{"id":3329,"date":"2021-12-15T17:15:22","date_gmt":"2021-12-15T16:15:22","guid":{"rendered":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/?p=3329"},"modified":"2024-07-05T11:04:54","modified_gmt":"2024-07-05T09:04:54","slug":"16-12-2021-der-radiotag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/16-12-2021-der-radiotag\/","title":{"rendered":"16.12.2021 \u2013 der radiotag"},"content":{"rendered":"<h3>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Internationale Ferienkurse f\u00fcr Neue Musik Darmstadt<\/strong><\/h3>\n<p>Centralstation. Aufzeichnung vom 08.08.2021. <strong>Louise Bourgeois<\/strong>: \u201eInsomnia Drawing\u201c (2021) f\u00fcr Klavier, Schlagzeug und Streichquartett | <strong>Ryoko Akama<\/strong>: \u201eI see everything as a failure\u201c (2019) f\u00fcr Klavier, Schlagzeug und Streichquartett | <strong>Erika Bell<\/strong>: \u201eSaint-Girons\u201c (2018) f\u00fcr Klavier, Schlagzeug, Streichquartett und Zuspiel | <strong>Darya Zvezdina<\/strong>: \u201eBird\u2019s neck is a secret crystal valley turned towards the releasing ray\u201c (2021) f\u00fcr Violoncello und Perkussion (Urauff\u00fchrung) | <strong>Jurga \u0160arapova<\/strong>: \u201eSongs of Meat\u201c (2021) f\u00fcr Klavier\/Keyboard, Perkussion, Streichquartett und Zuspiel (Urauff\u00fchrung). Ensemble Apartment House<\/p>\n<h3>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Walter Zimmermann<\/strong>: \u201eVoces abondonadas\u201c (Nicolas Hodges, Klavier); <strong>Hans-Herbert Winkel<\/strong>: Concertino (Nataliya Smolina, Viola; Artvento Quintet &amp; friends); <strong>August Peter Waldenmaier<\/strong>: Drei Orchesterst\u00fccke, op. 24 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: August Peter Waldenmaier); <strong>Elke Tober-Vogt<\/strong>: \u201eLa nuit et la lumi\u00e8re\u201c (Lela Mtchedlidze, Violine; Nino Jvania, Klavier); <strong>Stefan Schulzki<\/strong>: Klaviertrio (Stefan Schulzki, Klavier; Jane Berger, Violine; Felix Seiffert, Violoncello); <strong>Meinrad Schmitt<\/strong>: \u201eCanto mesto\u201c (M\u00fcnchner Klarinettentrio)<\/p>\n<h3>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>KlassikPlus: Brennendes Bl\u00fctenblau \u2013 Die Komponistin Dora Peja\u010devi\u0107<\/strong><\/h3>\n<p>Sie schrieb f\u00fcr Veilchen, Schneegl\u00f6ckchen, Lilien und Vergissmeinnicht. Ihre Bekannten waren Karl Kraus, Rainer Maria Rilke und Arnold Sch\u00f6nberg. Und sie las Schopenhauer, Kierkegaard, Oscar Wilde und Thomas Mann: die kroatische Komponistin Dora Peja\u010devi\u0107. Ihr Stil schillert in feinsinnigen fin-de-si\u00e8cle Farben, \u00e4hnlich wie die Werke Rachmaninows, mit dem sie auch die Vorliebe f\u00fcr das Klavier verbindet. Doch weit \u00fcber das aristokratische Freizeitvergn\u00fcgen hinaus lie\u00df sich die begabte Grafentochter professionell ausbilden, studierte in Dresden und M\u00fcnchen. Und schaffte schlie\u00dflich den Sprung aus der Salonkultur. Die Dresdner Philharmoniker spielten ihre erste Sinfonie, im In- und Ausland wurden ihre Werke aufgef\u00fchrt. W\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges nahm sie aktiv am Zagreber Musikleben teil und fand ihren Platz in der neuen kroatischen Komponistengeneration. Zwei Jahre nach ihrer R\u00fcckkehr nach M\u00fcnchen, noch eine Oper skizzierend, starb Dora Peja\u010devi\u0107 viel zu fr\u00fch, im Alter von 38 Jahren. BR-KLASSIK stellt ausgew\u00e4hlte Werke der vielversprechenden Komponistin vor und zeichnet das Leben der K\u00fcnstlerin nach. Eine Sendung von Julia Sch\u00f6lzel<\/p>\n<h3>19:05 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>19:30-20:00 Zeitfragen. Feature: Goldstandard oder Goldesel?<\/strong><\/h3>\n<p>Leitlinien in der Medizin. Von Hellmuth Nordwig. \u00c4rztinnen und \u00c4rzte sollen sich bei ihrer Behandlung an Leitlinien orientieren. Diese sind aber nicht immer unabh\u00e4ngig. Manchmal flie\u00dfen Firmeninteressen ein.<\/p>\n<p>Wenn eine \u00c4rztin einen Patienten behandelt, ist sie prinzipiell frei in ihrer therapeutischen Entscheidung. Damit ihr sp\u00e4ter kein Behandlungsfehler vorgeworfen wird, orientiert sie sich jedoch h\u00e4ufig an Leitlinien. Sie sollen eine optimale Diagnose und Behandlung sicherstellen. Es gibt sie f\u00fcr alle Bereiche der Medizin. Oft geht es darin um Fragen, bei denen viel Geld im Spiel ist: etwa die, welcher Cholesterinwert noch als normal gilt und ab wann ein Patient teure Medikamente braucht. Um das wissenschaftlich abgesichert zu beurteilen, geben medizinische Fachgesellschaften die Leitlinien heraus. Allerdings sind die Autorinnen und Autoren nicht immer frei von Verbindungen zu den Pharmafirmen, deren Produkte sie empfehlen. Sie erhalten von ihnen etwa Honorare f\u00fcr Vortr\u00e4ge. Leitlinien sind deshalb mitunter nicht so unabh\u00e4ngig, wie \u00c4rzte und Patientinnen das erwarten.<\/p>\n<h3>20:00 bis 21:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Graffiti in der Neuen Musik (2): Werke von George Aperghis, Daniel Hensel, Johannes Kalitzke und Wolfgang Liebhart<\/strong><\/h3>\n<p>F\u00fcr die einen sind sie Vandalismus, f\u00fcr die anderen Kunst: Graffitis. Die bild- und zeichenhaften Interventionen im \u00f6ffentlichen Raum haben auch Spuren in der zeitgen\u00f6ssischen Musik hinterlassen. Werktitel und Werkkommentare\u2026 Wir brauchen sie. Die Komponist*innen hingegen vielleicht nicht einmal. Aber ohne Namen l\u00e4sst sich vieles kaum ansprechen. \u00dcber Graffiti in der Musik lie\u00dfe sich kaum reden, g\u00e4be es nicht Autor*innen, die ihre St\u00fccke so betitelt h\u00e4tten. Die Motivation, eine Komposition als Graffiti auszuweisen, d\u00fcrfte f\u00fcr jede und jeden eine andere gewesen sein. Wahrscheinlich, weil er oder sie die anonym auf W\u00e4nde, Z\u00fcge oder andere Stellen im \u00f6ffentlichen Raum gespr\u00fchten, mit fetten Markern geschriebenen W\u00f6rter, Tags, Symbole oder Spr\u00fcche interessant, verst\u00f6rend oder aussagekr\u00e4ftig fand und sie ideell, mithin strukturell in die musikalische Konzeption hat einflie\u00dfen lassen.<\/p>\n<h3>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Konzert zum 100. Todestag von Camille Saint-Sa\u00ebns<\/strong><\/h3>\n<p>Live aus dem Auditorium des \u201eMaison de la Radio\u201c, Paris. Camille Saint-Sa\u00ebns: Messe de Requiem op. 54 \/ Sinfonie c-Moll op. 78 (\u201eOrgelsinfonie\u201c)<\/p>\n<h3>20:04 bis 21:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Mouvement: EviMus 2021 \u2013 Im Weltenklang der Gegenwart<\/strong><\/h3>\n<p>Er\u00f6ffnungskonzert der 8. Tage f\u00fcr elektroakustische und visuelle Musik. Die Cronopien, Kollektiv f\u00fcr interkulturelle Neue Musik. <strong>Olivia Artner<\/strong>: Americana (Urauff\u00fchrung) | <strong>Stefan Scheib<\/strong>: \u201edrips\u201c f\u00fcr Ensemble und Sampler (Urauff\u00fchrung) | <strong>Kioomars Musayyebi<\/strong>: \u201eWeg zum Mondschein\u201c f\u00fcr Ensemble und Elektronik (Urauff\u00fchrung) | <strong>Daniel Osorio<\/strong>: \u201eYadnal\u201c f\u00fcr 5 Musiker und Elektronik (Urauff\u00fchrung). Aufnahme vom 5. November aus dem KuBa Kulturzentrum am Eurobahnhof<\/p>\n<h3>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: #zusammenspielen \u2013 Mut! \u2013 Telemann heute und Musik von M\u00e1rton Ill\u00e9s<\/strong><\/h3>\n<p>Klaus Steffes-Holl\u00e4nder (Klavier). \u01fasa \u01fackerberg (Violoncello). <strong>Georg Philipp Telemann \/ Klaus Steffes-Holl\u00e4nder<\/strong>: Fantasie Nr. 7 G-Dur aus 3 Dutzend Klavierfantasien f\u00fcr Klavier, Teil 1 | <strong>Meike Senker<\/strong>: Fata 1 f\u00fcr Klavier mit Zuspielung (2019): <strong>Georg Philipp Telemann \/ Klaus Steffes-Holl\u00e4nder<\/strong>: Fantasie Nr. 9 A-Dur aus 3 Dutzend Klavierfantasien f\u00fcr Klavier, Teil 1 | <strong>Marisol Jimenez<\/strong>: Geheim f\u00fcr Klavier (2019) \u2013 <strong>Georg Philipp Telemann \/ Klaus Steffes-Holl\u00e4nder<\/strong>: Fantasie Nr. 7 G-Dur und Fantasie Nr. 9 A-Dur aus 3 Dutzend Klavierfantasien f\u00fcr Klavier, Teil 1 | <strong>M\u00e1rton Ill\u00e9s<\/strong>: Psychogramm IV \u201eDurc\u00e1skod\u00f3s\u201c f\u00fcr Violoncello solo (Version 2021)<\/p>\n<p>Mit einem aktuellen Blick auf die Musik von Georg Philipp Telemann hat der Freiburger Pianist Klaus Steffes-Holl\u00e4nder einige von dessen Fantasien arrangiert und auf einem modernen Fl\u00fcgel eingespielt. Konfrontiert werden diese St\u00fccke mit neuen Werken, die sich auf Telemann beziehen. Die Cellistin \u01fasa \u01fackerberg spielt eine neue, erweiterte Version von M\u00e1rton Ill\u00e9s\u2019 \u201ePsychogramm\u201c. Alle Werke wurden im Rahmen von #zusammenspielen \u2013 Mut! erstmals aufgenommen.<\/p>\n<h3>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>JazzFacts: Liebe, Beats und Freiheit \u2013 Die Klang- und Groovewelten des Schlagzeugers Thomas Sauerborn<\/strong><\/h3>\n<p>Von Anja Buchmann. Lange kannte man den Schlagzeuger Thomas Sauerborn vor allem als Sideman bzw. Co-Leader experimentierfreudiger Bands zwischen Jazz, Rock und Impro, darunter die Trios Pollon und Mengamo. 2021 hat er endlich sein Deb\u00fct unter eigenem Namen ver\u00f6ffentlicht: Mit dem Quintett KIYWI b\u00fcndelt er seine vielseitigen musikalischen Interessen und F\u00e4higkeiten, von frei bis elektronisch. Klare, hymnische, leicht melancholische Melodien wechseln hier mit flirrendem Powerplay, akustischer Jazz mit aufregenden Synthesizertexturen. Mit dabei: Pianist Lucas Leidinger, mit dem zusammen Sauerborn auch in Kopenhagen studiert hatte, wo beide das international besetzte Quartett Mount Meander gr\u00fcndeten. Als fester, so virtuos wie filigran spielender Schlagzeuger geh\u00f6rt Sauerborn zum K\u00f6lner Subway Jazz Orchestra. Zu seinen j\u00fcngsten Projekten z\u00e4hlt die instrumentale Popband Das Ende der Liebe.<\/p>\n<h3>21:30 bis 22:30 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik | Mein Lehrer: Mauricio Kagel<\/strong><\/h3>\n<p>Eine Sendung von Daniel Weissberg. Am 24. Dezember 2021 w\u00fcrde Mauricio Kagel, einer der gro\u00dfen Neuerer der Musik, neunzig Jahre alt. Mit seinem Unterricht in der Klasse f\u00fcr \u201eNeues Musiktheater\u201c an der K\u00f6lner Musikhochschule (1974-1996) hat er zahlreiche Komponistinnen und Komponisten gepr\u00e4gt. Der Basler Musikerfinder Daniel Weissberg (* 1954) hat bei ihm studiert und als sein zeitweiliger Assistent vertiefte Einblicke in Kagels Denken und die Reflexion des eigenen Schaffens gewonnen. In seiner eigenen Entwicklung sieht Weissberg eine N\u00e4he zu Kagel auch in Bereichen, die \u00e4u\u00dferlich kaum etwas mit ihm zu tun haben.<\/p>\n<h3>22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Freispiel: Die Revanche der Schlangenfrau \u2013 Ein Klangcomic frei nach Unica Z\u00fcrn<\/strong><\/h3>\n<p>Von Natascha Gangl, Maja Osojnik und Matija Schellander. Regie: die Autor:innen. Mit: den Autor:innen sowie Isabel Baloun, Raumschiff Engelmayr, Kristin Gruber, Lisa Kortschak, Klemens Lendl, Manu Mayr, Rania Moslam, Doris M\u00fcller, David M\u00fcller, Stephan Richter, Bernd Satzinger, Christian Schlechter, Christoph Stadler und Patrick Wurzwallner. Komposition: Rde\u010da Raketa (Maja Osojnik und Matija Schellander). Mastering: Martin Leitner. Produktion: Autor:innenproduktion im Auftrag des ORF Kunstradio 2020. L\u00e4nge: 52\u201947<\/p>\n<p>Bis 1970 schuf Unica Z\u00fcrn einen einzigartigen k\u00fcnstlerischen Kosmos. Ein H\u00f6rst\u00fcck als akustischer Trip durch Z\u00fcrns Text- und Bildwelten und klangk\u00fcnstlerische \u201eFemmage\u201c an eine Ikone des Surrealismus.<\/p>\n<p>2020 j\u00e4hrte sich der Todestag von Unica Z\u00fcrn (1916\u22121970) zum 50. Mal. Widerst\u00e4nden und Trag\u00f6dien trotzend schuf sie ein h\u00f6chst komplexes und konsequentes Oeuvre. Natascha Gangl, Maja Osojnik und Matija Schellander machen es in einem Klangkunstwerk mit einer fiktiven Biografie erfahrbar. Die Reduktion der K\u00fcnstlerin auf ihre Biografie, ihr Musen-Dasein und das Stigma der psychischen Erkrankung, werden hier ad absurdum gef\u00fchrt und aufgel\u00f6st, die K\u00fcnstlerin verwandelt sich stattdessen zur Superheldin des Klangcomics: der Schlangenfrau. Das Entstehen und Vergehen von Z\u00fcrns Anagrammen wird zum akustischen Erlebnis, Worte werden zu Buchstaben, Buchstaben zu Rhythmus, M\u00e4rchenhaftes wird essayistisch in Klangwelten zwischen Madrigal und Techno.<\/p>\n<p>Natascha Gangl, geboren 1986 in Bad Radkersburg (\u00d6sterreich), schreibt Theatertexte, Prosa, Essays. Sie studierte Philosophie an der Uni Wien, Szenisches Schreiben am FORUM TEXT von uniT Graz und assistierte Christoph Schlingensief. Sie erarbeitet und performt in unterschiedlichen Kollektiven theatrale Installationen, H\u00f6rst\u00fccke oder Live-Klangcomics. Ihre Arbeit wurde u.a. mit dem Heimrad-B\u00e4cker-F\u00f6rderpreis und dem Preis des Heidelberger St\u00fcckemarkts ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Maja Osojnik, geboren 1976 in Kranj (heute Slowenien), lebt und arbeitet als S\u00e4ngerin, Komponistin, Fl\u00f6tistin und Klangk\u00fcnstlerin in Wien. Sie komponiert Musik f\u00fcr Tanz, Theater, Film, H\u00f6rspiele, Toninstallationen, Ensembles sowie Orchester und gibt Workshops f\u00fcr improvisierte Musik. Sie erhielt u.a. das \u00d6sterreichische Staatsstipendium f\u00fcr Komposition, das SKE-Jahresstipendium f\u00fcr Komposition und den Pasticcio-Preis (\u00d61\/ORF).<\/p>\n<p>Matija Schellander, geboren 1981 in Ludmannsdorf-Bil\u010dovs (\u00d6sterreich), ist Komponist, Kontrabassist und elektronischer Musiker f\u00fcr Musikensembles, Theaterst\u00fccke, zeitgen\u00f6ssische Tanzperformances und Filmmusik. Er studierte Kontrabass am Konservatorium Wien und absolvierte die Klasse Computermusik und Neue Medien (ELAK) an der Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien. Er arbeitete an mehreren Theatern, darunter das Theater Neumarkt Z\u00fcrich, das Theater Basel und das Schauspielhaus Wien.<\/p>\n<p>Das H\u00f6rspiel \u201eWENDY PFERD TOD MEXIKO\u201c von Natascha Gangl, Maja Osojnik und Matija Schellander erhielt 2018 den 1. Preis des Berliner H\u00f6rspielfestivals. Maja Osojnik und Matija Schellander bilden das Elektroakustik-Duo Rde\u010da Raketa.<\/p>\n<h3>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Historische Aufnahmen: Instinktmusiker mit Tempo-Gen \u2013 Der Cembalist und Dirigent Trevor Pinnock (*1946)<\/strong><\/h3>\n<p>Am Mikrofon: Rainer Baumg\u00e4rtner. Eine Sache, die Trevor Pinnock besonders st\u00f6rt, ist, als \u201eAlte-Musik-Spezialist\u201c angesehen zu werden. Er sei immer nur ein Musiker gewesen, betont der in Canterbury Geborene, der als Knabensopran begann und schon fr\u00fch als Kirchenorganist aushalf. Mit 15 Jahren hatte er das Cembalo f\u00fcr sich entdeckt, das die Basis seiner Karriere bilden sollte. Im Jahr 1972 gr\u00fcndete er mit The English Concert sein eigenes Ensemble mit historischem Instrumentarium, zusammen nahmen sie eine enorme Menge an Barockwerken auf. Pinnock st\u00fctzte sich dabei weniger auf angelerntes Wissen, als auf seine musikalischen Instinkte. Mit seinem Stil, den er selbst als \u201eeilend\u201d und zugleich manchmal \u201e\u00fcberkorrekt\u201d bezeichnet, traf er aber offensichtlich den Nerv des Publikums. Heutzutage tritt er als Solist und Gastdirigent von barocken wie modernen Orchestern auf.<\/p>\n<h3>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Hommage an Anestis Logothetis \u2013 Wien Modern 2021<\/strong><\/h3>\n<p>Am 27. Oktober j\u00e4hrt sich der Geburtstag von Anestis Logothetis (1921-1994) zum 100. Mal. Der \u00f6sterreichische Komponist griechischer Herkunft entwickelte Ende der 1950er Jahre eine eigene grafische Notation, mit der er bis zuletzt komponierte. Er schrieb elektroakustische und computergest\u00fctzte Kompositionen ebenso wie multimediale B\u00fchnenwerke und Musikh\u00f6rspiele. 1963 begleitete ein Band mit seiner Musik die erste \u00f6ffentliche Performance des Aktionsk\u00fcnstlers Hermann Nitsch.<\/p>\n<p>Im Rahmen von Wien Modern waren am 20. November im Wiener Echoraum unter anderem Urauff\u00fchrungen aus dem Fr\u00fchwerk von Logothetis zu erleben. Mit dabei waren Christos Marantos und Pneuma gemeinsam mit Manu Mayr. Der Konzertabend war eine Reflexion \u00fcber mehrere Generationen: Die Enkel von Anestis Logothetis, Leonie und Serafin Spitzer, nahmen in zwei Installationen Bezug auf ihren Gro\u00dfvater, \u2013 unter anderem mit einem Video, in dem die Dirigentin Marin Alsop auf die klanggewaltige Musik von Schtum trifft.<\/p>\n<p>Und die Auff\u00fchrung war auch Teil der Reihe \u201eGenerationenwechsel\u201c des Wiener echoraum. Nach einer l\u00e4ngeren Phase des \u00dcbergangs werden ab Anfang kommenden Jahres nun Sara Zlanabitnig und Alisa Beck dessen administrative und k\u00fcnstlerische Leitung \u00fcbernehmen. Von ihren Pl\u00e4nen haben sie bereits im Zeit-Ton extended am vergangenen Sonntag berichtet, in dem echoraum-Mitbegr\u00fcnder Werner Korn auch Anekdoten aus der reichen Geschichte dieses f\u00fcr die diversen Szenen der neuen und experimentellen Musik so wichtigen Veranstaltungsortes erz\u00e4hlt hat. Gestaltung: Philipp Weismann<\/p>\n<h3>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: All that Jazz \u2013 Musikalische Traumbilder: Das Tarkovsky Quartet beim Festival \u201egrenzenlos\u201c in Murnau<\/strong><\/h3>\n<p>Mit Jean-Marc Larch\u00e9 (Sopransaxofon), Anja Lechner (Violoncello), Jean-Louis Matinier (Akkordeon), und Fran\u00e7ois Couturier (Klavier)<\/p>\n<p>Aufnahme vom 23. Oktober 2021 im Kultur- und Tagungszentrum Murnau. Moderation und Auswahl: Roland Spiegel<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur Neue Musik: Internationale Ferienkurse f\u00fcr Neue Musik Darmstadt Centralstation. Aufzeichnung vom 08.08.2021. 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