>Philippine Schick<\/strong>: Sonate, op. 43 (Franz Amann, Violoncello; Ingeborg Schneider, Klavier); <strong>Jan Koetsier<\/strong>: Concertino, op. 115 (Ensemble; M\u00fcnchner Rundfunkorchester: Christoph Poppen); <strong>Franz Lehrndorfer<\/strong>: \u201eZu Bethlehem geboren\u201c (Franz Lehrndorfer, Orgel)<\/p>\n<p>09:05 bis 10:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>radioWissen: New Orleans und John Coltrane<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Musikstadt New Orleans &#8211; Wo der Jazz geboren wurde. John Coltrane- Jazz-Legende und spiritueller Sinnsucher<\/p>\n<p>10:08 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Sprechstunde: Musiktherapie \u2013 Wie Kl\u00e4nge heilen helfen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">G\u00e4ste: Prof. Dr. Lutz Neugebauer, Leiter des Nordoff Robbins Zentrums, Witten. Vorstandsvorsitzender der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft, Berlin | Teresa Moya Schlummer, Niedergelassene Musiktherapeutin, K\u00f6ln. Am Mikrofon: Christina Sartori. Musiktherapie nimmt mittlerweile einen breiten Raum ein in der Psychotherapie von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Musik f\u00f6rdert die Entwicklung und Identit\u00e4t, er\u00f6ffnet neue Handlungs- und Kommunikationsspielr\u00e4ume und verbessert das Selbstbild und die Ausdrucksm\u00f6glichkeiten jenseits der gesprochenen Sprache. Erfolge verzeichnen Therapeutinnen und Therapeuten aber auch bei neurologischen Erkrankungen wie der Demenz und Schlaganf\u00e4llen, in der Schmerztherapie, bei Komapatienten und in der Palliativmedizin.<\/p>\n<p>12:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Doppelkopf Am Tisch mit Stefan Kl\u00f6ckner, \u201eGregorianiker\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eGregorianik\u201c ist der Name f\u00fcr die Liturgieges\u00e4nge der westlichen Kirche. Kurz und b\u00fcndig bringt es Stefan Kl\u00f6ckner auf den Punkt. Er ist Professor f\u00fcr Musik des Mittelalters und Musikwissenschaft an der Folkwang-Hochschule in Essen. Die Ges\u00e4nge sind rund 1.200 Jahre alt \u2013 da ist das Verst\u00e4ndnis von Tradition gefragt. Ist 1200 Jahre alte Musik traditionell, also Teil des musikhistorischen Museums, oder ist sie modern?<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zeitfragen: Wirtschaft und Umwelt \u2013 Magazin<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zum eigenen Nachteil entscheiden? (Un)vernunft in der Wirtschaft. Von Wolfgang Streitboerger. (Wdh. v. 23.02.2021). Ob als K\u00e4ufer eines Gebrauchtwagens oder als Konzernlenker: An den \u201eHomo oeconomicus\u201d glaubten die \u00d6konomen f\u00fcr lange Zeit, an den Menschen als ein Wesen, das in wirtschaftlichen Fragen stets und absolut vern\u00fcnftig ausw\u00e4hlt, immer zu seinem gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Eigennutz. Welch ein Irrtum! Sp\u00e4testens seit den psychologischen Experimenten von Daniel Kahneman und Amos Tversky vor f\u00fcnf Jahrzehnten in Israel ist klar: Allzu oft lassen wir uns in unseren Entscheidungen \u00fcber Geld, Aktien und vieles mehr ablenken, sehen Sachverhalte verzerrt, folgen zu einfachen Erkl\u00e4rungen. Kahneman gewann daf\u00fcr 2004 den Wirtschafts-Nobelpreis. Der Volkswirt und Mathematiker Reinhard Selten bekam ihn schon 1994 als bisher einziger Deutscher \u2013 und er forschte \u00fcber \u201eeingeschr\u00e4nkte Rationalit\u00e4t\u201c. Mit der Verhaltens\u00f6konomik entstand ein gro\u00dfes Forschungsgebiet rund um die Vernunft in der Wirtschaft. Richard Thaler etwa, US-amerikanischer Preistr\u00e4ger von 2017, entwickelte zusammen mit dem Landsmann und Juristen Cass Sunstein das \u201eNudging\u201c \u2013 das umstrittene \u201eAnstupsen\u201c von B\u00fcrgern durch Regierungen, sich unbewusst wunschgem\u00e4\u00df zu verhalten. Junge, international vernetzte Forscher wie Mark Kirstein aus Deutschland suchen indes nach ganz neuen Ans\u00e4tzen, um zu verstehen, nach welchen Regeln Menschen in Geld- und Wirtschaftsfragen ihre Vernunft ein- oder abschalten.<\/p>\n<p>19:15 bis 20:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Das Feature: Die sieben Leben der Margarethenh\u00fctte \u2013 Eine ostdeutsche Industriegeschichte<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Holger Siemann. Regie: Claudia Kattanek. Produktion: Deutschlandfunk 2020. Das Isolatorenwerk Margarethenh\u00fctte Gro\u00dfdubrau \u2013 international konkurrenzf\u00e4hig, nach der Wende trotzdem verscherbelt und dichtgemacht. Die Geschichte wurde zum Symbol f\u00fcr die willk\u00fcrliche Deindustrialisierung des Ostens, die Geringsch\u00e4tzung der Ostdeutschen, das Versagen der Treuhand. Nur: Die Geschichte stimmt so nicht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Zu DDR-Zeiten waren die Isolatoren aus der Margarethenh\u00fctte, dem VEB Elektroporzellan Gro\u00dfdubrau, ein devisenbringender Exportschlager. Die Mitarbeiter waren sicher, sie w\u00fcrden von der Wende profitieren. Um so tiefer sa\u00df der Schock, als das Aus kam. Demonstrationen, Werksbesetzungen, Protestfahrten nach Bonn \u2013 nichts half. 20 Jahre sp\u00e4ter skandalisierte die s\u00e4chsische Staatsministerin Petra K\u00f6pping die Geschichte. Ein K\u00e4ufer aus dem Westen habe die Fabrik f\u00fcr eine Mark von der Treuhand gekauft und die Maschinen bei Nacht und Nebel abtransportieren lassen. Nichts davon stimmt. Detlef Scheunert, der einzige Ostler unter den Treuhanddirektoren meint: Die Abwicklung war alternativlos, und die Skandalisierung hilft nur denen, die einen S\u00fcndenbock suchen. Die Menschen in Gro\u00dfdubrau gr\u00fcndeten einen Verein \u2013 zuerst in der Hoffnung, ihre Fabrik zu retten, sp\u00e4ter um zu bewahren, was nach der Abwicklung davon \u00fcbrig war. Sie bauten ein Museum auf, das an Schinderei, Alltag und das manchmal komische Heldentum der Planerf\u00fcllung erinnert. 30 Jahre nach der Schlie\u00dfung versuchen sie, ihre stummen Kollegen zum Reden zu bringen, zum Erinnern, zum Erz\u00e4hlen, denn sie wissen: Ohne Geschichten ist die Geschichte weg, und das Leben, als w\u00e4re es nie gewesen.<\/p>\n<p>20:00 bis 22:25 | rbbKultur<br \/>\n<strong>rbbKultur Radiokonzert: Jazz aus Berlin \u2013 JAB 105 \u2013 Live aus dem Jazzclub A-Trane<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein Abend \u2013 zwei Solisten: Michael Schiefel (Gesang) &amp; David Friedman (Vibrafon). Michael Schiefel ist ein S\u00e4nger, wie ihn Deutschland noch nicht hatte. Seine Solo Performance bietet mehrschichtige Loop basierte Stimmverzerrungen, deren Stil zwischen Grooves, Klanglandschaften, Kontrapunkt und lyrisch orientierten Liedern variiert. Alles live und ausschlie\u00dflich gesanglich. Was der Tagesspiegel schon 2006 schrieb, stimmt noch immer: \u201eSchiefel ist ein Ausnahmevokalist, seine ungeheuer wandlungsf\u00e4hige Stimme schraubt sich vom Bauchnabel bis zum Kopf empor, sein Gesang ist ironisch, lakonisch und klingt wunderbar androgyn.\u201d<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">David Friedman, international renommierter Vibrafonist, Marimbafonspieler, Komponist und Jazz P\u00e4dagoge (u. a. einst Professor von Michael Schiefel an der UdK), hat seine eigene musikalische Botschaft, geboren aus faszinierend vielf\u00e4ltigen musikalischen Einfl\u00fcssen. Nur wenige Jazzmusiker k\u00f6nnen ein so breites Spektrum an Auftritts und Aufnahme-Erfahrungen vorweisen, mit so unterschiedlichen musikalischen Pers\u00f6nlichkeiten wie Leonard Bernstein, Luciano Berio, Bobby McFerrin, Wayne Shorter und Yoko Ono, um nur einige zu nennen. Seine Kompositionen sind die Sprache des harmonischen und rhythmischen Reichtums mit einem Hauch von Ironie. Dabei geht sein Spiel weit \u00fcber die technischen Grenzen seines Instruments hinaus.<\/p>\n<p>20:00 bis 21:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Meinen Schatten wirft ein Fliederbaum \u2013 Die Dichterin Friederike Mayr\u00f6cker<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Norbert Hummelt. SWR 2014. In den Gedichten wie in den Prosawerken Friederike Mayr\u00f6ckers sind die Wege, die vom Leben ins Schreiben f\u00fchren, kurz. Jeder Eindruck kann sofort Eingang finden in den entstehenden Text. Ihren v\u00f6llig eigenen Stil kann man am ehesten im Bild der Alchemie begreifen: Erinnerungen aus der Kindheit finden sich in surreale Metaphern \u00fcbersetzt, Wahrnehmungssplitter ihrer n\u00e4chsten Umgebung und Meditationen \u00fcber die Sehns\u00fcchte und N\u00f6te der menschlichen Existenz verschmelzen mit Einsprengseln aller Art, sprachlichen Zufallsfunden und Zitaten aus Briefen und Lekt\u00fcren zu einer unverwechselbaren Legierung. Weitere Informationen unter ndr.de\/radiokunst.<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Labour feat. Hani Mojtahedy bei den Donaueschinger Musiktagen 2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Thomas Loewner. Labour ist ein Projekt der in Berlin lebenden Klangk\u00fcnstlerin Farahnaz Hatam und des Perkussionisten Colin Hacklander. Bei der NOWJazz Session im Rahmen der Donaueschinger Musiktage 2021 haben sie \u201eNine-sum sorcery\u201c pr\u00e4sentiert, einen dreiteiligen Zyklus aus elektronischen Sounds, dynamischer Percussion, Videoinstallationen und dem Gesang der kurdischen K\u00fcnstlerin Hani Mojtahedy. Das Werk nimmt Bezug auf das Buch \u201eCyclonopedia\u201c des iranischen Philosophen Reza Negarestani. Darin besch\u00e4ftigt er sich auf fiktionaler Ebene mit den Auswirkungen der \u00d6lf\u00f6rderung auf Natur, Politik und Gesellschaft.<\/p>\n<p>21:00 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>neue musik: \u201eMetzmacher h\u00f6rt\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Friederike Westerhaus. Mal launig, mal ernst und immer pers\u00f6nlich spricht der international erfolgreiche Dirigent Ingo Metzmacher \u00fcber seine gro\u00dfe Leidenschaft: die Musik. In der zweiten Folge erz\u00e4hlt er \u00fcber seine Faszination f\u00fcr den italienischen Komponisten Luigi Nono. Ein Mann auf der Suche nach dem richtigen Klang, dessen Musik zwischen feinster Intimit\u00e4t und gro\u00dfen Zornes-Ausbr\u00fcchen wechselt. Friederike Westerhaus begleitet Ingo Metzmacher auf seiner Entdeckungstour in die Welt der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Neue Tontr\u00e4ger<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Vorgestellt und diskutiert von Bj\u00f6rn Gottstein, Lydia Jeschke, Michael Rebhahn und Leonie Reineke. Die Redaktion Neue Musik des SWR pr\u00e4sentiert und diskutiert aktuelle Aufnahmen mit zeitgen\u00f6ssischer Musik.<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Spiel der M\u00f6glichkeiten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das Pablo Held Trio &amp; Nelson Veras: Nelson Veras, Gitarre; Pablo Held, Klavier; Robert Landfermann, Kontrabass; Jonas Burgwinkel, Schlagzeug. Aufnahme vom 17.9.2021 aus dem Beethoven-Haus Bonn. Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Seit 2006 spielt das Trio des Pianisten Pablo Held zusammen. Die traumwandlerische Kommunikation der drei K\u00f6lner hat einen Grad der Feinheit erreicht, bei dem schon kleinste Nuancen unerh\u00f6rt spannende Dynamiken entfesseln k\u00f6nnen: eine Musik voller M\u00f6glichkeiten. Beim Konzert im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses passte sich der brasilianische Gitarrist Nelson Veras mit hellwacher Auffassungsgabe dem Spielkonzept der Band an. Veras hat sich auf die Elektroakustik-Gitarre mit Nylonsaiten spezialisiert, mit der er klare, rhythmisch oft verbl\u00fcffend vertrackte, aber mit intuitiver Leichtigkeit entworfene L\u00e4ufe spielt. Live stellen die vier u. a. das Repertoire ihrer Platte \u201eAscent\u201c vor: quicklebendig, feinsinnig und bereit f\u00fcrs blitzschnell aufsch\u00e4umendes Gruppenspiel.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Landkarte der Schande \u2013 Anti-LGBTQ-Gemeinden in Polen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ma\u0142gorzata \u017berwe und David Zane Mairowitz. Aus dem Polnischen von Renata Borowczak. Regie: die Autor:innen. Mit: Monika Oschek, Stefan Kaminski; Ton: Michael Kube; Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021; L\u00e4nge: 53\u201944. (Ursendung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">LGBTQI+ sorgt f\u00fcr Streit in Polen. Kleinst\u00e4dte vor allem im Osten des Landes erkl\u00e4ren sich zu \u201ebefreiten\u201c Zonen. Zugleich formiert sich Widerstand in der Community und der Zivilgesellschaft. Eine Reise durch ein gespaltenes Land.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ein prominenter polnischer Erzbischof nennt sie die \u201eRegenbogen-Pest\u201c. Das gegenw\u00e4rtige Regime erkl\u00e4rt, mit ihrer \u201eIdeologie\u201c im Krieg zu sein. \u201eHomophobusse\u201c, Transporter der \u201eRecht-auf-Leben-Stiftung\u201c mit Anti-Gay-Plakaten durchk\u00e4mmen das Land, dr\u00f6hnen Anti-LGBTQ-Propaganda aus ihren Lautsprechern. Viele polnische Gemeinden, vor allem in den s\u00fcd\u00f6stlichen Regionen haben \u201eAnti-LGBTQ-Zonen\u201c geschaffen, was zu einem strategischen Kampf mit der Europ\u00e4ischen Union f\u00fchrte. Diese St\u00e4dte und D\u00f6rfer werden von der regierenden Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) unterst\u00fctzt und inspiriert, und seit ein paar Jahren ist eine steile Zunahme homophober \u00dcberf\u00e4lle zu verzeichnen, oft gefolgt von einer Serie von Selbstmorden. In dem als \u201eRoad Movie\u201c gestalteten Feature verfolgen die Autor*innen die Reaktion der Aktivistinnen und Aktivisten auf diese Welle von Homophobie von Region zu Region. Sie sprechen mit Bewohnern und \u00f6rtlichen Politikern, um ihre Bef\u00fcrchtungen zu verstehen und die sie umgebende Propaganda in dem konservativen katholischen Kernland Polens.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">David Zane Mairowitz, geboren 1943 in New York, lebt in Avignon und Berlin. Schreibt Theaterst\u00fccke, Kurzgeschichten, H\u00f6rspiele und Features, darunter \u201eDas FBI und ich. Kommunistenjagd im amerikanischen Radio\u201c (DLR Berlin 2004), \u201eGeris radikale Abenteuer oder Eine Rote Mutter in New York\u201c (DKultur 2009).<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ma\u0142gorzata \u017berwe, geboren 1954 in Lublin, ist Kulturredakteurin f\u00fcr Radio Gdansk und vielfach ausgezeichnete Feature-Autorin. Zusammen mit David Zane Mairowitz produzierte sie Features wie \u201eBalkankriege in Queens\u201c (DLF\/SWR 2013) und \u201eKafka Unchained\u201c (DLF\/ORF 2014, Prix Maruli\u00e6 2015). Zuletzt: \u201eDie unbegrabenen Schuhe von Stutthof\u201c (Dlf 2018).<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musikszene: Ostfriesisches Kleinod \u2013 Die Renaissance-Orgel in Uttum ist die \u201eOrgel des Jahres\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Klaus Gehrke. Unter Orgelkennern ist Ostfriesland l\u00e4ngst kein Geheimtipp mehr: Denn hier steht nicht nur eine der \u00e4ltesten Orgeln der Welt, sondern auch eines der sch\u00f6nsten Instrumente des legend\u00e4ren Arp Schnitger. Nun gibt es eine weitere Auszeichnung: Die Orgel der Evangelisch-Reformierten Uttumer Dorfkirche wurde von der Stiftung Orgelklang der Evangelischen Kirche zur \u201eOrgel des Jahres 2021\u201c gek\u00fcrt. Sie ist eine der wenigen noch spielbaren Renaissance-Orgeln, die zwar um die Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut wurde, bei der aber noch \u00e4lteres Material mit verwendet wurde. Sie verf\u00fcgt \u00fcber neun Register und wurde erst k\u00fcrzlich restauriert. Ihr Klang zeichnet sich durch besondere Farbigkeit und Transparenz aus, das volle Trompeten-Register ist nahezu einzigartig. Vielleicht gelingt es durch den Preis, noch mehr Orgelfans nach Uttum zu locken.<\/p>\n<p>22:33 bis 23:30 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Play Jazz! Jan Garbarek<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Aufzeichnung vom 02.10.2021 beim Usedomer Musikfestival<\/p>\n<p>23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Doppelkopf Am Tisch mit Stefan Kl\u00f6ckner, \u201eGregorianiker\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201eGregorianik\u201c ist der Name f\u00fcr die Liturgieges\u00e4nge der westlichen Kirche. Kurz und b\u00fcndig bringt es Stefan Kl\u00f6ckner auf den Punkt. Er ist Professor f\u00fcr Musik des Mittelalters und Musikwissenschaft an der Folkwang-Hochschule in Essen. Die Ges\u00e4nge sind rund 1.200 Jahre alt \u2013 da ist das Verst\u00e4ndnis von Tradition gefragt. Ist 1200 Jahre alte Musik traditionell, also Teil des musikhistorischen Museums, oder ist sie modern?<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: Der Komponist und Dirigent Johannes Kalitzke<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit seiner Doppelbegabung als Dirigent und Komponist ist Johannes Kalitzke derzeit einer der gefragtesten K\u00fcnstler im Bereich der zeitgen\u00f6ssischen Musik.<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Quatuor Diotima spielt Furrer bei Wien modern (2\/4) \u2013 Wien Modern 2021. Das Streichquartett Nr. 2 von Beat Furrer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit drei Urauff\u00fchrungen, zwei \u00f6sterreichischen Erstauff\u00fchrungen, s\u00e4mtlichen Streichquartetten und zwei Abenden als Dirigent widmete das vierw\u00f6chige Festival Wien modern einem der bedeutendsten lebenden Komponisten, Beat Furrer in seiner diesj\u00e4hrigen Ausgabe einen Schwerpunkt. Die vier Streichquartette, darunter auch die Urauff\u00fchrung des zuletzt komponierten, werden nun jeweils in einer \u201eZeit-Ton\u201c-Sendung in chronologischer Reihenfolge pr\u00e4sentiert, dramaturgisch eingebettet in Werke anderer Komponist\/innen, die Furrers Zyklus erg\u00e4nzen \u2013 darunter die Urauff\u00fchrung eines Streichquartetts von Olga Neuwirth, f\u00fcr das der Maler Georg Baselitz seinen Text \u201eNicht nee nee nee nicht no\u201c selbst eingesprochen hat.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Als Interpret dieser herausfordernden St\u00fccke war das Pariser Quatuor Diotima im Wiener Konzerthaus und im Musikverein zu Gast und setzte damit seine Reihe an Gesamtauff\u00fchrungen \u2013 zuletzt Sch\u00f6nbergs Quartette vor f\u00fcnf Jahren \u2013 fort. Das Ensemble, 1996 von Absolventen des Conservatoire National Sup\u00e9rieur de Musique de Paris gegr\u00fcndet, z\u00e4hlt zu den weltweit gefragtesten Formationen zeitgen\u00f6ssischer Musik und hat mit vielen Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit zusammengearbeitet.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Die Entstehungszeit der Streichquartette Beat Furrers erstreckt sich von 1984 bis heute. Anhand dieser exemplarischen St\u00fccke l\u00e4sst sich seine kompositorische Entwicklung in der konzentrierten Dichte des Quartetts kursorisch ableiten: Im ersten Streichquartett setzt Furrer streckenweise die freie Mobileform ein, die die MusikerInnen zu Mitgestalter\/innen im Ablauf und der Reihenfolge von bestimmten Passagen macht, eine Technik, die Furrers pr\u00e4gender Lehrer Roman Haubenstock-Ramati entwickelt hat. Im zweiten kommt dem Ger\u00e4usch eine immer gr\u00f6\u00dfer werdende Bedeutung zu. Im dritten, dem l\u00e4ngsten mit knapp 50 Minuten, l\u00e4sst er sich auf die Struktur der Kl\u00e4nge ein und l\u00e4sst daraus die Komposition erwachsen. Und schlie\u00dflich die knapp zwanzigmin\u00fctige Urauff\u00fchrung, in der Furrer nach neuen Formen der melodischen Gestaltung sucht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Allen vier Streichquartetten ist gemeinsam, so Andreas Karl im Wien Modern-Katalog, \u201edass sie teils radikaler als in anderen St\u00fccken, formale Prinzipien erproben und formulieren, die Furrer \u00fcber mehrere Jahre hinweg besch\u00e4ftigten. Gerade wegen der klanglichen Homogenit\u00e4t und Vertrautheit der Streichquartettformation und ihrer Kl\u00e4nge gelingt es Furrer dort, diese Prinzipien in ausgesprochener Klarheit zu formulieren.\u201c<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Beat Furrer, 1954 in der Schweiz geboren, lebt und wirkt seit seinem Studium in \u00d6sterreich. Er ist Mitbegr\u00fcnder des Klangforum Wien, das er viele Jahre geleitet hat, und ist seit 1991 Professor f\u00fcr Komposition an der Hochschule f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Graz. Gemeinsam mit Ernst Kovacic gr\u00fcndete er in Graz die internationale Ensemble- und Komponistenakademie f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musik impuls. Mehrfach ausgezeichnet, erhielt Beat Furrer 2014 den Gro\u00dfen \u00d6sterreichischen Staatspreis f\u00fcr Musik und zuletzt 2018 den Ernst von Siemens Musikpreis. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>23:30 bis 00:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Jazz \u2013 Round Midnight: Louis Prima zum 110. Geburtstag<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Round Midnight ist der Platz f\u00fcr Hintergrundgeschichten, ausf\u00fchrliche Portraits und Talks mit jungen Talenten und Jazz-Legenden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In der Sendung erz\u00e4hlen Autorinnen und Autoren die Geschichten bekannter Jazz-Titel, gehen der Beziehung von Jazz und klassischer Musik nach und nehmen mit auf spannende Reisen in die Grenzgebiete von Jazz, Tango, Salsa oder Flamenco, in Jazz-Epochen wie Swing, Bebop und Fusion oder in die Geschichte ber\u00fchmter Labels wie Blue Note und in die Aktualit\u00e4t kultureller und politischer Themen wie Black Lives Matter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur Neue Musik: Laboratorium an der Mur: Das Musikprotokoll im Steirischen Herbst Von Florian Neuner. 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