{"id":3333,"date":"2021-12-17T17:15:27","date_gmt":"2021-12-17T16:15:27","guid":{"rendered":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/?p=3333"},"modified":"2024-07-05T11:04:54","modified_gmt":"2024-07-05T09:04:54","slug":"18-19-12-2021-das-radiowochenende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/18-19-12-2021-das-radiowochenende\/","title":{"rendered":"18.\/19.12.2021 \u2013 das radiowochenende"},"content":{"rendered":"<h3>09:05 bis 09:30 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>FeatureZeit: Gulagkind \u2013 wie Kolja Ray\u00df und seine Mutter Straflager und Verbannung \u00fcberlebten<\/strong><\/h3>\n<p>von Dorothea Brummerloh<\/p>\n<h3>10:05 bis 11:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Klassik-Pop-et cetera: Am Mikrofon: Der Organist und Komponist Guy Bovet<\/strong><\/h3>\n<p>L\u00e4ssig tanzen auf dem Pedal \u2013 das geht nur dank Guy Bovet. Der Kosmopolit hat bei Marie-Claire Alain in Paris gelernt, spanische Orgelmusik in Salamanca unterrichtet und raffinierte Tangos f\u00fcr sein Instrument geschrieben. 1942 wurde Guy Bovet in Thun in der Schweiz geboren. Er studierte in Genf bei Pierre Segond, erhielt aber auch wichtige musikalische Impulse bei Frank Martin, Marie Dufour und Andr\u00e9 Luy. \u00dcber 50 CDs hat der Organist bereits ver\u00f6ffentlicht, mehr als 250 Werke komponiert und an Musikhochschulen von Moskau bis Oregon gelehrt. Fast 25 Jahre lang pr\u00e4gte er als Professor die Orgelklasse in Basel, und nach wie vor setzt sich der heute 79-J\u00e4hrige f\u00fcr den Erhalt historischer Orgeln ein und spielt Konzerte rund um den Globus. Wenn er mal nicht unterwegs ist, bewohnt Guy Bovet einen alten Turm am Neuenburgersee, wo er gern die Angel baumeln l\u00e4sst und frisch gefangenen Fisch verk\u00f6stigt.<\/p>\n<h3>14:00 bis 15:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Feature: Stefan Heym zum 20. Todestag. Der ewige Dissident Oder: die vier Leben des Stefan Heym <\/strong><\/h3>\n<p>Von Matthias Eckoldt. Als \u00e4ltestem Mitglied stand es Stefan Heym im November 1994 zu, den 13. Deutschen Bundestag mit einer Rede zu er\u00f6ffnen. Er hatte als Parteiloser ein Direktmandat auf der offenen Liste der PDS errungen. Geschlossen verweigerte ihm die CDU\/CSU Bundestagsfraktion den Schlussapplaus.<\/p>\n<p>Dieses Ereignis steht exemplarisch f\u00fcr Stefan Heyms Biografie. Egal, ob in der Weimarer Republik, im Hitlerfaschismus oder sp\u00e4ter in den USA, im Nachkriegsdeutschland, in der DDR und schlie\u00dflich im wiedervereinigten Deutschland: Sein Leben lang geh\u00f6rte er zu den Kritikern des Establishments.<\/p>\n<p>Das Feature l\u00e4sst Weggef\u00e4hrt:innen sowie Literatur- und Geschichtswissenschaftler:innen zu Wort kommen und macht Schlitzohrigkeit, Naivit\u00e4t und Eitelkeit kenntlich, die es Heym erm\u00f6glicht haben, aus fast allen Konflikten gest\u00e4rkt hervorzugehen. Regie: Wolfgang Rindfleisch. Produktion: rbb 2013<\/p>\n<h3>14:05 bis 15:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Das Musik-Feature: \u201eHeut ist das Meer himmelblau und morgen schwarz wie Tinte\u201c \u2013 Der Komponist Camille Saint-Sa\u00ebns<\/strong><\/h3>\n<p>Mit einer kleinen Melodie, einem kleinen Gelegenheitswerk f\u00fcr ein Faschingskonzert ist Camille Saint-Sa\u00ebns unsterblich geworden: \u201eDer Schwan\u201c, auf dessen Erscheinen im \u201eKarneval der Tiere\u201c ein jeder ungeduldig wartet. Daneben wird das umfangreiche Oeuvre von Saint-Sa\u00ebns oft unter den Tisch gekehrt. Zu Beginn war alles nur Sonnenschein: Er begann als pianistisches Wunderkind, seine 1. Symphonie, die er mit 18 Jahren auff\u00fchrte sorgte f\u00fcr Aufsehen. Schon in jungen Jahren wurde er Titularorganist der renommierten Pariser Madeleine Kirche, seine Orgelimprovisationen waren Kult, seine Soireen auch und er komponierte und konzertierte in einer Tour, Symphonien, Opern, Klavier-\u00a0 und Kirchenmusik. Doch die Zustimmung f\u00fcr den Romantiker wandelte sich im Laufe der Jahre, denn Saint-Sa\u00ebns blieb irgendwie immer der Gleiche. Geboren wurde er 1835, als Beethoven gerade acht Jahre tot war, und man k\u00f6nnte sagen, er hatte das Pech sehr alt zu werden. Gestorben ist er vor hundert Jahren, und erlebte somit noch die Zeit, in der sich die revolution\u00e4ren Neuentwicklungen in der Musik im rasenden Tempo abl\u00f6sten: Impressionismus, Expressionismus, Atonalit\u00e4t. An all den Neuerungen war er durchaus interessiert, aber das half ihm nichts wie er selbst erkannte: \u201eJe mehr man sich darum bem\u00fcht modern zu sein, desto schneller altert man\u201c. Eine Sendung von Ele Martens<\/p>\n<h3>18:00 bis 19:00 | Bremen Zwei<br \/>\n<strong>Feature. <\/strong><\/h3>\n<p>\u201eHerrn Nickels Schuhe\u201c sucht nach dem Gl\u00fcck im Alter, nach der Kraft, die nachlassenden Kr\u00e4fte zu ertragen. Vor Beginn der Corona-Pandemie ist der Autor f\u00fcr eine Woche in ein Bremer Alten- und Pflegeeinrichtung gezogen, und hat die Bewohnerinnen und Bewohner dort begleitet. Das Feature von Jens Schellhass wurde mit dem Deutschen Radiopreis 2021 ausgezeichnet.<\/p>\n<h3>18:05 bis 19:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Feature. Reihe: Wirklichkeit im Radio \u2013 Voice of America. Manifestation I. H\u00f6rtext VII<\/strong><\/h3>\n<p>Von Ferdinand Kriwet. Regie: der Autor. Produktion: WDR\/SWF 1970. Gek\u00fcrzte Fassung von Ferdinand Kriwet (Dresden 2006). L\u00e4nge: 18\u201954<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend Auszug aus: Welt h\u00f6ren \u2212 Europa h\u00f6ren \u2013 Von Hansj\u00f6rg Schmitthenner. Produktion: HR 1988. L\u00e4nge: 23\u201900<\/p>\n<p>Wirklichkeit wird gemacht, und ihr eifrigster Produzent ist das Fernsehen. Mit dieser These im Kopf reiste Ferdinand Kriwet 1970 in die USA und montierte die Stimme Amerikas aus unz\u00e4hligen TV-Schnipseln von der Morning Show bis zum Abendgebet.<\/p>\n<p>Im Pressetext der Ursendung 1970 erkl\u00e4rt der Autor:\u00a0 \u201e\u201aVoice of America\u2019 ist der Titel eines Projekts, dessen Ende von Anfang an offen ist. Unter ihm m\u00f6gen sich zuk\u00fcnftige Ergebnisse offener H\u00f6rtext-Formen versammeln, deren Materialien amerikanische Stimmen, speziell solche der Massenmedien sind und der durch sie vermittelten. Amerika ist nicht Bonanza-Land. Amerika ist nicht Marlboro-Country. Amerika ist vielmehr selbst eine einzige Television der unbegrenzten M\u00f6glichkeiten. Gem\u00e4\u00df der Programm-Permanenz soll \u201aVoice of America\u2019 der Anfang einer endlosen Komposition sein, die, bestehend aus kleinsten Zellen, zu jedem Zeitpunkt vorerst noch von mir nach bestimmten Ma\u00dfgaben erweitert, reduziert, ver\u00e4ndert werden kann und soll. Ausgangsmaterial der ersten zwei Manifestationen dieses \u201awork in progress\u2019 sind neben wenigen Au\u00dfenaufnahmen Tonband-Mitschnitte von Fernseh- und Radiosendungen, die ich im Juli\/August in New York machte.<\/p>\n<p>Dem Programm-Muster des USA-TV habe ich diese Aufnahmen in der Reihenfolge ihrer ann\u00e4hernden H\u00e4ufigkeit aufgeteilt in: 1. Commercials: Werbe-Spots bis zu 30 und 60 Sekunden Dauer; 2. Sports: Baseball \u2212 Football \u2212 Baseball \u2212 Football \u2013 Baseball; 3. Comics: Akustika von Superm\u00e4nnern, Mannweibern, Affenmenschen, Raumrobotern und anderen Monsters; 4. Shows: Show-An- und Absagen, Filmank\u00fcndigungen etc.; 5. Station identification: Stationsansagen w\u00e4hrend der Unterbrechung des Programms zwecks Einblendung von Werbespots; 6. News: Nachrichten, Reportagen; 7. Politics: Statements amerikanischer, auch in Deutschland namentlich bekannter Politiker; 8. Prayers: Gebete, die einen jeden gottgegebenen Tag der amerikanischen Telemission einsegnen; 9. Money: B\u00f6rsenberichte und Aufnahmen aus dem American Stock Exchange; 10. Au\u00dfen: Times Square, Pennsylvania Station, Coney Island, Central Park.<\/p>\n<p>Mit diesem Material montiere, schneide, klebe, mische ich einzelne H\u00f6rkomplexe, die Eindr\u00fccke vermitteln sollen von Eindr\u00fccken, die mir in Amerika vornehmlich durch die Massenmedien TV und Radio beschert wurden. Kompositorisch liegt dem Projekt die Idee mobiler, in sich offener, bedingt verkn\u00fcpfbarer, nicht aber willk\u00fcrlich zusammenzukleisternder Einzelzellen zugrunde. Die kleinste Einheit w\u00e4re etwa ein einzelner, vielleicht gar noch verk\u00fcrzter Laut, der beispielsweise Signalcharakter haben k\u00f6nnte, die gr\u00f6\u00dfte Einheit w\u00e4re eine fertige Mischung von ca. 5 Minuten. Auf ihre immerw\u00e4hrende Akkumulation angelegt, k\u00f6nnen diese einmal fixierten Formen (oder H\u00f6rtexte) von Einheiten, Materialien, Mischungen anderer Personen, Autoren, H\u00f6rer, Regisseure, Tontechniker etc. zu neuen, jeweils mit zeitlich j\u00fcngsten Dokumenten aktualisierten Modellen oder \u2212 wie ich sie nennen will \u2013 Manifestationen erg\u00e4nzt bzw. erneuert werden.\u201c<\/p>\n<p>Ferdinand Kriwet, geboren 1942 in D\u00fcsseldorf, gestorben 2018 in Bremen, Schriftsteller und MixedMedia-K\u00fcnstler. In den 1960er Jahren wurde er mit seinen innovativen Radioarbeiten, den \u201eSeh- und H\u00f6rtexten\u201c, bekannt. 1975 Karl-Sczuka-Preis f\u00fcr \u201eRadioball\u201c (WDR 1975), 1983 Premios Ondas f\u00fcr \u201eRadio\u201c (Studio akustische Kunst, WDR\/Radio France\/Sveriges Riksradio 1983). Zuletzt \u201eRotoradio\u201c (Deutschlandradio Kultur\/WDR 2012, H\u00f6rspiel des Monats Juli 2012).<\/p>\n<h3>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Greenwoman-Relaunch | Schaffhauser Jazzfestival, Schweiz, Mai 2021<\/strong><\/h3>\n<p>Am Mikrofon: J\u00fcrgen Schwab: Greenwoman-Relaunch \u2013 Mysterious Music. | Malcolm Braff, keyb | Lukas K\u00f6nig, dr, b-synth | Claire Huguenin, voc, keyb, b | Schaffhauser Jazzfestival, Kammgarn, Schweiz, Mai 2021<\/p>\n<h3>09:30 bis 10:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Essay und Diskurs: Essay anderswo \u2013 Handzeichen<\/strong><\/h3>\n<p>Von Patricia G\u00f6rg. Was hat Hand und Fu\u00df, seit Menschen in H\u00f6hlen Unterschlupf suchten, Kunstwerke an den W\u00e4nden hinterlie\u00dfen und mit den Negativabdr\u00fccken ihrer gespreizten Finger signierten? Der Mensch hat wohl schon immer gerne Selfies gemacht, so zumindest k\u00f6nnte man die Handabdr\u00fccke in urzeitlichen H\u00f6hlen interpretieren.<\/p>\n<p>Handzeichen und Fu\u00dfspuren sind das Signum der Menschentiere, doch im Nebenraum arbeitet schon ein Pflegeroboter, der stabil auf den Beinen steht, w\u00e4hrend er seine Ellenbogen unter den Patienten schiebt, um ihn umzubetten. Arch\u00e4ologen und Anthropologen schlingern von Hypothese zu Hypothese, w\u00e4hrend in der digitalen Gegenwart versehentlich auch eingescannte H\u00e4nde auftauchen. \u00dcber das R\u00e4tsel der steinzeitlichen \u201eSelfies\u201d wei\u00df man bislang nur: 75 Prozent von ihnen stammen wahrscheinlich von Frauen.<\/p>\n<p>Patricia G\u00f6rg, geboren 1960, lebt in Berlin und ist als Schriftstellerin und Autorin f\u00fcr Radio t\u00e4tig. Letzte Buchver\u00f6ffentlichungen \u201eHandbuch der Erfolglosen\u201d (2012) und \u201eGlas. Eine Kunst\u201d (2013) sowie das H\u00f6rspiel \u201eDie Ges\u00e4nge der Raumfahrer. Ein Fernlehrgang\u201d (Deutschlandfunk Kultur 2019).<\/p>\n<h3>20:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: Mandeville. Vaudeville<\/strong><\/h3>\n<p>Von Jan Wagner. Komposition: <strong>Sven-Ingo Koch<\/strong>. Regie: Leonhard Koppelmann. Mit Wolf Dietrich Sprenger, Aljoscha Stadelmann, Sonja Bei\u00dfwenger, Rosa Enskat, Anna-Sophie Friedmann, Moritz F\u00fchrmann, Kilian Land und dem Ensemble Ascolta: Markus Schwind (Trompete), Hubert Steiner (E-Gitarre), Adam Weisman (Schlagzeug). Ton und Technik: Daniel Dietmann und Hanna Steger. Produktion: Deutschlandfunk\/SWR 2020. L\u00e4nge: 69\u201914<\/p>\n<p>H\u00f6rspiel von Jan Wagner: Von Insel zu Insel, von Land zu Land: Den mittelalterlichen Ritter John Mandeville hat es wohl tats\u00e4chlich gegeben. Der Bericht seiner Reisen lag einst in der Kaj\u00fcte von Christopher Kolumbus und war weiter verbreitet als jener von Marco Polo<\/p>\n<p>Wir folgen dem wagemutigen Maulhelden Mandeville sowie dessen Kompagnon, dem so treuen wie z\u00f6gerlichen Schreiber, durch dick und d\u00fcnn, und das hei\u00dft: auf Gebirge ohne Wind und durch W\u00e4nde aus Dunkel, hin zu einsilbigen Einf\u00fc\u00dflern, Schlangenessern und Heiligen, zu Magnetfelsen und Vogelbestattungen, bis Orte und Zeiten einander durchdringen \u2013 stets begleitet von drei allwissenden Windschwestern, bei denen nicht sicher ist, ob es sich um einen Chor von Hexen, G\u00f6ttinnen oder schnatternden Conf\u00e9renci\u00e8res handelt. Ein Spiel mit Kl\u00e4ngen und Ges\u00e4ngen, eine Reise, an deren Ende die Sprache steht, der man Glauben schenken kann, aber nicht muss, und die doch alle Sinne in Aufruhr versetzt.<\/p>\n<p>Jan Wagner, 1971 in Hamburg geboren, lebt in Berlin. Er wurde 2015 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, 2017 mit dem Georg-B\u00fcchner-Preis. \u201eMandeville. Vaudeville\u201c ist sein zweites H\u00f6rspiel. \u201eGold. Revue\u201c (Deutschlandfunk\/SWR 2017) wurde von der Deutschen Akademie der Darstellenden K\u00fcnste im Juli 2017 als \u201eH\u00f6rspiel des Monats\u201c ausgezeichnet.<\/p>\n<h3>21:30 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Die besondere Aufnahme: Hans Winterberg<\/strong><\/h3>\n<p>Rhythmophonie f\u00fcr Orchester \/ Sinfonia dramatica \u2013 Sinfonie Nr. 1 \/ Konzert f\u00fcr Klavier und Orchester Nr. 1. Jonathan Powell, Klavier. Rundfunk-Sinfonieorchester Beriln. Leitung: Johannes Kalitzke. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021 im Haus des Rundfunks Berlin<\/p>\n<h3>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: \u201eTrunken mit Gott\u201c \u2013 Der griechische Komponist Petros Leivadas<\/strong><\/h3>\n<p>Von Egbert Hiller. Die antike Mythologie ist f\u00fcr ihn eine Quelle der Inspiration, konkrete Inhalte bleiben jedoch im Abstrakten verborgen. Petros Leivadas \u00f6ffnet sich allerdings auch der Welt \u2013 gesellschaftliche Fragen lassen ihn keineswegs kalt. Geboren wurde der noch junge Komponist 1990 in Thessaloniki. Nach der Ausbildung am dortigen Konservatorium absolvierte er ein Masterstudium an der Hochschule f\u00fcr Musik, Theater und Medien in Hannover. Im Spannungsfeld zwischen seiner griechischen Heimat und seinem Schaffensort Deutschland lebt und arbeitet Leivadas, und seine Werke sind gepr\u00e4gt von gro\u00dfer Experimentierlust und spr\u00fchender Klangsinnlichkeit.<\/p>\n<h3>23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist\u2019s Corner<\/strong><\/h3>\n<p>Das H\u00f6rst\u00fcck \u201eLe Grand Saint Antoine\u201c schl\u00e4gt eine Br\u00fccke zwischen einem epidemischen Geschehen von vor 300 Jahren, wie es sich im Mittelmehrraum zugetragen hat und unserer Corona-Pandemie heute. Der Blick auf das historisches Ereignis erm\u00f6glicht gerade durch den Abstand der Jahrhunderte einen Vogelschaublick auf uns heute und konfrontiert uns mit frappierenden Analogien, zeigt aber auch wie ohnm\u00e4chtig man ohne die Erkenntnisse heutiger Wissenschaft damals der Pest ausgeliefert war.<\/p>\n<h3>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Unerh\u00f6rt! Mischen is Possible<\/strong><\/h3>\n<p>Zu h\u00f6ren ist Jazz in ungew\u00f6hnlichen und unerh\u00f6rten Kombinationen \u2013 z. B. Count Basie mit Chuck Berry, Astrud Gilberto mit James Last, wie Udo J\u00fcrgens Bossa Nova schreibt und Mary Roos sie singt, Iggy Pop swingt, Brasil in t\u00fcrkischem Schwedisch klingt, Peggy Lee schnurrt und La Lupe deren \u201eFever\u201c zur Explosion bringt. Eine Stunde f\u00fcr Jazz Genussh\u00f6rerInnen zum Chillen, Grillen oder Zeit sinnvoll F\u00fcllen.<\/p>\n<h3>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Open Sounds: Blaues Rauschen 2021 #3 \u2013 Performances beim Festival \u201eBlaues Rauschen\u201c<\/strong><\/h3>\n<p>Liz Allbee \u00fcberschreitet die Grenzen der reinen Physik der Ventiltechnik ihrer Trompete mit Hilfe elektronischer und digitaler selbstkonstruierter Erweiterungen. Wei Kang Beh erzeugt durch Verschiebung eines graphisch animierten Objekts einen intermedialen Energiefluss von Bild und Klang.<\/p>\n<p>Valve Strategies f\u00fchrt das Wort \u2018Digital\u2019 zur\u00fcck zu seinen Wurzeln: das Fingersystem der Trompete, neu konzipiert als Controller f\u00fcr Kanalzuweisung &amp; Verr\u00e4umlichung. Die Klanglandschaft bewegt sich bei Liz Allbees Performance zwischen elektroakustischer Experimentalmusik und Songstruktur. Kleine Instrumente und Erweiterungen werden aus einfachen und wiederverwendbaren Materialien hergestellt (aus recycelten Kunststoffverpackungen geschnittene Rohrbl\u00e4tter, aus den Teilen alter Akkordeons zusammengesetzte Mundst\u00fccke und Blasebalgschl\u00e4uchen) und dann mit neueren Technologien (Tablet, Controller) zu einem hybriden Schrottlabor verbunden.<\/p>\n<p>4\u00b2 von Wei Kang Beh ist ein audiovisuelles und grafisches Partiturprojekt, das die Konzepte von internen\/externen Energie- und Datentransformationsfl\u00fcssen erforscht, vom physischen Raum zum geistigen Raum und vom geistigen Raum zur\u00fcck zum physischen Raum. Die Komposition bezieht sich auf die von Albrecht D\u00fcrer vorgeschlagenen magischen quadratischen Gleichungsmuster. Im Rahmen der Begrenzung agiert und reagieren eine Reihe von Sinuslandschaften zwischen Gewissheit (Ordnung) und Ungewissheit (Chaos), transzendiert in eine multivirtuelle Performance. Glissandi repr\u00e4sentieren in der Komposition die pulsierende Frequenz des Energieaustausches in unserer k\u00f6rperlichen und der virtuellen Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>valve strategies Von <strong>Liz Allbee<\/strong> | 4\u00b2 Von <strong>Wei Kang Beh<\/strong>. Aufnahme vom 30. September aus dem Mex-Keller, Dortmund<\/p>\n<h3>23:03:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Enja-Records-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Werner Aldinger im Studio <\/strong><\/h3>\n<p>Mal Waldron, Freddie Hubbard, Aki Takase, Cecil Taylor, Dollar Brand, Rabih Abou-Khalil, Elvin Jones, Abbey Lincoln, Maria Schneider: Das sind nur einige Namen von Musiker\/innen, die im Laufe der vergangenen 50 Jahre Musik beim M\u00fcnchener Label Enja Records ver\u00f6ffentlicht haben. Enja wurde 1971 von Matthias Winckelmann und Horst Weber gegr\u00fcndet und gilt bis heute, zusammen mit dem Sublabel Enja\/Yellowbird von Werner Aldinger, als eine der f\u00fchrenden europ\u00e4ischen Plattformen f\u00fcr Jazz-Ver\u00f6ffentlichungen.<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des 50-j\u00e4hrigen Gr\u00fcndungsjubil\u00e4ums widmet sich diese \u00d61 Jazznacht in ihrer gesamten L\u00e4nge dem Output von Enja Records. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Werner Aldinger ist zu Gast im Studio und spricht \u00fcber die H\u00f6hen und Tiefen der Label-Geschichte, \u00fcber die Zusammenarbeit mit einigen der gr\u00f6\u00dften Jazzmusiker\/innen und vieles mehr. W\u00e4hrenddessen und drum herum: Musik aus dem Enja-Katalog, von Hardbop bis Free Jazz, mit allem, das dazwischen liegt.<\/p>\n<h3>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Joik aus Finnland \u2013 Portr\u00e4t von drei Sami-Musikerinnen<\/strong><\/h3>\n<p>Ein Baby, ein Rentier, ein See: In der Kultur der Sami \u2013 in Norwegen, Finnland, Schweden und Teilen Russlands beheimatet \u2013 werden Menschen und Gegenst\u00e4nde gejoikt, das hei\u00dft in einem jahrhundertealten Gesangsstil besungen. Die S\u00e4ngerinnen Ulla Pirrtij\u00e4rvi, Hilda L\u00e4nsm\u00e4n und Ursula L\u00e4nsm\u00e4n sind alle in der Tradition der Sami gro\u00df geworden und f\u00fchren sie bis heute als bekannte Joik-S\u00e4ngerinnen fort. Ganz traditionell und auch ganz neu: \u00fcberraschend, rockig, experimentell. Die Urkraft des Joik vermittelt sich dabei unmittelbar. Joik ist Seelengesang, Kommunikation, Erinnerungskultur und in seiner historischen Auspr\u00e4gung schamanische Praxis. Auch wenn christliche Missionare im 17. Jahrhundert mit brutalsten Methoden versucht haben, den Joik zu unterdr\u00fccken und zu ersticken, lebt er bis heute fort. Wie sich das anh\u00f6rt, was der Joik mit Rentieren zu tun hat und warum die Sami immer noch auf eine Schamanentrommel aus D\u00e4nemark warten, das hat BR-KLASSIK im Gespr\u00e4ch mit den drei Musikerinnen herausgefunden. Eine Sendung von Uta Sailer<\/p>\n<hr \/>\n<h2 style=\"padding-left: 40px;\">sonntag \u2013 19.12.2021<\/h2>\n<hr \/>\n<h3>00:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Lange Nacht: Tugend \u00fcber dem Abgrund. <\/strong><\/h3>\n<p>Eine Lange Nacht \u00fcber den Wiener Schriftsteller Heimito von Doderer<\/p>\n<h3>10:00 bis 11:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Alte und neue Weihnachtsmusik: 14 Konzerte der Union Europ\u00e4ischer Rundfunkanstalten<\/strong><\/h3>\n<p>Es ist seit vielen Jahren Tradition: Im Advent stimmen wir Sie wieder mit internationaler Musik auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Mit 14 Konzerten aus 11 L\u00e4ndern erwarten Sie die unterschiedlichsten Stilrichtungen: von Alter Musik \u00fcber Barock, Klassik und Romantik bis zu Jazz und Folklore.<\/p>\n<p>Wie vielf\u00e4ltig die Musik zu Weihnachten klingt, k\u00f6nnen Sie im Stundentakt h\u00f6ren, dabei reisen wir von Helsinki und Tallinn \u00fcber Athen und Sofia bis nach Vancouver und machen dabei viermal Station in Deutschland: Konzerte aus Leipzig, N\u00fcrnberg, Berlin und Stuttgart sind auch dabei.<\/p>\n<p>Jean Mouton (vor 1459-1522): Nesciens mater virgo virum | Poulenc: Quatre Motets pour le temps de No\u00ebl FP 152 | Mendelssohn: Weihnachten op. 79 Nr. 1 | Mendelssohn: \u201eKyrie\u201c, \u201eUnd Friede auf Erden\u201c und \u201eHeilig ist Gott\u201c aus der \u201eDeutschen Liturgie\u201c | P\u00e4rt: Sieben Magnificat-Antiphonen | Gruber: Stille Nacht, heilige Nacht. (Aufnahme vom 9. Dezember 2018 aus dem Paulinum)<\/p>\n<p>\u00dcberall, wo Weihnachten gefeiert wird, geh\u00f6rt Musik fest ins weihnachtliche Repertoire. Und \u00fcberall dort hat Weihnachten seinen ganz eigenen Klang. Gleich mehrere Jahrhunderte weihnachtlicher Chormusik lassen sich mit dem MDR Rundfunkchor unter der Leitung von Risto Joost h\u00f6rend durchschreiten. Renaissancepracht vom franz\u00f6sischen Hof, die romantische Chorkunst eines Felix Mendelssohns, aber auch franz\u00f6sische Kl\u00e4nge von Francis Poulenc. Sieben O-Antiphone der katholischen Weihnachtsliturgie h\u00fcllte der Este Arvo P\u00e4rt 1988 in ein reduziertes, aber umso innigeres Klanggewand. Zur\u00fcckgenommen, aber mit innerem Leuchten machen sie die Vorfreude auf den \u201eK\u00f6nig aller V\u00f6lker\u201c h\u00f6rbar.<\/p>\n<h3>14:05 bis 15:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Feature: Luft \u2013 Ein Weltersch\u00f6pfungsrequiem \u2013 Trilogie zum Kapitalismus (3\/3) <\/strong><\/h3>\n<p>Von Barbara Eisenmann. Komposition: Frieder Butzmann. (Produktion: SWR\/DLF\/WDR 2021)<\/p>\n<p>Klimakrise, Gesundheitskrise, Migrationskrise, Rohstoffkrise, Schuldenkrise, Demokratiekrise. Die Welt und ihre Bewohner*innen sind angesichts sich multiplizierender Krisen ersch\u00f6pft. Die Form des Requiems als gemeinsamer Erfahrungsraum der Trauer um Verlorengegangenes, der Wut auf zerst\u00f6rerische Lebensverh\u00e4ltnisse und der Bekr\u00e4ftigung eines zuk\u00fcnftigen Lebens eignet sich zur Bearbeitung von Krisenerfahrungen. Kann das kollektive Trauern das Utopische eines Gemeinsamen erzeugen?<\/p>\n<h3>15.04 | WDR 3<br \/>\n<strong>Kulturfeature: Gliese 581c meldet sich<\/strong><\/h3>\n<p>Wenn kosmische Nachbarn antworten. Von Markus Metz und Georg See\u00dflen<\/p>\n<h3>15:05 Uhr| Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Interpretationen: Romantik \u201edans le style de Bach\u201c? Das \u201eOratorio de No\u00ebl\u201c von Camille Saint-Sa\u00ebns<\/strong><\/h3>\n<p>Gast: Matthias Gr\u00fcnert, Kantor der Dresdner Frauenkirche. Moderation: Claus Fischer. (Wdh. v. 22.12.2019)<\/p>\n<h3>15:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Rock et cetera: Aus der Keimzelle \u2013 Die norwegische Band Maldito<\/strong><\/h3>\n<p>Von Tim Schauen. Was ist nur in Trondheim los, dass die dortige Musikszene so viele Bands mit eigenst\u00e4ndigem Sound und enormer Qualit\u00e4t hervorbringt? Die norwegische Band Maldito verarbeitet Blues und Rock mit zorniger Energie zu einem groovig-gl\u00fchenden Konglomerat \u2013 einem verflucht guten, denn das spanische Wort \u201emaldito\u201c bedeutet eben das. Die Musik der vier jungen Musiker ist durch Rhythm\u2019n\u2019-Blues-artige unisono-Passagen beider Gitarren ebenso gekennzeichnet wie durch viel Luft im Arrangement, sodass die Songs so wirken, wie sie beim Komponieren gedacht worden sind. Seit 2017 spielt das Quartett zusammen \u2013 f\u00fcr das, was es zu leisten imstande ist, ist ihre Bekanntheit noch viel zu gering!<\/p>\n<h3>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Deb\u00fct im Deutschlandfunk Kultur<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Modest Mussorgskij<\/strong>: Vorspiel zur Oper \u201eChowanschtschina\u201c | <strong>Felix Mendelssohn Bartholdy<\/strong>: Konzert f\u00fcr Violine und Orchester e-Moll op. 64 | <strong>Alfred Desenclos<\/strong>: \u201eIncantation, thr\u00e8ne et danse\u201d, Konzert f\u00fcr Trompete\u00a0 und Orchester | <strong>Paul Hindemith<\/strong>: Konzertmusik\u00a0 f\u00fcr Streichorchester und Blechbl\u00e4ser op. 50 (Bostoner Sinfonie). Diana Adamyan, Violine; Selina Ott, Trompete; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin; Leitung: Ruth Reinhardt<\/p>\n<h3>20:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Freistil: Anarchie und feuerspeiende Pferde \u2013 Die Poesie der Patti Smith<\/strong><\/h3>\n<p>Von Anna Lila May. Regie: Philippe Br\u00fchl. Produktion: Deutschlandfunk 2021. Mal androgyn, mal sehr weiblich und zart, auf jeden Fall unabh\u00e4ngig: Patti Smith. Die Pop-Ikone vereint Literatur mit popul\u00e4rer Musik und ver\u00e4ndert sich stetig. Sie fasziniert Generationen von K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern \u2013 bis heute?<\/p>\n<p>\u201eIch genie\u00dfe es so, von Geschichte umgeben zu sein, die mehr einem Traum gleicht und mich inspiriert \u2026\u201d, sagt Patti Smith. Ihr Traum vom Leben ist gepr\u00e4gt von nie endenden Entwicklungen. Anerzogene Religiosit\u00e4t wandelte sich zu Spiritualit\u00e4t, ihre Sicht auf das weibliche Geschlecht \u00e4nderte sich, ihre Texte wurden musikalischer \u2013 ein Leben in Lyrik und Rebellion. Aber begeistert Patti Smith auch Kunstschaffende, die knapp ein halbes Jahrhundert nach ihr geboren sind? Welchen Einfluss hat sie auf j\u00fcngere Generationen? Zeitgen\u00f6ssische Bands, Musiker und K\u00fcnstlerinnen berichten, welche Rolle Patti Smith f\u00fcr ihre Kunst einnimmt und wieso sie generations\u00fcbergreifend wirksam bleibt. Am 30. Dezember wird Patti Smith 75 Jahre alt.<\/p>\n<h3>20:55:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Aki Takase: \u201eSt. Louis Blues\u201c (2001) <\/strong><\/h3>\n<p>Wie kann der zeitgen\u00f6ssische Jazz nach all seinen Entwicklungen und Verzweigungen im 20. Jahrhundert noch eine Br\u00fccke schlagen zu seinen Urspr\u00fcngen und Anf\u00e4ngen in Marschmusik, Ragtime und Blues? Einer der m\u00f6glichen Wege f\u00fchrt schlicht \u00fcber die alten St\u00fccke selbst, wie die japanische Pianistin Aki Takase im Zuge ihres Albums \u201eSt. Louis Blues\u201c von 2001 eindrucksvoll beweist. Die seit 1987 in Berlin lebende Musikerin hat im Laufe ihrer Karriere immer wieder historische Angelpunkte des Jazz aufgegriffen und ganz ohne Nostalgie in die Gegenwart geholt, darunter zentrale Werke von Duke Ellington, Fats Waller, Thelonious Monk und Eric Dolphy.<\/p>\n<p>Bei Takases Besch\u00e4ftigung mit der Musik von W. C. Handy (1873-1958) funktioniert ihr Ansatz besonders gut. Dieser akademisch geschulte afroamerikanische Kapellmeister hatte schlie\u00dflich selbst f\u00fcr seine ber\u00fchmten Kompositionen in den 1910er Jahren (\u201eMemphis Blues\u201c, \u201eSt. Louis Blues, \u201eYellow Dog Blues\u201c) bewusst Melodien, Muster und Spielweisen aufgegriffen, die er in der Volksmusik der einfachen schwarzen Menschen in Mississippi vorgefunden, erstmals in Noten fixiert und f\u00fcr seine Blasmusikkapelle arrangiert hatte. Damit hatte W.C. Handy -noch vor der Etablierung des Begriffs \u201eJazz\u201c -einen der allerersten Meilensteine des Jazz gesetzt.<\/p>\n<p>Aki Takase und ihre vier Mitmusiker (Posaunist Nils Wogram, Bassklarinettist Rudi Mahall, Gitarrist Fred Frith und Schlagzeuger Paul Lovens) zollen W.C. Handy daher in doppelter Weise Tribut, wenn sie nun ihrerseits dessen alte Melodien aufgreifen und -ganz wie Handy selbst -mit Respekt und Liebe sowie dem K\u00f6nnen, dem Verst\u00e4ndnis und dem Esprit ihrer eigenen Gegenwart neu fassen, um damit erneut eigenst\u00e4ndige Kunstwerke zu schaffen.<\/p>\n<h3>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Jet Lag All Stars Radio Show: Radio aus den Parkl\u00fccken der Aufmerksamkeit<\/strong><\/h3>\n<p>Gedankenspr\u00fcnge aus dem Musterbuch des Jetlags. Dort, wo Heiliges und Alltag, Ekstase und To-do-Liste zusammentreffen, pr\u00e4sentieren die Jet Lag All Stars Musik, Gespr\u00e4che, Reportagen und Essays vom \u00e4u\u00dfersten Rand der Woche. Die Jet Lag All Star Radio Show ist die B\u00fcgelfalte des Kunstsonntags. Gestaltung: Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh, Thomas Tesar, Elke Tschaikner, Christian Scheib und Klaus Wienerroither<\/p>\n<h3>23:00 bis 00:00 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Late Night Jazz: Searching for the Disappeared Hour \u2013 Mary Halvorson &amp; Sylvie Courvoisier<\/strong><\/h3>\n<p>Weit \u00fcber ein Jahrzehnt haben die aus der Schweiz stammende Pianistin Sylvie Courvoisier und die Gitarristin Mary Halvorson unabh\u00e4ngig voneinander die kreative Jazz-Szene von New York gepr\u00e4gt. Auf dem Album \u201eSearching for the Disappeared Hour\u201c treten sie erstmals gemeinsam im Duo an. Die Platte selbst klingt so organisch und geradezu zwingend, dass man sich fragt, warum es nicht schon viel fr\u00fcher zu dieser Zusammenarbeit gekommen ist. Deshalb ist es auch interessant, die k\u00fcnstlerischen Laufbahnen der beiden Musikerinnen bis zu dem Punkt des neuen Albums zu verfolgen.<\/p>\n<h3>23:03 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Neue Musik: My favorite Choice (47) Georgia Koumar\u00e1<\/strong><\/h3>\n<p>Seit sie nach K\u00f6ln gezogen ist, versorgt die junge Griechin die Musikszene als Komponistin, Performerin und Mitgr\u00fcnderin eines Kollektivs mit immer neuen Impulsen. Die 1991 geborene Georgia Koumar\u00e1 ist Mitgr\u00fcnderin des Kollektiv3:6K\u00f6ln, spielt Theremin und Klavier und besch\u00e4ftigt sich mit Instrumenten, die keinen Strom brauchen ebenso wie mit elektronischen Mitteln. F\u00fcr Musik der Zeit hat sie ein Schlagquartett komponiert, das am 21. Dezember 2021 im Funkhaus des WDR zur Urauff\u00fchrung kommt. Im Studio verr\u00e4t sie aber vorab, f\u00fcr welche anderen Komponist:innen sie sich begeistert.<\/p>\n<p>Mit Ausschnitten aus folgenden Werken: Pablo Garret\u00f3n: Acephale f\u00fcr Ensemble und Liveelektronik; Ensemble Musikfabrik, Leitung: Clement Power | Sarah Nemtsov: White Eyes Erased f\u00fcr Keyboard und Schlagzeug; Benjamin Kobler, Klavier; Dirk Rothbrust, Schlagzeug | Ricardo Eizirik: Placeholder f\u00fcr gestreamtes, verst\u00e4rktes Ensemble mit Untertiteln; ensemble recherche | Genevieve Murphy: Calm in an Agitated World f\u00fcr Pfeifen, Schlagzeug, Blech- und Holzbl\u00e4ser; Brighde Chaimbeul und Genevieve Murphy; Mitglieder des BBC Symphony Orchestra | Andreas Eduardo Frank: intruder integer f\u00fcr Streichquartett und Synthesizer; Sebastian Berweck, Synthesizer; Arditti String Quartet | Mirela Ivi\u010devi\u0107: Sweet Dreams f\u00fcr Ensemble; Klangforum Wien, Leitung: Bas Wiegers<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>09:05 bis 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