{"id":3296,"date":"2021-12-10T17:15:32","date_gmt":"2021-12-10T16:15:32","guid":{"rendered":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/?p=3296"},"modified":"2024-07-05T11:04:54","modified_gmt":"2024-07-05T09:04:54","slug":"sa-11-12-2021-im-radio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/sa-11-12-2021-im-radio\/","title":{"rendered":"sa \u2013 11.12.2021 \u2013 im radio"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"_Toc89445421\"><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>14:00 bis 15:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Feature: Seitenspr\u00fcnge im Glockenturm \u2013 Die Kunst des \u201echange-ringing\u201c <\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Regina Le\u00dfner. \u201eDer Seitensprung ist ein Schritt entgegen dem normalen Lauf beim einfachen Jagen\u201c, so lautet einer der vielen nur dem Kenner zug\u00e4nglichen S\u00e4tze\u202fim\u202fhistorischen Lehrbuch \u00fcber die Kunst des Wechsell\u00e4utens (change ringing). Diese 600-j\u00e4hrige englische Tradition, Kirchengel\u00e4ute von Hand zum Klingen zu bringen, findet bis heute begeisterte Akteure in mehr als 5000 Gottesh\u00e4usern auf der Insel. Und Ringing Societies bilden immer neue Gl\u00f6ckner aus.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In den L\u00e4utestuben der Stadt York ist die Autorin dabei, wenn mit Rad und Seil nach dem \u00fcberlieferten und bis ins bizarre Detail ausget\u00fcftelten Regelwerk gel\u00e4utet wird. Sie versucht sich selbst als Gl\u00f6cknerin und bekommt einen Hinweis auf den legend\u00e4ren Krimi \u201eThe Nine Tailors\u201c (Der Glocken Schlag) von Dorothy L. Sayers. Von Anfang bis zum Ende ist er r\u00e4tselhaft mit dem Wechsell\u00e4uten verkn\u00fcpft. Und t\u00f6dlich. Regie: Regina Le\u00dfner. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2014<\/p>\n<p>14:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Archivsch\u00e4tze Colin Davis 1968 mit Schostakowitschs 5. Sinfonie<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Christoph Werkhausen. Musik, Literatur, Reportage \u2013 Kostbarkeiten aus dem Archiv<\/p>\n<p>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: Orpheus der Moderne \u2013 Jean Cocteau und die franz\u00f6sische Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Wer sich mit der franz\u00f6sischen Musik des 20. Jahrhunderts besch\u00e4ftigt, der begegnet zwangsl\u00e4ufig dem Namen Jean Cocteau. Zwar war der umtriebige Kunst-Tausendsassa und hochbegabte Selbstdarsteller kein aktiver Instrumentalist oder Komponist, dennoch hat er die franz\u00f6sische Moderne mit seinen \u00e4sthetischen Vorstellungen und inhaltlichen Konzeptionen ma\u00dfgeblich beeinflusst. Jean Cocteau war das literarische Sprachrohr der \u201eGruppe der Sechs\u201c und steht damit f\u00fcr eine Abgrenzung vom Impressionismus und von deutschen Einfl\u00fcssen. Aber auch als aus\u00fcbender K\u00fcnstler hat Jean Cocteau seine Spuren in der Musik hinterlassen. Er entwarf beispielsweise Plakate f\u00fcr Diaghilews \u201eBallets russes\u201c und verfasste Libretti unter anderen f\u00fcr Reynaldo Hahn, Erik Satie, Igor Strawinsky und Darius Milhaud. Jean Cocteau f\u00fchlte sich jedoch nicht nur in der Hochkultur zuhause. So war eine seiner intimen Freundinnen Edith Piaf. Eine Sendung von Markus Vanhoefer<\/p>\n<p>15:05 bis 17:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>On stage: Junge Interpreten<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Junge Deutsche Philharmonie; Leitung: Andr\u00e9 de Ridder; Solist: Kit Armstrong, Klavier. <strong>Wolfgang Amadeus Mozart<\/strong>: Klavierkonzert Es-Dur, KV 482; <strong>George Gershwin<\/strong>: Improvisation \u00fcber \u201eI got rhythm\u201c; <strong>Bryce Dessner\/Yoann Lemoine<\/strong>: \u201eThree Hundred and Twenty\u201c; <strong>Robert Schumann<\/strong>: Symphonie Nr. 4 d-Moll. Aufnahme vom 27. September 2021<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Anschlie\u00dfend: <strong>Erich Wolfgang Korngold<\/strong>: Aus \u201eViel L\u00e4rm um nichts\u201c, op. 11 (Ioana Cristina Goicea, Violine; Andrei Banciu, Klavier); <strong>Claude Debussy<\/strong>: Sonate g-Moll (Theo Plath, Fagott; Aris Alexander Blettenberg, Klavier)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Im Zentrum der heutigen Sendung steht ein Konzert der Jungen Deutschen Philharmonie in Erlangen, das unter dem Motto \u201eFreigeist\u201c steht. Ein Begriff, der nicht nur wunderbar die Einzigartigkeit des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart beschreibt, sondern auch dem Klaviersolisten Kit Armstrong gerecht wird, dessen Neugier weit \u00fcber die Musik hinausreicht. Entsprechend freigeistig ist auch die Interpretation des 22. Klavierkonzerts von Mozart geraten. Schubladendenken widersetzt sich auch \u201eThree Hundred and Twenty\u201c. Das Werk von Bryce Dessner und Woodkid ist 2020 urspr\u00fcnglich f\u00fcr eine Modenschau entstanden und entdeckt nun in neuer Fassung die Konzertb\u00fchne. Im Kontrast dazu gibt es von Robert Schumanns 4. Symphonie die Urfassung zu h\u00f6ren. \u201eViel L\u00e4rm um nichts\u201c ist dann sicherlich mehr Titel als Programm, wenn sich die Geigerin Ioana Cristina Goicea der Schauspielmusik von Erich Wolfgang Korngold widmet. Violinmusik steht auch am Ende der Sendung \u2013 allerdings interpretiert Theo Plath die g-Moll-Sonate von Claude Debussy auf dem Fagott.<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazz und mehr: Die Grenz\u00fcberschreitenden<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit Musik von Renaud Garcia-Fons und Claire Antonini, dem Tarkovsky Quartet und von Gitarrist Alvaro Pierri. Aufnahmen vom Festival \u201egrenzenlos\u201c in Murnau 2021. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>18:05 bis 19:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Matsutake. Ein Pilz im Anthropoz\u00e4n. \u00dcber das Leben in den Ruinen des Kapitalismus<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Jean-Claude Kuner. Regie: der Autor. Mit: Christoph Gawenda, Anne M\u00fcller, Eva Meckbach, Moritz Grove, Hedi Kriegeskotte. Ton: Michael Kube. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021 L\u00e4nge: 54\u201930. (Ursendung)<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In jedem Herbst wird der Matsutake-Pilz zu einem begehrten Geschenk in Japan. Er l\u00e4sst sich nicht kultivieren. Entsprechend komplex sind die Bedingungen, unter denen er gewonnen wird \u2212 und hoch die Betr\u00e4ge, die f\u00fcr ihn gezahlt werden.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das erste neue Leben, das sich nach der nuklearen Katastrophe in Hiroshima wieder regte, war ein Pilz: der Matsutake, einer der wertvollsten Speisepilze Asiens. Er w\u00e4chst bevorzugt in zerst\u00f6rten Landschaften, in Symbiose mit B\u00e4umen, und ist nicht kultivierbar. Im Herbst wird er in Japan zum traditionellen und begehrten Geschenk, ist dort aber, wie in den W\u00e4ldern Kyotos, inzwischen l\u00e4ngst Mangelware.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">In den W\u00e4ldern Oregons, wo der Pilz auch w\u00e4chst, entstand eine Schattenwirtschaft mit exorbitantem Wertsteigerungspotenzial. Einmal aus den USA nach Japan exportiert, kostet der Matsutake dort nach nur wenigen Tagen schnell das Vierzigfache und mehr. Der Pilz kann so zum Sinnbild f\u00fcr eine kapitalistisch-globale Wirtschaft werden und gleichzeitig f\u00fcr das Anthropoz\u00e4n, das verzweigt und symbiotisch vernetzt agiert und, w\u00e4hrend es zu fatalen Beeintr\u00e4chtigungen der Natur durch den Menschen kommt, in \u00f6kologischen Ruinen dennoch auch Chancen und L\u00f6sungen f\u00fcr das Leben bereitstellt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Jean-Claude Kuner, geboren 1954 in Basel, arbeitete von 1982 bis 1996 als Theater- und Opernregisseur, seit 1996 als Rundfunkautor und -regisseur mit dem Schwerpunkt Kulturthemen aus fremden L\u00e4ndern. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. f\u00fcr \u201eTraumrollen\u201c (Deutschlandfunk\/HR 2013, H\u00f6rspiel des Jahres 2013) und f\u00fcr \u201eBukhara Broadway\u201c (RBB\/Deutschlandfunk\/NDR 2012) 2013 von der Asia-Pacific Broadcasting Union als bestes Feature geehrt. Zuletzt: \u201eIm Schatten des amerikanischen Traums \u2212 Die Audiotageb\u00fccher des K\u00fcnstlers David Wojnarowicz\u201c (RBB 2020) und \u201eDie Frau in Schwarz \u2212 Die Chansonni\u00e8re Barbara\u201c (RBB 2020).<\/p>\n<p>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Fabian Rucker | Leibnitz International Jazz Festival, \u00d6sterreich, Oktober 2020<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Am Mikrofon: Claus Gnichwitz. Fabian Rucker: | Fabian Rucker, ts | Chris Neuschmid, g | Philipp Nykrin, p | Andreas Waelti, b | Andreas Lettner, dr | Leibnitz International Jazz Festival, Kulturzentrum Leibnitz, Hugo-Wolf-Saal, \u00d6sterreich, Oktober 2020<\/p>\n<p>20:00 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Aribert Reimanns Oper \u201eLear\u201c aus M\u00fcnchen<\/strong><\/p>\n<p>20:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: PENG Festival<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Das PENG Festival pr\u00e4sentiert mit Bandleaderinnen wie Julia H\u00fclsmann oder Alexandra Lehmler wieder ein hochkar\u00e4tiges Programm im Maschinenhaus in Essen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Mit dem PENG Festival wollen Barbara Barth, Marie Daniels, Maika K\u00fcster, Rosa Kremp, Mara Minjoli, Christina Schamei und Johanna Schneider zeigen, wie ein Musikfestival heutzutage m\u00f6glichst \u201eherrschaftsfrei\u201c organisiert werden kann. F\u00fcr ihr, dar\u00fcber hinaus, antirassistisches und feministisches Engagement erhielten sie 2021 den WDR Jazzpreis in der Kategorie Ehrenpreis. Neben diesem Engagement steht das PENG Festival aber vor allem f\u00fcr ein spannendes Programm zwischen Jazz, Improvisation und Pop. Neben der Pianistin Julia H\u00fclsmann oder Saxofonistin Alexandra Lehmler steht das Kollektiv dieses Jahr selbst auf der B\u00fchne. Ein f\u00fcr die Preisverleihung des WDR Jazzpreis geplantes Konzert konnte aufgrund von Corona nicht stattfinden. Gl\u00fccklicherweise wird dies im Rahmen des Festivals jetzt nachgeholt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">hilde \/ Julia H\u00fclsmann Quartett \/ Marie Kruttli Trio \/ Mara Minjoli &amp; Jo\u00e3o Lu\u00eds Nogueira \u201eAfro Sambas\u201c \/ Alexandra Lehmler Quartett \u201eSans Mots\u201c \/ PENG Jazzkollektiv \/ Aufnahmen aus der Maschinenhalle, Essen. Parallele Ausstrahlung in Dolby Digital 5.1 Surround-Sound<\/p>\n<p>20:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: Siren_web_client.exe \u2013 Ein Audio-Experiment von Christine Nagel<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Idee, Manuskript und Regie: die Autorin. Komposition und Sounddesign: Peter Ehwald.\u00a0 Mit Paulina Bittner, Ilse Ritter, Dietrich Eichmann, Paul Henze, Lauren Newton, Prof. Ingo Siegert, Joscha Bach und Stimmen aus dem t\u00e4glichen Leben<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Gesang: Lauren Newton. Produktion: NDR\/Deutschlandfunk 2021. L\u00e4nge: 54\u201930<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Eine Radio-Moderatorin nutzt Sprachsynthese-Tools, um ihre pers\u00f6nliche KI-Stimme zu entwickeln. Doch was, wenn sich diese Stimme verselbst\u00e4ndigt? Ein Audio-Experiment von Christine Nagel<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Siren, Maries k\u00fcnstliche Stimme, verbindet sich mit allen m\u00f6glichen lebenden und toten Geistern im Netz, unter anderem mit Hannah Arendt, deren \u00c4u\u00dferungen und Ideen verf\u00fcgbar geblieben sind. Klingt eigentlich gut, hat aber unvorhersehbare Folgen. Neuronale Netzwerke erm\u00f6glichen, dass sich KI-Stimmen selbst generieren. Sie reichern sich an mit Wissen und Strukturen des im Internet verf\u00fcgbaren Materials. Doch wer ist dann noch der Urheber? Wer \u00fcbernimmt die Verantwortung f\u00fcr die L\u00fcgen, die durch sie in die Welt gelangen und Marie zugeschrieben werden? Und: Was ist das Menschliche an der Stimme?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Christine Nagel, geboren 1969 in Wertheim, studierte Sprachwissenschaften, Geschichte, Politik. Seit 1996 freischaffend t\u00e4tig, schreibt und inszeniert sie H\u00f6rspiele und Feature f\u00fcr die ARD und Deutschlandradio. Von 2002 bis 2005 lebte sie in London, wo sie ein postgraduales Choreografie-Studium am dortigen Laban Centre absolvierte. Ihre akustischen Arbeiten wurden vielfach nominiert und mit Preisen ausgezeichnet.<\/p>\n<p>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: #zusammenspielen \u2013 Das Jakob B\u00e4nsch Collective im Studio 2 in Baden-Baden<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Karsten M\u00fctzelfeld. \u201eYoung lions\u201c \u2013 f\u00fcnf L\u00f6wen und eine L\u00f6win \u2013 in Baden-Baden: Das Jakob B\u00e4nsch Collective vereint einige der vielversprechendsten Nachwuchstalente des deutschen Jazz und pr\u00e4sentierte sich im Studio 2 des SWR.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Der Pforzheimer Trompeter Jakob B\u00e4nsch hat ein formidables Sextett zusammengestellt, dessen Mitglieder*innen \u2013 alle kommen aus Baden-W\u00fcrttemberg \u2013 zwischen 18 und 21 Jahre alt sind. Sein Collective mit Jakob Manz und Lukas W\u00f6gler (Saxofone), Moritz Langmaier (Piano), Loreen Sima (Bass) und Malte Wiest (Schlagzeug) spielt einen herzerfrischend aktuellen Modern Jazz.<\/p>\n<p>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Wenn Sturm zum Tornado wird \u2013 Wie Musik und Klangkunst den Klimawandel h\u00f6rbar machen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Gisela Nauck. Immer mehr Komponisten und Klangk\u00fcnstlerinnen setzen sich mit den Folgen des Klimawandels auseinander, schaffen daf\u00fcr Resonanzr\u00e4ume sinnlicher Wahrnehmung. Neue musikalische Formate entstehen dabei, ebenso neue k\u00fcnstlerisch-wissenschaftliche Forschungsfelder: z. B. komponierte Dialoge mit Natur und Landschaft, \u00dcbersetzungen von Klimadaten in Musik, Deep-Listening Walks, Ger\u00e4usch-\u00d6kologie. Das ist erst ein Anfang, aber er er\u00f6ffnet ein neues Aufgabenfeld f\u00fcr die zeitgen\u00f6ssische Musik, die durch ihr \u201eKunstsein\u201c bef\u00e4higt ist, theoretische Zusammenh\u00e4nge aus Klimaforschung oder Wald\u00f6kologie sinnlich erfahrbar zu machen. Gefordert ist eine \u201eart engag\u00e9\u201c, die angesichts der globalen Klima- und Umweltkrise zu einer neuen Weltwahrnehmung beitragen kann.<\/p>\n<p>23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist\u2019s Corner | Hessen h\u00f6ren 2 Hannes Seidl \u2013 I herz Gie\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Moderation: Stefan Fricke. Hannes Seidls H\u00f6rst\u00fcck \u201eI herz Gie\u00dfen\u201c ist eine sehr pers\u00f6nliche Klangreise durch jene Stadt, in der Komponist f\u00fcnf Jahre lang gelebt hat: Gie\u00dfen.<\/p>\n<p>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Open Sounds: Studio Elektronische Musik: Rundfunk als H\u00f6rkunst? Alte und neue Radiogenres<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Schon in den 1930er Jahren sprach Rudolf Arnheim in seiner Radiotheorie von der \u201eTugend der Blindheit\u201c. Das Radio \u2013 so die Ausf\u00fchrungen des Medientheoretikers \u2013 sei mehr als ein blo\u00dfes Verbreitungsmittel. Es sei ein \u201eAusdrucksmittel\u201c, das puren Klang ohne Bild liefert und damit \u201eeinem echten menschlichen Bed\u00fcrfnis entgegenkommt\u201c.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Ob das heute immer noch so ist? Das Fernsehen jedenfalls hat das Radio \u2013 entgegen aller anf\u00e4nglichen Bef\u00fcrchtungen \u2013 nicht abgel\u00f6st. Und auch das Internet samt seiner schwindelerregenden Angebotsflut hat es bisher nicht getan. Insofern scheint Arnheims kurzer Band \u201eRundfunk als H\u00f6rkunst\u201c bis heute G\u00fcltigkeit zu haben. Und auch wenn die fast hundert Jahre zur\u00fcckliegenden Utopien der ersten Funkopern fast vergessen sind, so finden sich doch immer wieder Ecken und Nischen, in denen echte \u201eRadiokunst\u201c entsteht. Ob experimentelles H\u00f6rspiel, radiophone Heimstudiokomposition oder Field-Recording-St\u00fcck, das nat\u00fcrliche Radiowellen h\u00f6rbar macht \u2013 der \u00c4ther scheint nach wie vor ein Medium zu sein, das K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler fasziniert.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Marta Zapparoli<\/strong>: Nocturnal \u2013 Cosmic Trammel of Vital Rhythms | <strong>Niklas Seidl<\/strong>: Printen 27 | <strong>Michael Maierhof<\/strong>: splitting 43 \/ splitting 21 | <strong>Alexander Ecklebe<\/strong>: \u00dcberallher aus der Welt | <strong>Bertolt Brecht \/ Kurt Weill \/ Paul Hindemith<\/strong>: Der Lindberghflug | <strong>Ludwig Abraham<\/strong>: Record \/ Rekord<\/p>\n<p>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Balkan-Folk, Swing-Jazz oder Pop? Fatima Spar und ihre Band Freedom Fries<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">Von Ulrich M\u00f6ller-Arnsberg. Ihre Mutter ist T\u00fcrkin, ihr Vater \u00d6sterreicher. Deshalb schlagen in der Brust der S\u00e4ngerin Fatima Spar zwei Herzen. Die in Hohenems in Vorarlberg als Nihal Sent\u00fcrk geborene Jazzmusikerin lernte als Teenager Gitarre, studierte nach dem Abitur Modedesign und entdeckte dann ihre Berufung f\u00fcr die Musik. 2004 gr\u00fcndete sie ihre Weltmusik-Formation Freedom Fries. Der Name ist eine lakonische Anspielung auf Pommes Frites, die amerikanische Soldaten im ersten Weltkrieg in Belgien f\u00fcr sich entdeckten und \u201eFrench Fries\u201c nannten. So \u00e4hnlich salopp denkt Fatima Spar \u00fcber ihr Repertoire aus Gegenwartsjazz, Swing und orientalischen Rhythmen, mit Songs in t\u00fcrkischer, englischer und deutscher Sprache. Fatima Spars Projekt Freedom Fries war die erste \u00f6sterreichische Band, die im offiziellen Programm bei der Weltmusikmesse WOMEX spielte, bei der Fatima Spar ausgezeichnet wurde als Botschafterin des \u201eEurop\u00e4ischen Jahres des Interkulturellen Dialogs 2008\u201c. Im Jahr 2015 pr\u00e4sentierte die 44-J\u00e4hrige ihre Musik mit dem Jazzorchester Vorarlberg im Wiener Konzerthaus. Ulrich M\u00f6ller-Arnsberg hat Fatima Spar vergangenes Jahr beim Jazzfestival S\u00fcdtirol getroffen.<\/p>\n<style><\/style>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>14:00 bis 15:00 | rbbKultur Feature: Seitenspr\u00fcnge im Glockenturm \u2013 Die Kunst des \u201echange-ringing\u201c Von Regina Le\u00dfner. \u201eDer Seitensprung ist ein Schritt entgegen dem normalen Lauf beim einfachen Jagen\u201c, so <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/sa-11-12-2021-im-radio\/\" class=\"more-link\">[&hellip;]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_uag_custom_page_level_css":"","episode_type":"","audio_file":"","podmotor_file_id":"","podmotor_episode_id":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","filesize_raw":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","itunes_episode_number":"","itunes_title":"","itunes_season_number":"","itunes_episode_type":"","Layout":"","footnotes":""},"categories":[136],"tags":[135],"class_list":["entry","author-hufner","post-3296","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-radio","tag-im-radio"],"cc_featured_image_caption":{"caption_text":"","source_text":"","source_url":""},"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/huf-np-radio-musik-final.jpg",2048,1536,false],"thumbnail":["https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/huf-np-radio-musik-final-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/huf-np-radio-musik-final-300x225.jpg",300,225,true],"medium_large":["https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/huf-np-radio-musik-final-768x576.jpg",768,576,true],"large":["https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/huf-np-radio-musik-final-1024x768.jpg",1024,768,true],"1536x1536":["https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/huf-np-radio-musik-final.jpg",1536,1152,false],"2048x2048":["https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/huf-np-radio-musik-final.jpg",2048,1536,false],"post-thumbnail":["https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/huf-np-radio-musik-final-175x131.jpg",175,131,true],"stargazer-full":["https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/huf-np-radio-musik-final-667x500.jpg",667,500,true]},"uagb_author_info":{"display_name":"nmz","author_link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/author\/hufner\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"14:00 bis 15:00 | rbbKultur Feature: Seitenspr\u00fcnge im Glockenturm \u2013 Die Kunst des \u201echange-ringing\u201c Von Regina Le\u00dfner. \u201eDer Seitensprung ist ein Schritt entgegen dem normalen Lauf beim einfachen Jagen\u201c, so [&hellip;]","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3296","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3296"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3296\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3297,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3296\/revisions\/3297"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/media\/827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3296"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3296"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3296"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}