{"id":3358,"date":"2021-12-23T17:15:30","date_gmt":"2021-12-23T16:15:30","guid":{"rendered":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/?p=3358"},"modified":"2024-07-05T11:04:54","modified_gmt":"2024-07-05T09:04:54","slug":"24-12-2021-der-radiotag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/24-12-2021-der-radiotag\/","title":{"rendered":"24.12.2021 \u2013 der radiotag"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_3349\" aria-describedby=\"caption-attachment-3349\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3349\" src=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/radiowoche_radiotag_kw51_2021-1024x686.jpg\" alt=\"Der Radio Tag. 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Foto: Martin Hufner<\/figcaption><\/figure>\n<h3>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Die stille W\u00fcste \u2013 Meister Eckhart<\/strong><\/h3>\n<p>Von Thomas K\u00f6ner. Stimme: Lena Branisavljevic. Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014. L\u00e4nge: 51\u201931<\/p>\n<p>Meister Eckhart gilt als wichtigster Vertreter der deutschen Mystik. Er lehrte ein H\u00f6ren ohne Ohren, ein Sehen ohne Augen, ein Sprechen ohne Laut. Seine R\u00e4ume waren unendlich gro\u00df und mikroskopisch klein, seine Orte still.<\/p>\n<p>Das H\u00f6rst\u00fcck \u201eMeister Eckhart\u201c gleicht einem Rezitativ: Ein Kind im Lesealter versucht, die Eckhart\u2019schen Zeilen zu entziffern. Gleichzeitig interpretiert der Klangk\u00fcnstler Thomas K\u00f6ner den stellenweise obskuren Text als Kompositionsstrategie: Wie unterscheiden sich Klangfarben in einem Panorama, in dem alles Schatten ist und Nacht? Welche Tempi hat ein Fluss ohne Flie\u00dfen?<\/p>\n<p>Thomas K\u00f6ner, geboren 1965 in Bochum, arbeitet als Komponist und Medienk\u00fcnstler. Weltweite Pr\u00e4sentationen seiner Werke zum Beispiel im Louvre, im Centre Pompidou, auf der Musik-Biennale in Venedig und auf dem Sonar in Barcelona. 2004 gewann er die Goldene Nica des Prix Ars Electronica und den Produktionspreis des Deutschen Klangkunstpreises. 2005 Transmediale Award.<\/p>\n<h3>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese \u2013 Fr\u00e4nkische Komponisten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Wolfram Graf<\/strong>: \u201eFestliches Pr\u00e4ludium\u201c (Markus Nau, Trompete; Hans Wagner, Orgel); <strong>Kerstin-Anja Thieme<\/strong>: Toccata \u00fcber \u201eVom Himmel hoch\u201c (Rudolf Zartner, Orgel); Franz M\u00f6ckl: \u201eUnd er wird unser Friede sein\u201c (Anna-Kathrin Berger, Sopran; Marius Popp, Orgel); <strong>Gerhard Deutschmann<\/strong>: Fantasie \u00fcber ein spanisches Kirchenlied, op. 25 (Eva Gr\u00e4bner, Orgel); <strong>Bertold Hummel<\/strong>: \u201eWeihnachtliche Suite\u201c, op. 13 b (Academia Sancta Katharina: Werner Andreas Albert); <strong>Zsolt G\u00e1rdonyi<\/strong>: Drei Choralbearbeitungen (Zsolt G\u00e1rdonyi, Orgel); Hugo Distler: \u201eDie Weihnachtsgeschichte\u201c, Es ist ein Ros entsprungen, op. 10 (Chor der Musikhochschule M\u00fcnchen: Fritz Schieri); <strong>Paul Damjakob<\/strong>: \u201eAdventslieder-Suite\u201c; Pr\u00e4ludium und Variationen \u00fcber \u201eAve Maria klare\u201c; Fantasie \u00fcber \u201eEt incarnatus est\u201c; \u201eO du fr\u00f6hliche, o du selige\u201c, op. 50 (Paul Damjakob, Orgel); <strong>Wolfram Graf<\/strong>: \u201eFestliches Postludium\u201c (Markus Nau, Trompete; Hans Wagner, Orgel)<\/p>\n<h3>14:05 bis 15:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Spielball Erde (1\/7) \u2013 Spitzbergen \u2013 Vom Denken und Handeln im Eis<\/strong><\/h3>\n<p>Von Gaby Hartel. Mit S\u00f6ren Wunderlich, Louis Friedemann Thiele, Andreas Meidinger, Sigrid Burkholder, Naghme Alaei und Gaby Hartel. Regie: Matthias Kapohl. Produktion: Deutschlandfunk 2019<\/p>\n<p>Das Eis der Arktis schmilzt. Die darunterliegenden Bodensch\u00e4tze haben Spitzbergen ins Zentrum geopolitischer Interessen ger\u00fcckt. Doch Norwegen nutzt die Aufmerksamkeit auch f\u00fcr ein internationales K\u00fcnstlerprogramm.<\/p>\n<p>Svalbard ist der norwegische Name f\u00fcr Spitzbergen. Davon abgeleitet wurde \u201eArtica Svalbard\u201d, ein Residenz-Programm f\u00fcr K\u00fcnstlerinnen, Fotografen, Philosophinnen und Schriftsteller aller Herkunft. Kunst ist immer gefragt, wenn es um wichtige Fragen der Welt geht, so lautet das Motto. Eine Einladung zum Nachdenken im Eis, wo einer Global Seed Bank und einer Global Thought Bank Bunker im Permafrost zur Verf\u00fcgung stehen, die von Forschern und K\u00fcnstlern aus der ganzen Welt genutzt werden k\u00f6nnen. Die Ver\u00f6ffentlichungen von \u201eArtica Svalbard\u201d f\u00f6rdern und teilen kritisches Denken und Wissen \u00fcber dringende Probleme der Arktis. Auch Scheitern von Projekten ist erlaubt als vitaler Teil eines Prozesses. Gaby Hartel war dabei, als vor Ort neue Ideen entstanden sind.<\/p>\n<h3>18:05 bis 20:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Radio-Bescherung. Musikalisches zum Fest<\/strong><\/h3>\n<h3>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Jazz unterm Baum: Jazzer erweisen dem Kindlein die Ehre<\/strong><\/h3>\n<p>Am Mikrofon: Karmen Mikovic. Wir haben eine Kollektion weihnachtlicher Jazz-Einspielungen f\u00fcr Sie, in abwechslungsreicher Mischung von Klassikern mit ganz neuen Aufnahmen \u2013 mehr wird aber jetzt noch nicht verraten. Weihnachtsgeschenke d\u00fcrfen immer erst an Heiligabend ausgepackt werden.<\/p>\n<h3>20:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Im Zug nach Nirgendwo (Teil 1 + 2) \u2013 Das unwahrscheinliche Leben des Songtexters Fred Jay <\/strong><\/h3>\n<p>Von Fabian Gerhard und Roland Gerhard. Regie: die Autoren. Produktion: Deutschlandfunk\/WDR 2021. \u201eEs f\u00e4hrt ein Zug nach Nirgendwo\u201d, \u201eRasputin\u201d, \u201eTi Amo\u201d \u2013 keiner hat in den 70er-Jahren so viele erfolgreiche Schlager geschrieben wie er. Und doch ist der Mann, der dem Schlager die Poesie zur\u00fcckgab, ein Unbekannter. Weil er das so wollte. Der j\u00fcdische Wiener Rechtsanwalt Friedrich Jakobsohn flieht 1938 vor den Nazis nach Paris, wo er im Striplokal Ukulele spielt. Von dort geht es weiter nach Amerika. Er h\u00e4lt sich zun\u00e4chst als Tellerw\u00e4scher \u00fcber Wasser, bis er einen Job beim Radio bekommt. Nebenbei schreibt er als Fred Jay Songtexte f\u00fcr K\u00fcnstler wie Shirley Bassey, Percy Sledge und die Dorsey Brothers, ohne davon leben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Anfang der 60er-Jahre geht er mit seiner Familie f\u00fcr die Voice of America nach Deutschland. Er sucht Kontakt zu deutschen Komponisten, aber erst nach seinem Wechsel zum RIAS in Berlin gelingt der Durchbruch: Mit fast 60 Jahren wird er einer der erfolgreichsten Songtexter Deutschlands. Er schreibt Hunderte von Texten f\u00fcr Schlager und Popsongs von Boney M., Howard Carpendale, Christian Anders, Michael Holm, Katja Ebstein, Marianne Rosenberg und viele andere. Und doch blieb Fred Jay ein Unbekannter \u2013 er ging nicht zu Preisverleihungen, Goldene Schallplatten holte er nicht ab. Wer war dieser Mann, der sich als Autor von \u201eQualit\u00e4tstexten f\u00fcr normale Leute\u201c beschrieb?<\/p>\n<p>Die Autoren haben sich auf Spurensuche begeben, mit Freunden, Arbeitskollegen und Schlagerstars gesprochen. Sie zeichnen das komplexe Bild eines europ\u00e4ischen Intellektuellen, der nach Deutschland zur\u00fcckkam, weil er ohne die deutsche Sprache und Kultur nicht leben konnte. Und der den Deutschen als Fred Jay Lieder schenkte, die ihnen halfen zu vergessen, dass sie Menschen wie ihn vor nicht allzu langer Zeit umgebracht h\u00e4tten.<\/p>\n<h3>23:15 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Meditative Musik Farbkl\u00e4nge der Richter-Fenster<\/strong><\/h3>\n<p>Moderation: Stefan Fricke. Seit 2020 besitzt die Abtei-Kirche des Benediktinerklosters St. Mauritius im saarl\u00e4ndischen Tholey drei Glasfenster des K\u00fcnstlers Gerhard Richter. \u00dcber deren Strukturen und Farben hat der Orgelvirtuose Bernhard Leonardy intensiv vor Ort improvisiert: an der musikalischen K\u00f6nigin der Klosterkirche, einer Mayer-Orgel<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur Klangkunst: Die stille W\u00fcste \u2013 Meister Eckhart Von Thomas K\u00f6ner. Stimme: Lena Branisavljevic. Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014. 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