{"id":3291,"date":"2021-12-08T17:15:56","date_gmt":"2021-12-08T16:15:56","guid":{"rendered":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/?p=3291"},"modified":"2024-07-05T11:04:54","modified_gmt":"2024-07-05T09:04:54","slug":"do-09-12-2021-im-radio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/do-09-12-2021-im-radio\/","title":{"rendered":"do \u2013 09.12.2021 \u2013 im radio"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc89445421\"><\/a>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: St. Laurence Church Catford, London \u2013 Aufzeichnung vom 12.06.2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Huw Morgan<\/strong>: \u201ethe kestrel stands haloed before the sun\u201c (2020) | <strong>Lauren Redhead<\/strong>: \u201epost-praeludium per organum\/organa\u201c (2021) | <strong>Jesse Ronneau<\/strong>: \u201eSix Unmeasured Preludes\u201c (2020) | <strong>Maureen Wolloshin<\/strong>: \u201eBlurred Horizons\u201c (2020) | <strong>Luis Henrique Yudo<\/strong>: \u201ePR\u00c9MESUR\u00c9\u201c (2020) | <strong>Alistair Zaldua<\/strong>: \u201epartial map\u201c (2021). Lauren Redhead, Orgel. Alistair Zaldua, Live-Elektronik<\/p>\n<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Johannes X. Schachtner<\/strong>: \u201eSammelsurium Nr. 1\u201c (Matthew Sadler, Paul H\u00fcbner, Matthew Braun, Thilo Steinbauer, Trompete); <strong>Wolfgang Teuscher<\/strong>: Sonate (Fritz Kiskalt, Violoncello; Wolfgang Teuscher, Klavier); Bernhard Weidner: \u201eMiniatur\u201c (Go Guitars); <strong>Franz Alfons Wolpert<\/strong>: Konzert, op. 29 (Fr\u00e4nkisches Landesorchester: Erich Kloss); <strong>Helmut Scheck<\/strong>: Chaconne \u201eTe deum laudamus\u201c (Theo Eser, Orgel)<\/p>\n<p>10:08 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Marktplatz: Riester-Rente: Fortf\u00fchren, wechseln, k\u00fcndigen, neu abschlie\u00dfen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Jule Reimer. H\u00f6rertel.: 00800 4464 4464. marktplatz@deutschlandfunk.de<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Verbrauchersch\u00fctzer k\u00f6nnen die M\u00e4ngel der Riester-Rente aus dem Effeff aufz\u00e4hlen: b\u00fcrokratisch, von zweifelhafter Ertragskraft, je nach Vertrag unflexibel und nur bestimmten Bev\u00f6lkerungsgruppen zug\u00e4nglich. Es gibt dennoch eine nicht unerhebliche Zahl von Sparern und Sparerinnen, die von ihr profitiert haben und weiter profitieren k\u00f6nnen. Aber es gibt auch Sparer und Sparerinnen, die nicht genug einzahlen k\u00f6nnen, um die volle staatliche F\u00f6rderung zu erhalten und\/oder bei denen die Kosten f\u00fcr Abschluss und Verwaltung die Ertr\u00e4ge deutlich mindern oder gar auffressen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ab 2022 d\u00fcrfen Versicherer zudem f\u00fcr neue Vertr\u00e4ge nicht mehr als 0,25 Prozent Zins garantieren. Unter welchen Bedingungen lohnt sich Riestern? Welche Optionen bleiben denjenigen, die in unvorteilhaften Vertr\u00e4gen stecken? Und welche Reformen sind bei der Riester-Rente durch eine neue Bundesregierung zu erwarten? Unsere und Ihre Fragen zur staatlich gef\u00f6rderten privaten Altersvorsorge via Riester beantworten die von Jule Reimer eingeladenen Rentenfachleute.<\/p>\n<p>18:30 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Weltzeit: Afghanen in Albanien \u2013 Exil-Redaktion berichtet \u00fcber die Taliban<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Andre Zantow. Von Florian Guckelsberger<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Hunderte Gefl\u00fcchtete aus Afghanistan sitzen in einem Hotel in Albanien fest und warten auf ihre Weiterreise in die USA und andere Staaten. Auch viele Journalisten sind darunter, die aus dem Exil nun versuchen eine Redaktion aufzubauen und mit Hilfe ihrer Quellen im Land, die Welt dar\u00fcber aufzukl\u00e4ren, was derzeit wirklich passiert in Afghanistan. Denn vor Ort ist das inzwischen zu gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zeitfragen: Forschung und Gesellschaft \u2013 Magazin \u2013 Klimapsychologie<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wer, wenn nicht wir?. Von Pia Rauschenberger. Ob wir (in den Urlaub) fliegen oder nicht, hat wenig Auswirkungen auf die Klimakrise. Aber mit unserem Handeln beeinflussen wir andere. Der Einzelne hat Macht. Nur anders als wir denken. Auto abschaffen, nicht mehr fliegen, sich vegan ern\u00e4hren. Und es reicht trotzdem nicht. Auch bei enormer individueller Anstrengung, k\u00f6nnen Einzelne die Klimakrise nicht stoppen. Eine Person, die wenig verdient, wenig konsumiert, mit Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern auf engem Raum lebt, Fahrrad f\u00e4hrt und nicht fliegt, st\u00f6\u00dft in Deutschland etwa 5,4 Tonnen CO2 pro Jahr aus. Bis 2030 d\u00fcrfen es aber maximal 2,5 Tonnen pro Kopf sein, um das Pariser Klimaziel zu erreichen. Die Sektoren, die am meisten CO2 aussto\u00dfen, sind Energie, Industrie und Verkehr. Es muss also politisch etwas passieren. Bedeutet das auch, dass der Einzelne machtlos ist? Und wie beeinflussen wir uns gegenseitig in unseren Bem\u00fchungen, die Klimakrise zu bek\u00e4mpfen? Sozialpsychologische Studien zeigen, dass Individuen nie nur f\u00fcr sich allein stehen, sondern mit ihrem Handeln immer auch andere pr\u00e4gen. F\u00fcr den Klimaschutz liegen darin ungeahnte Potenziale.<\/p>\n<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: F\u00e4lschungen in der Klassik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Nicht nur Maler, auch Komponisten und Musikwissenschaftler tun es \u2013 sie f\u00e4lschen Meisterwerke. Immer wieder wurden klassische Werke unter ber\u00fchmten oder vergessenen Namen bekannt. Doch dann stellte sich raus: es ist ein Fake! Die Gr\u00fcnde f\u00fcr diesen Etikettenschwindel sind unterschiedlich. Manche Komponisten werteten ihre eigenen Werke mit einem eher historisch anmutenden Namen auf, andere unterst\u00fctzten ihre Sch\u00fcler, in dem sie ihren guten Namen \u201eausliehen\u201c. Auch der \u00dcbergang vom Komponieren \u201eanhand von Fragmenten\u201c oder \u201eim Stile von\u201c bis hin zum kompletten F\u00e4lschen vorgeblich historischer Kompositionen ist flie\u00dfend. Bekannt ist die Geschichte um das Adagio g-Moll von Tomaso Albinoni, das eine 1958 von dem italienischen Musikwissenschaftler und Komponisten Remo Giazotto herausgegebene, angeblich auf Fragmenten Tomaso Albinonis basierende Komposition f\u00fcr Streicher und Orgel ist. Und es gibt noch viele andere Beispiele: u.a. eine Symphonie des nicht existenten ukrainischen Komponisten Mykola Ovsjaniko-Kulikovskij und die Corelli-Variationen von Tartini, die von dem Geiger Fritz Kreisler stammen. BR-KLASSIK begibt sich auf eine Reise durch die kompositorische Halbwelt. Eine Sendung von Julia Smilga<\/p>\n<p>20:00 bis 21:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Graffiti in der Neuen Musik (1): Werke von Detlev Glanert, Magnus Lindberg, Unsuk Chin und Johannes S. Sistermanns<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">F\u00fcr die einen sind sie Vandalismus, f\u00fcr die anderen Kunst: Graffitis. Die bild- und zeichenhaften Interventionen im \u00f6ffentlichen Raum haben auch Spuren in der zeitgen\u00f6ssischen Musik hinterlassen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Detlev Glanert<\/strong> (* 1960): \u201eVier Graffiti-Lieder\u201c (1991) f\u00fcr Sopran und Ensemble op. 25; Norma Enns, Sopran; Ensemble L\u2019Art pour L\u2019Art. (Aufnahme: 10. Februar 1992, Staatsoper Hamburg) | <strong>Magnus Lindberg<\/strong> (* 1958): \u201eGraffiti\u201c (2009) f\u00fcr Kammerchor und Orchester; Helsinki Kammerchor; Sinfonieorchester des Finnischen Rundfunks; Dirigent: Sakari Oramo; (Aufnahme: 23. Mai 2009, Finlandia Hall, Helsinki) | <strong>Unsuk Chin<\/strong> (* 1961): \u201eGraffiti\u201c (2012\/13) f\u00fcr gro\u00dfes Ensemble; SWR Symphonieorchester; Dirigent: Tito Ceccherini; (Aufnahme: 7. Mai 2017, Philharmonie K\u00f6ln) | <strong>Johannes S. Sistermanns<\/strong> (* 1955): \u201eWall Streets\u201c (2021). Elektroakustische Musik; Auftragswerk des Hessischen Rundfunks; Ursendung<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Werktitel und Werkkommentare\u2026 Wir brauchen sie. Die Komponist*innen hingegen vielleicht nicht einmal. Aber ohne Namen l\u00e4sst sich vieles kaum ansprechen. \u00dcber Graffiti in der Musik lie\u00dfe sich kaum reden, g\u00e4be es nicht Autor*innen, die ihre St\u00fccke so betitelt h\u00e4tten. Die Motivation, eine Komposition als Graffiti auszuweisen, d\u00fcrfte f\u00fcr jede und jeden eine andere gewesen sein. Wahrscheinlich, weil er oder sie die anonym auf W\u00e4nde, Z\u00fcge oder andere Stellen im \u00f6ffentlichen Raum gespr\u00fchten, mit fetten Markern geschriebenen W\u00f6rter, Tags, Symbole oder Spr\u00fcche interessant, verst\u00f6rend oder aussagekr\u00e4ftig fand und sie ideell, mithin strukturell in die musikalische Konzeption hat einflie\u00dfen lassen.<\/p>\n<p>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Litauische Nationalphilharmonie, Vilnius \u2013 Aufzeichnung vom 04.12.2021<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Mikolajus Konstantinas \u010ciurlionis<\/strong>: \u201eK\u0119stutis\u201c, Symphonische Ouvert\u00fcre | <strong>C\u00e9sar Franck<\/strong>: Symphonische Variationen f\u00fcr Klavier und Orchester op. 46 | <strong>Camille Saint-Sa\u00ebns<\/strong>: Sinfonie Nr. 2 a-Moll op. 55. Andrius Zlabys, Klavier. Litauisches Nationales Symphonieorchester. Leitung: Modestas Pitr\u0117nas<\/p>\n<p>20.04 bis 21.30 Uhr | SR2<br \/>\n<strong>Mouvement: Elektroakustische Kompositionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Nike Keisinger. Die Sendung &#8220;Mouvement&#8221; erinnert an Computermusik der 1970er und 1980er Jahre \u2013 mit Kompositionen des Pioniers der elektroakustische Musik in der DDR, Georg Katzer \u2013 und stellt ihnen einige j\u00fcngere Werke des 21. Jahrhunderts gegen\u00fcber.Schon in den 1950er Jahren begannen Komponisten, sich mit elektronisch erzeugten Kl\u00e4ngen auseinanderzusetzen. In den Anfangsjahren war das nur in speziellen elektronischen Studios m\u00f6glich, in R\u00e4umen, die mit allerlei furchteinfl\u00f6\u00dfendem elektronischen Ger\u00e4t vollgestopft waren.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Inzwischen ist die Ausstattung kleiner und erschwinglicher geworden, die Techniken haben sich verfeinert und die M\u00f6glichkeiten vervielfacht.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Georg Katzer<\/strong>: Preu\u00dfisch Blau. Tagtraum. Erinnerung | <strong>Martin Tchiba<\/strong>: klang collection (Ausz\u00fcge) &#8211; mit Erl\u00e4uterungen des Komponisten |<strong> Claudia Robles-Angel<\/strong>: Blossoms | <strong>Robin Hoffmann<\/strong>: Maschinensingen | <strong>Susanne Stelzenbach<\/strong>: unsichtbar | <strong>Georg Katzer<\/strong>: Steinelied 1 | <strong>Steve Reich<\/strong>: New York Counterpoint<\/p>\n<p>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Musikpassagen: Kronos spielt Pete Seeger \u2013 Protestsongs als Kammermusik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Christoph Wagner. Pete Seeger, der 2014 vierundneunzig-j\u00e4hrig verstarb, ist eine Ikone der amerikanischen Folkmusik. Als Hommage an den Protests\u00e4nger hat das Kronos Quartet 2020 Seegers eindr\u00fccklichste Lieder mit einer Reihe von j\u00fcngeren Folks\u00e4ngern und Folks\u00e4ngerinnen noch einmal aufgenommen. Mit von der Partie waren u. a. Sam Amidon, Nikky Finney, Meklit, Brian Carpenter und Aoife O\u2019 Donovan. Sie gaben Songs wie \u201eIf I had A Hammer\u201c oder \u201eTurn Turn Turn\u201c und \u201eWe Shall Overcome\u201c, eingebettet in sanfte, manchmal auch dramatische Streichert\u00f6ne, eine ganz neue Farbe.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Pete Seeger<\/strong>: Mbube (Wimoweh \/ The lion sleeps tonight | <strong>Jimi Hendrix<\/strong>:: Purple Haze \/ aus CD: Kronos Quartet \u2013 Music by Sculthorpe, Sallinen, Glass, Nancarrow, Hendrix | <strong>Harry Partch<\/strong> (arr. Ben Johnston): Two Studies on Ancient Greek Scales \/ aus CD: Kronos Quartet \u2013 Early Music | <strong>Geeshie Wylie<\/strong>: Last kind words | Geeshie Wylie: Musik 5, Last kind words \/ aus CD: Kronos Quartet \u2013 Folk Songs | <strong>George Crumb<\/strong>: Black Angels 2. Absence \/ aus CD: Kronos Quartet \u2013 Black Angels | <strong>Zoe Mulford<\/strong>: The President Sang Amazing Grace \/ CD: Kronos Quartet &amp; Friends \u2013 Longtime Passing | <strong>Pete Seeger<\/strong>: Where have all the flowers gone? \/ aus CD: Pete Seeger \u2013 The Absolutely Essential 3CD Collection | <strong>Pete Seeger<\/strong>: Where have all the flowers gone? | <strong>Pete Seeger<\/strong>: We Shall Overcome \/ CD: Pete Seeger \u2013 The Absolutely Essential 3CD Collection. Pete Seeger | <strong>Kronos Quartet<\/strong>: If I had a hammer \/ aus CD: Kronos Quartet &amp; Friends \u2013 Longtime Passing \u2013 Pete Seeger \/ Lee Hays | <strong>Pete Seeger<\/strong>: Waist Deep in the big muddy \/ aus CD: Kronos Quartet &amp; Friends \u2013 Longtime Passing | <strong>Bill Steele<\/strong>: Garbage \/ aus: CD: Kronos Quartet &amp; Friends \u2013 Longtime Passing | <strong>Florence Reece<\/strong>: Titel: Which side are you on?\u201c | <strong>Pete Seeger<\/strong>: Turn, Turn, Turn \/ aus CD: Kronos Quartet &amp; Friends \u2013 Longtime Passing<\/p>\n<p>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Gruppensound mit Gamben \u2013 Der Bassist und Komponist Florian Rynkowski und sein Projekt \u201eMomentum\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Sophie Emilie Beha. Gamben in einem Jazzensemble? Das neue Album vom Bassisten Florian Rynkowski verbindet scheinbar Gegens\u00e4tzliches mit angenehmer Lockerheit. Rynkowski, geboren zu DDR-Zeiten in Dresden, hat E-Bass, Kontrabass und Komposition in Weimar, Helsinki, Ghana und K\u00f6ln studiert. Jetzt ist seine im Deutschlandfunk aufgenommene CD \u201eMomentum\u201c erschienen. Sie verbindet Einfl\u00fcsse aus Jazz, Minimal Music, Pop und zeitgen\u00f6ssischer Kammermusik. Schon die Besetzung ist hybrid: Das versammelte Nonett gliedert sich in drei Trios \u2013 eins aus Posaune, Tenor-Saxofonen und (Bass-)Klarinette, eins aus drei Gamben und eine Rhythmusgruppe aus pr\u00e4pariertem Schlagwerk, Bass und Vibrafon bzw. Marimba. In wechselnden Kombinationen sind so acht schillernde Miniaturen entstanden. Ein zentrales Gestaltungselement dabei: repetitive Strukturen wie Minimal-Muster und Ostinato-Figuren. Swingende Jazz-Riffs und m\u00e4andernde Klangfl\u00e4chen flechten sich unter zirkul\u00e4re Rhythmen, Ankl\u00e4nge an Alte Musik wechseln mit freien Ausbr\u00fcchen. Aber was wie ein Potpourri wirken k\u00f6nnte, f\u00fcgt sich zu einem organischen Ganzen.<\/p>\n<p>21:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Erdenlicht und Dunkelziffer \u2013 Der Komponist Karl Gottfried Brunotte Portr\u00e4tiert von Ursula B\u00f6hmer<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Frankfurter Karl Gottfried Brunotte (*1958) bezeichnet sich selbst als \u201eMeistersch\u00fcler\u201c von Karlheinz Stockhausen. Er hat an der Frankfurter Musikhochschule Komposition und Kirchenmusik studiert und etwa 300 Werke geschaffen, die im Deutschen Komponistenarchiv in Dresden archiviert sind.<\/p>\n<p>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Neue Klangwelten: Die Wiederentdeckung des Renaissancekomponisten Josquin Desprez<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Helga Heyder-Sp\u00e4th. In der Zeit um 1500 pr\u00e4gten franko-fl\u00e4mische S\u00e4nger-Komponisten die europ\u00e4ische Musikwelt. Einer der prominentesten unter ihnen war Josquin Desprez. Seine kunstvollen und dicht komponierten Vokalwerke galten schon im 16. Jahrhundert als herausragend und waren ungew\u00f6hnlich weit verbreitet. Im Zuge der Alte-Musik-Bewegung entdeckte man Josquins Werke Mitte der 1950er-Jahre auch f\u00fcr den Schallplattenmarkt und experimentierte mit unterschiedlichen Auff\u00fchrungsans\u00e4tzen. Mal solistisch, mal mit Chor, mal unter Verwendung von Instrumenten, mal a cappella wurde seine Musik eingespielt. Die Sendung wirft einen Blick darauf, wie sich Musikerinnen und Musiker in der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts diesem Ausnahmemusiker der Renaissance n\u00e4herten.<\/p>\n<p>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Musik der Gegenwart<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Dorothee Eberhardt<\/strong>: \u201eSolar\u201c (Elisabeth Weinzierl, Fl\u00f6te; Ulrike Bittner, Violoncello; Micaela Gelius, Klavier); <strong>Gloria Coates<\/strong>: Symphonie Nr. 7 (Stuttgarter Philharmoniker: Georg Schm\u00f6he); <strong>Dorothea Hofmann<\/strong>: \u201eMagnificat\u201c (Alice Oskera-Burghardt, Mezzosopran; M\u00fcnchner Rundfunkorchester: Sian Edwards)<\/p>\n<p>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Auf Rollen durch Soundlandschaften beim ORF musikprotokoll \u2013 musikprotokoll 2021. tingles &amp; clicks, die Installation<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">W\u00e4hrend der Corona-Pandemie wurden viele Kunstprojekte aus dem physischen Raum ins Internet verlagert, um in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung pr\u00e4sent zu bleiben. Das ORF musikprotokoll im steirischen herbst ging mit \u201etingles &amp; clicks\u201c den umgekehrten Weg: 2020 wurde es als Online-Arbeit konzipiert, zur heurigen Festivalausgabe wurde das Projekt nun als interaktive Installation im Grazer MUMUTH realisiert. Die verlorene K\u00f6rperlichkeit stand im Zentrum. Die Besucher\/innen bewegten sich auf Rollbrettern liegend durch die vier mal vier Meter gro\u00dfen Felder der Soundlandschaften. Dabei wurden sie von einem Trackingsystem erfasst, um mit den virtuellen Soundobjekten interagieren zu k\u00f6nnen. Astrid Schwarz ist durch die Installation gerollt und hat Klangumgebungen von Andrea Sodomka, Svetlana Mara\u0161, Marco Donnarumma, Natasha Barrett, Karlheinz Essl (UA), Martina Claussen (UA) und dem Kollektiv von Lain Iwakura, Korin Rizzo, Leonie Strecker und Nico Mohammadi (UA) erkundet.\u00a0 Gestaltung: Astrid Schwarz<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: All that Jazz \u2013 Kindliches Gem\u00fct und immenser Intellekt \u2013 der Keyboarder Roberto Negro<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad. Der Keyboarder Roberto Negro stammt aus Turin, wuchs aber im Kongo auf, wo er eine franz\u00f6sische Schule besuchte. Studiert hat er in Frankreich. Mit eigenen Bands wie \u201eDaDaDa\u201c oder \u201ePapier Ciseau\u201c spielt er eine Musik, die voller \u00dcberraschungen und ungeahnter Wendungen steckt, f\u00fchrt Kompositionen auf, die sowohl viel kindliches Gem\u00fct als auch immensen Intellekt verraten. Neuerdings ist Robert Negro Teil von \u201eLouise\u201c, einem europ\u00e4isch-amerikanischen Allstar-Projekt um den franz\u00f6sischen Sopransaxofonisten Emile Parisien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur Neue Musik: St. Laurence Church Catford, London \u2013 Aufzeichnung vom 12.06.2021 Huw Morgan: \u201ethe kestrel stands haloed before the sun\u201c (2020) | Lauren Redhead: <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/do-09-12-2021-im-radio\/\" class=\"more-link\">[&hellip;]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_uag_custom_page_level_css":"","episode_type":"","audio_file":"","podmotor_file_id":"","podmotor_episode_id":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","filesize_raw":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","itunes_episode_number":"","itunes_title":"","itunes_season_number":"","itunes_episode_type":"","Layout":"","footnotes":""},"categories":[136],"tags":[135],"class_list":["entry","author-hufner","post-3291","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-radio","tag-im-radio"],"cc_featured_image_caption":{"caption_text":"Im RAdio","source_text":"Foto: Martin Hufner","source_url":"https:\/\/www.hufner.de"},"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/huf-np-radio-musik-final.jpg",2048,1536,false],"thumbnail":["https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/huf-np-radio-musik-final-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/huf-np-radio-musik-final-300x225.jpg",300,225,true],"medium_large":["https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/huf-np-radio-musik-final-768x576.jpg",768,576,true],"large":["https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/huf-np-radio-musik-final-1024x768.jpg",1024,768,true],"1536x1536":["https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/huf-np-radio-musik-final.jpg",1536,1152,false],"2048x2048":["https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/huf-np-radio-musik-final.jpg",2048,1536,false],"post-thumbnail":["https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/huf-np-radio-musik-final-175x131.jpg",175,131,true],"stargazer-full":["https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/huf-np-radio-musik-final-667x500.jpg",667,500,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"nmz","author_link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/author\/hufner\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur Neue Musik: St. Laurence Church Catford, London \u2013 Aufzeichnung vom 12.06.2021 Huw Morgan: \u201ethe kestrel stands haloed before the sun\u201c (2020) | Lauren Redhead: [&hellip;]","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3291","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3291"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3291\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3308,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3291\/revisions\/3308"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/media\/827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3291"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3291"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3291"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}