{"id":3325,"date":"2021-12-13T17:15:03","date_gmt":"2021-12-13T16:15:03","guid":{"rendered":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/?p=3325"},"modified":"2024-07-05T11:04:54","modified_gmt":"2024-07-05T09:04:54","slug":"14-12-2021-der-radiotag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/14-12-2021-der-radiotag\/","title":{"rendered":"14.12.2021 \u2013 der radiotag"},"content":{"rendered":"<h3>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Von Wurst bis H\u00f6lle \u2013 Die Komponistin und Performerin Georgia Koumar\u00e1<\/strong><\/h3>\n<p>Von Martina Seeber. Seit ihrer Ankunft in K\u00f6ln 2014 ist die junge Griechin ein Motor der K\u00f6lner Musikszene. Als Komponistin, Performerin und Mitgr\u00fcnderin eines Kollektivs versorgt sie nicht nur die Domstadt mit neuen Impulsen.<\/p>\n<p>Denken und Machen liegen nicht immer so nah beieinander wie in der Welt der 1991 in Griechenland geborenen Komponistin Georgia Koumar\u00e1. Schon w\u00e4hrend des Studiums in Thessaloniki war sie Mitglied des Improvisationsensembles 6daExit, in K\u00f6ln gr\u00fcndet sie mit Interpreten und anderen gleichgesinnten Komponisten das Kollektiv3:6K\u00f6ln. Sie selbst spielt Theremin und Klavier, besch\u00e4ftigt sich mit Instrumenten, die keinen Strom brauchen, ebenso wie mit elektronischen Mitteln. Sie arbeitet mit Sprache, mit Licht und Raum, Gesten und Bewegungen, komponiert f\u00fcr Synthesizer, Orgel, Streichquartett oder E-Gitarren. Und wenn sie, wie im Corona-Winter 2021, Podcasts produziert, geht es um eines ihrer wichtigsten Themen, die Verbindung zwischen K\u00f6rper und dem Geist, der in der Sprache seinen Ausdruck findet.<\/p>\n<h3>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Johann Sebastian Bach<\/strong>: Suite d-Moll, BWV 1008 (Georg Glasl, Zither); <strong>Anonymus<\/strong> \u201eEs wird scho glei dumpa\u201c; <strong>Mark Warschawski<\/strong>: \u201eDer Vinter\u201c; Ilya Shneyveys: \u201eHirten-Doyna\u201c; <strong>Anonymus<\/strong>: \u201eKommet, ihr Hirten\u201c (Andrea Pancur und Ensemble); <strong>Rudi Spring<\/strong>: \u201eIch will singen und spielen, so lange ich da bin\u201c, op. 85 (Corinna Pregla, Sopran; Albert Osterhammer, Klarinette; Ingolf Turban, Violine; Jessica Kuhn, Violoncello; Rudi Spring, Klavier; Maria Reiter, Akkordeon); <strong>Bernhard Lang<\/strong>: \u201eDreigesang\u201c, Teil 2 (Ruth Geiersberger, Martina Koppelstetter, Gesang; Georg Glasl, Zither); <strong>Konstant\u00eda Gourz\u00ed<\/strong>: \u201eLullabies for three flowers\u201c, op. 82 (Niklas Liepe, Violine; NDR Radiophilharmonie: Jamie Phillips); <strong>Monika Drasch<\/strong>: \u201eEin Wiegenlied\u201c (Monika Drasch, Gesang, Violine; Dudelsack; Georg Glasl, Zither); <strong>Carl Orff\/Gunild Keetman<\/strong>: \u201eAm Weihnachtabend\u201c (T\u00f6lzer Knabenchor; Salzburger Hirtenbuben; Kammerchor der Staatlichen Hochschule f\u00fcr Musik M\u00fcnchen; K\u00f6lner Kinderchor; Ein Instrumentalensemble: Carl Orff)<\/p>\n<h3>19:05 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>19:30-20:00 Zeitfragen. Feature: Gelsenkirchen \u2013 Aufstieg. Abstieg. Aufbruch?<\/strong><\/h3>\n<p>Wie eine Stadt den Weg aus der Krise sucht. Von Marius Elfering. Sie gilt als die \u00e4rmste Stadt Deutschlands: Gelsenkirchen. Eine Stadt, die durch den Bergbau, durch Kohle, Eisen und Stahl gro\u00df geworden und dann tief gest\u00fcrzt ist. Armut, Arbeitslosigkeit, die gro\u00dfen politischen Probleme stehen hier auf der Tagesordnung. Und gleichzeitig leidet das \u00f6ffentliche Bild der Stadt unter den immer gleichen Klischees, mit denen sie konfrontiert wird. Darunter, dass es St\u00e4dte in Deutschland gibt, die, wie Gelsenkirchen, im \u00f6ffentlichen Bewusstsein quasi abgeschrieben worden sind. Die man oft nur noch mit Krisen und kaum noch mit Chancen verbindet. Ohne zu sehen, wie viele Menschen vor Ort sich darum bem\u00fchen, dass sich die Lebenssituation der Einwohner verbessert.<\/p>\n<p>Ist ein sozio\u00f6konomischer Wiederaufstieg Gelsenkirchens noch m\u00f6glich oder eine Utopie? Wie entstehen Klischees, welche St\u00e4dten und Regionen nachh\u00e4ngen? Und wie wirkt sich das alles auf das Potenzial der Regionen und Menschen aus? In drei Teilen begleitet das \u201eZeitfragen\u201c-Feature \u00fcber ein knappes Jahr hinweg die Menschen in der Stadt. Menschen, die darum k\u00e4mpfen, dass sich etwas bessert \u2013 f\u00fcr sie ganz pers\u00f6nlich oder die Stadt als solche. Menschen, die tr\u00e4umen, die erfolgreich sind oder auch scheitern und am Ende auch Teil der Antwort auf die Frage sind: Kann eine krisengesch\u00fcttelte Stadt wie Gelsenkirchen es jemals wieder nach oben schaffen?<\/p>\n<h3>19:15 bis 20:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Das Feature: Den Unternehmern treu ergeben \u2013 Das paternalistische Arbeitsrecht des Hans Carl Nipperdey<\/strong><\/h3>\n<p>Von Peter Kessen. Regie: Thomas Wolfertz. Produktion: Deutschlandfunk 2021<\/p>\n<p>Hans Carl Nipperdey, f\u00fchrender Arbeitsrechtler in der NS-Zeit, von 1954 bis 1963 Pr\u00e4sident des Bundesarbeitsgerichts, hat das restriktive deutsche Arbeitsrecht bis heute gepr\u00e4gt: Politische Streiks sind verboten, Besch\u00e4ftigte zur Treue verpflichtet und Whistleblower nahezu ungesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>In der Weimarer Republik noch nationalliberal, verfasste Nipperdey unterm Hakenkreuz zusammen mit Alfred Hueck das \u201eGesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit\u201c. Es beseitigte die Reste des Weimarer Arbeitsrechts, verankerte das \u201eF\u00fchrerprinzip\u201c in den Betrieben und bestimmte Arbeitnehmer als \u201eGefolgsleute\u201c.<\/p>\n<p>In der Bundesrepublik re\u00fcssierte Nipperdey zuerst als SPD-Mitglied, wechselte dann ins Arbeitgeberlager. Seine aus der NS-Zeit transformierten ideologischen Grunds\u00e4tze von Unternehmen als Betriebsgemeinschaften und von der F\u00fcrsorge- und Treuepflicht von Unternehmern und Besch\u00e4ftigen sind bis heute ma\u00dfgeblich. Sie f\u00fchrten u.a. auch dazu, dass Deutschland die Whistleblower-Richtlinie der EU bis 2021 nicht umgesetzt hat.<\/p>\n<h3>20:00 bis 21:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Marlene Dietrich, ihre Schwester und die Licht-Spiele von Bergen-Belsen<\/strong><\/h3>\n<p>Von Peter Schanz. NDR 2017. In ihrem ber\u00fchmten Filmgespr\u00e4ch mit Maximilian Schell von 1984 hat Marlene Dietrich behauptet, sie sei ein Einzelkind gewesen. Das blieb lange Zeit der Kenntnisstand der Biographen. Tats\u00e4chlich hatte Marlene Dietrich eine Schwester, zwei Jahre \u00e4lter, namens Elisabeth. Als Marlene Dietrich mit den amerikanischen Befreiern einige Wochen vor Kriegsende 1945 nach Deutschland kam, erfuhr sie vom Aufenthaltsort ihrer Schwester in Bergen-Belsen. Doch Elisabeth war dort kein KZ-Opfer. Marlenes Erleichterung w\u00e4hrte nur kurz: die Schwester hatte sich als Kino-Betreiberin auf der T\u00e4ter-Seite positioniert.<\/p>\n<h3>20:03 bis 22:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: H\u00f6rprobe \u2013 Konzertreihe mit deutschen Musikhochschulen<\/strong><\/h3>\n<p>Live aus dem gro\u00dfen Saal der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater \u201eFelix Mendelssohn Bartholdy\u201c Leipzig<\/p>\n<p><strong>Felix Mendelssohn Bartholdy<\/strong>: 1. Satz aus dem Streichquartett f-Moll op. 1 \u2013 Albero-Quartett | Charles-<strong>Valentin Alkan<\/strong>: \u201eLe festin d\u2019Esope\u201c 25 Variationen \u00fcber ein originales Thema f\u00fcr Klavier op. 39 Nr. 12 \u2013 Yeram Park, Klavier | <strong>Ruggero Leoncavallo<\/strong>: \u201eIll Pagliacci\u201c daraus: Arie des Tonio \u201eSi puo?\u201c; Frederik Essunger, Bariton, Sung-Ah Park, Klavier | <strong>Wolfgang Amadeus Mozart<\/strong>: \u201eDon Giovanni\u201c daraus: Arie des Don Ottavio \u201eIl mio tesoro\u201c \u2013 Younggi Do, Tenor, Sung-Ah Park, Klavier | <strong>Louis Vierne<\/strong>: Symphonie f\u00fcr Orgel h-Moll Nr. 6 op. 59 daraus: Finale \u2013 Mona Rozdestvenskyte, Orgel | <strong>Aporia<\/strong>: Robert Nakayama, Jazzklavier | <strong>Edgar Var\u00e8se<\/strong>: Octandre f\u00fcr acht Instrumente (1923) \u2013 Ensemble der Hochschule. Leitung: Lin Liao | <strong>Cristofaro Caresana<\/strong>: \u201eLa Tarnatella\u201c a 5 voci e strumenti \u2013 Ursula G\u00f6ller \u2013 Sopran; Yumi Tatsumiya \u2013 Sopran; Anna Schuch \u2013 Mezzosopran; Pedro Matos \u2013 Tenor; Valentin Schneider \u2013 Bass; Elisabeth Hirsch \u2013 Violine; Cornelius M\u00f6hring \u2013 Violine; Emma Renaud \u2013 Blockfl\u00f6te; Johanna Oehler \u2013 Blockfl\u00f6te; Thomas Kolarczyk \u2013 Violone; Anne-Kathrin Tietke \u2013 Theorbe; Elias Tulchynsky \u2013 Cembalo; Christiane K\u00e4mper \u2013 Orgel. Moderation: Petra Rie\u00df<\/p>\n<h3>21:00 bis 22:00 | NDR Kultur<br \/>\n<strong>neue musik: Donaueschinger Musiktage 2021<\/strong><\/h3>\n<p>Von Margarete Zander. Der 100. Geburtstag war ein Fest \u2013 auch f\u00fcr die Donaueschinger! \u201e2021 sollte ein besonderes Jahr sein\u201c, erkl\u00e4rte Festivalleiter Bj\u00f6rn Gottstein, aber \u201edie Komponisten sollten nicht die B\u00fcrde des Jubil\u00e4ums sp\u00fcren\u201c, sondern \u201edas tun, was sie am besten k\u00f6nnen, n\u00e4mlich in die Zukunft schauen, Visionen entwickeln und ihre eigene Klangsprache finden.\u201c Wir geben Einblicke in die Highlights.<\/p>\n<h3>21:05 Uhr, SWR2<br \/>\n<strong>Aktuelle Auseinandersetzungen mit dem Klavierkonzert<\/strong><\/h3>\n<p>Von Dirk Wieschollek. Im Formenarsenal des b\u00fcrgerlichen Konzertsaals verk\u00f6rpert das Klavierkonzert die spektakul\u00e4rste Plattform virtuoser Selbstdarstellungen. Mit bemerkenswerter Intensit\u00e4t haben in j\u00fcngster Zeit zahlreiche Komponist*innen auf den exaltierten Charakter der Gattung Bezug genommen. In aktuellen Beitr\u00e4gen von Malte Giesen, Christian Winther Christensen, Franck Bedrossian und Simon Steen-Andersen wird das Klavier und seine ihm eingeschriebene Ausdrucksmechanik komplex sublimiert oder explosiv \u00fcberspitzt: zur \u201ehyperrealen\u201c Tasten-Immersion, zum perkussiven Skelett, zum ger\u00e4uschtr\u00e4chtigen Terrain Don Quijotes oder zum h\u00f6chst produktiven Tr\u00fcmmerhaufen.<\/p>\n<h3>20:10 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: Phantome \u2013 Von Hermann Kretzschmar<\/strong><\/h3>\n<p>Unter Verwendung von Texten aus Racines \u201ePh\u00e4dra\u201c und Marcel Prousts \u201eSodom und Gomorrha\u201c. Aus dem Franz\u00f6sischen von Bernd-J\u00fcrgen Fischer. Regie: der Autor. Mit Markus Meyer, Isabelle Demey und dem Ensemble Modern. Komposition: der Autor. Technische Realisation: Christian Eickhoff. Produktion: SWR 2021. L\u00e4nge: 45\u201955<\/p>\n<p>H\u00f6rspiel \u00fcber Marcel Proust: 2021 w\u00e4re Marcel Proust 150 Jahre alt geworden. Dieses H\u00f6rst\u00fcck versucht, die sensible nd pr\u00e4zise Vielfalt von Prousts Werk \u00fcber eine Wort\/Musik-Komposition einzufangen, die vom Ensemble Modern eingespielt wurde<\/p>\n<p>Die Idee einer idealen \u00dcbersetzung von Text in Musik und Musik in Text ist eine so alte wie immer wieder neue k\u00fcnstlerische Herausforderung. Das St\u00fcck \u201ePhantome\u201d des Komponisten Hermann Kretzschmar reflektiert musikalisch die Schilderungen und Struktur von Prousts \u201eSodom und Gomorrha\u201d und gestaltet sie kompositorisch neu. Die Musik entstand urspr\u00fcnglich f\u00fcr die SWR\/Deutschlandfunk-H\u00f6rspielfassung des Romans, sie wird aber \u00fcber gut 25 Tableaus hinweg in neue Zusammenh\u00e4nge gesetzt, wodurch die Komposition ihre Selbstst\u00e4ndigkeit wie Unabh\u00e4ngigkeit behauptet. Ihre Re-Semantisierung leistet ein Racine-Text \u00fcber die Illusionen der Jugend.<\/p>\n<p>Hermann Kretzschmar, geboren 1958, studierte zun\u00e4chst Schulmusik und Germanistik sowie im Anschluss Klavier bei Bernhard Ebert in Hannover. 1985 wurde er Mitglied des Ensemble Modern und arbeitet dort seitdem als Solist und Kammermusiker. 1994 gr\u00fcndete er gemeinsam mit Catherine Milliken und Dietmar Wiesner das Label HCD-Productions. Seit 2001 hat Hermann Kretzschmar viele H\u00f6rst\u00fccke und H\u00f6rspielkompositionen realisiert.<\/p>\n<h3>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live: Mit Innigkeit und Leidenschaft \u2013 Martin Fondse, Eric Vloeimans &amp; das Matangi String Quartet<\/strong><\/h3>\n<p>Aufnahme vom 3.9.2021 bei der Cologne Jazzweek, Stadtgarten K\u00f6ln. Am Mikrofon: Karsten M\u00fctzelfeldt. \u201eTestimoni Interiori\/Exteriori\u201c betitelte der niederl\u00e4ndische Pianist <strong>Martin Fondse<\/strong> eine gro\u00dfangelegte Suite, die er f\u00fcr den Trompeter <strong>Eric Vloeimans<\/strong> und das Matangi String Quartet komponierte. Bei der Cologne Jazzweek 2021 pr\u00e4sentierte er das farben- und stimmungsreiche Werk live, wobei er selbst auch Vibrandoneon spielte, ein Vorl\u00e4uferinstrument zur im 19. Jahrhundert erfundenen Melodica. Vloeimans und Fondse arbeiten seit den fr\u00fchen 90er-Jahren immer wieder zusammen, sowohl im Jazz-Kontext als auch f\u00fcr kammermusikalische und orchestrale Aufnahmen. \u201eTestimoni\u201c stellt Vloeimans\u2019 au\u00dfergew\u00f6hnlich biegsames und klangbewusstes Spiel solistisch in den Vordergrund. Das Matangi String Quartet besteht seit 1999, hat neben der Arbeit an klassischem Repertoire auch zahlreiche Crossover-Projekte realisiert und wurde daf\u00fcr mehrfach preisgekr\u00f6nt.<\/p>\n<h3>22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Voice Versa \u2212 Zwei Sprachen, eine Story (15\/24)<\/strong><\/h3>\n<p>Heute mit den Autorinnen: Laura Anh Thu Dang sowie Hiba Obaid und Lorin Celebi. Weitere Autorinnen der Sendung: Jurate Braginaite, Jasmina Al Qaisi, Mithu Sanyal und Jacinta Nandi, Rana Rezaei und Sara Zarreh Hoshyari Khah sowie Tania Palamkote. Regie: die Autorinnen. Gastgeber: Dominik Djialeu. Produktion: Deutschlandfunk Kultur \/ Goethe-Institut 2021. L\u00e4nge: 56\u201930. (Ursendung). Teil 16 am 18.01.2022 22.03 Uhr<\/p>\n<h3>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: \u201eUnabh\u00e4ngigkeits\u00fcbungen\u201c \u2013 Portr\u00e4t des Komponisten Andr\u00e1s Hamary<\/strong><\/h3>\n<p>Eine Sendung von Sibylle Kayser<\/p>\n<h3>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musikszene: Das geheime Leben der Kl\u00e4nge (4\/4) \u2013 Was die Tonart h-Moll uns verr\u00e4t<\/strong><\/h3>\n<p>Mit Sophie Pacini und Christoph Schmitz. Im vorerst letzten Teil unserer vierteiligen Reihe \u00fcber die Klangeigenschaften von Tonarten untersucht diese Ausgabe der \u201eMusikszene\u201d h-Moll. Es gibt gute Gr\u00fcnde daran zu zweifeln, dass Tonarten \u00fcberhaupt gewisserma\u00dfen von Natur aus bestimmte Atmosph\u00e4ren oder gar Bedeutungen in sich tragen. Dennoch haben Komponisten durch die Jahrhunderte auf bestimmte Tonarten zur\u00fcckgegriffen, um ein bestimmtes Stimmungsbild zu erzeugen. So wird auch h-Moll eine eigene Aura zugesprochen, was m\u00f6glicherweise auch an Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe liegt oder seiner 2. Suite f\u00fcr Fl\u00f6te und Orchester: h-Moll die Ernste. Auch bekannte Arien in Bachs Matth\u00e4us-Passion sind in Moll plus zwei Kreuze notiert, und auch Franz Schuberts \u201eunvollendete\u201c Sinfonie und Anton\u00ecn Dvo\u0159\u00e1ks Cellokonzert stehen in dieser Tonart. Im Gespr\u00e4ch und am Fl\u00fcgel im Deutschlandfunk Kammermusiksaal in K\u00f6ln durchforstet die M\u00fcnchner Pianistin Sophie Pacini die Musikgeschichte und zeigt am Klavier und mit vielen CD-Einspielungen, wie \u201edie Ernste\u201c gewirkt hat.<\/p>\n<p>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Musik der Gegenwart: International Rostrum of Composers, Teil 2<\/strong><\/p>\n<p>Organisiert vom International Music Council und mit finanzieller Unterst\u00fctzung der teilnehmenden Rundfunkanstalten findet in jedem Jahr das Internationale Rostrum of Composers statt. Ziel ist der Austausch von zeitgen\u00f6ssischer Musik. Ein \u00dcberblick \u00fcber die Gewinnerwerke und \u00fcber neueste Trends in der zeitgen\u00f6ssischen Musik. Teil 3 am 20. Dezember.<\/p>\n<h3>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Quatuor Diotima spielt Furrer bei Wien modern (4\/4) \u2013Das Streichquartett Nr. 4 <\/strong><\/h3>\n<p>Mit drei Urauff\u00fchrungen, zwei \u00f6sterreichischen Erstauff\u00fchrungen, s\u00e4mtlichen Streichquartetten und zwei Abenden als Dirigent widmete das vierw\u00f6chige Festival Wien modern einem der bedeutendsten lebenden Komponisten, Beat Furrer in seiner diesj\u00e4hrigen Ausgabe einen Schwerpunkt. Die vier Streichquartette, darunter auch die Urauff\u00fchrung des zuletzt komponierten, werden nun jeweils in einer \u201eZeit-Ton\u201c-Sendung in chronologischer Reihenfolge pr\u00e4sentiert, dramaturgisch eingebettet in Werke anderer Komponist\/innen, die Furrers Zyklus erg\u00e4nzen \u2013 darunter die Urauff\u00fchrung eines Streichquartetts von Olga Neuwirth, f\u00fcr das der Maler Georg Baselitz seinen Text \u201eNicht nee nee nee nicht no\u201c selbst eingesprochen hat.<\/p>\n<p>Als Interpret dieser herausfordernden St\u00fccke war das Pariser Quatuor Diotima im Wiener Konzerthaus und im Musikverein zu Gast und setzte damit seine Reihe an Gesamtauff\u00fchrungen \u2013 zuletzt Sch\u00f6nbergs Quartette vor f\u00fcnf Jahren \u2013 fort. Das Ensemble, 1996 von Absolventen des Conservatoire National Sup\u00e9rieur de Musique de Paris gegr\u00fcndet, z\u00e4hlt zu den weltweit gefragtesten Formationen zeitgen\u00f6ssischer Musik und hat mit vielen Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit zusammengearbeitet.<\/p>\n<p>Die Entstehungszeit der Streichquartette Beat Furrers erstreckt sich von 1984 bis heute. Anhand dieser exemplarischen St\u00fccke l\u00e4sst sich seine kompositorische Entwicklung in der konzentrierten Dichte des Quartetts kursorisch ableiten: Im ersten Streichquartett setzt Furrer streckenweise die freie Mobileform ein, die die MusikerInnen zu Mitgestalter\/innen im Ablauf und der Reihenfolge von bestimmten Passagen macht, eine Technik, die Furrers pr\u00e4gender Lehrer Roman Haubenstock-Ramati entwickelt hat. Im zweiten kommt dem Ger\u00e4usch eine immer gr\u00f6\u00dfer werdende Bedeutung zu. Im dritten, dem l\u00e4ngsten mit knapp 50 Minuten, l\u00e4sst er sich auf die Struktur der Kl\u00e4nge ein und l\u00e4sst daraus die Komposition erwachsen. Und schlie\u00dflich die knapp zwanzigmin\u00fctige Urauff\u00fchrung, in der Furrer nach neuen Formen der melodischen Gestaltung sucht.<\/p>\n<p>Allen vier Streichquartetten ist gemeinsam, so Andreas Karl im Wien Modern-Katalog, \u201edass sie teils radikaler als in anderen St\u00fccken, formale Prinzipien erproben und formulieren, die Furrer \u00fcber mehrere Jahre hinweg besch\u00e4ftigten. Gerade wegen der klanglichen Homogenit\u00e4t und Vertrautheit der Streichquartettformation und ihrer Kl\u00e4nge gelingt es Furrer dort, diese Prinzipien in ausgesprochener Klarheit zu formulieren.\u201c<\/p>\n<p>Beat Furrer, 1954 in der Schweiz geboren, lebt und wirkt seit seinem Studium in \u00d6sterreich. Er ist Mitbegr\u00fcnder des Klangforum Wien, das er viele Jahre geleitet hat, und ist seit 1991 Professor f\u00fcr Komposition an der Hochschule f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Graz. Gemeinsam mit Ernst Kovacic gr\u00fcndete er in Graz die internationale Ensemble- und Komponistenakademie f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musik impuls. Mehrfach ausgezeichnet, erhielt Beat Furrer 2014 den Gro\u00dfen \u00d6sterreichischen Staatspreis f\u00fcr Musik und zuletzt 2018 den Ernst von Siemens Musikpreis. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<h3>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: News &amp; Roots \u2013 Zum 90.Geburtstag von Phineas Newborn (14.12.1931 \u2013 26.5.1989)<\/strong><\/h3>\n<p>Henning Sieverts erinnert an den weitgehend vergessenen Meisterpianisten, der vor allem in den 50er und 60er Jahren zeitlos gute Aufnahmen gemacht hat, u.a. mit Calvin Newborn, Paul Chambers und Roy Haynes.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur Neue Musik: Von Wurst bis H\u00f6lle \u2013 Die Komponistin und Performerin Georgia Koumar\u00e1 Von Martina Seeber. 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