{"id":3399,"date":"2021-12-26T17:00:21","date_gmt":"2021-12-26T16:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/?p=3399"},"modified":"2024-07-05T11:04:54","modified_gmt":"2024-07-05T09:04:54","slug":"27-12-2021-der-radiotag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/27-12-2021-der-radiotag\/","title":{"rendered":"27.12.2021 \u2013 der radiotag"},"content":{"rendered":"<h3>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>\u201eDoppeltes Spiel\u201c: Dmitrij Schostakowitsch \u2013 Eine H\u00f6rbiografie in zehn Kapiteln<\/strong><\/h3>\n<p>Erstes Kapitel: Roter Oktober (1917-1925). Er lie\u00df sich nicht gern die Karten schauen. Und er hatte Grund daf\u00fcr. \u00dcber sein eigenes Leben behauptete Schostakowitsch: \u201eEs war ziemlich grau und farblos\u201c. In Wirklichkeit war es das spannendste Komponistenleben des 20. Jahrhunderts. Revolution und B\u00fcrgerkrieg, Stalins Terror und der zweite Weltkrieg, die Hoffnungen der \u201eTauwetter\u201c-Periode und die Erstarrung unter Breschnew: Die ganze tragische Geschichte der Sowjetunion zieht eine Spur durch sein Schaffen. Als scheinbar linientreuer Musikfunktion\u00e4r spielte er selbst mit \u2013 aber seine Musik spricht gegen das Regime, f\u00fcr dessen Opfer und f\u00fcr die Freiheit der Kunst. \u201eDas ist ein Spiel, das \u00fcbel enden kann\u201c, drohte Stalin dem ber\u00fchmtesten Komponisten des Landes in der \u201ePrawda\u201c. Kann ein sensibler, zerbrechlicher Mensch all das unbeschadet \u00fcberstehen? Unter dem Titel \u201eDoppeltes Spiel\u201c erz\u00e4hlt die neue H\u00f6rbiografie das Epos einer Zeit und kommt dem \u00fcberraschend schillernden Helden auch privat sehr nahe. Die Hauptfigur verk\u00f6rpert Ulrich Matthes, als Erz\u00e4hler spricht Udo Wachtveitl. Eine Sendung von J\u00f6rg Handstein. Weitere Kapitel bis 07.01. immer um 19.05 Uhr auf BR-KLASSIK<\/p>\n<h3>19:30:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Das Duo Jakob Zimmermann\/Daniel Ismaili bei den INNt\u00f6nen 2021 <\/strong><\/h3>\n<p>Jakob Zimmermann gilt aktuell als einer der vielversprechendsten Newcomer der \u00f6sterreichischen Jazzszene. Der 21-j\u00e4hrige Pianist aus Bludenz, der nach Jahren in Tirol seit einigen Monaten in Wien lebt, hat im Sommer dieses Jahres in Klavier-Trio-Besetzung seine vielbeachtete Deb\u00fct-CD \u201eResistance\u201c ver\u00f6ffentlicht. Das Duo mit dem in D\u00fcsseldorf lebenden Tiroler Schlagzeuger Daniel Ismaili ist die andere \u201eWorking group\u201c Zimmermanns, sie war am 1. August 2021 -kurzfristig f\u00fcr das schottische Fergus McCreadie Trio eingesprungen -beim INNt\u00f6ne-Festival auf Paul Zauner Buchmannhof im ober\u00f6sterreichischen Innviertel zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Und Zimmermann und Ismaili \u00fcberzeugten nicht nur dank der plastischen, rhythmisch-melodisch komplexen und doch eing\u00e4ngigen Kompositionen des Pianisten, ihre Musik erzeugte auch immer wieder unwiderstehliche Sogwirkung und bedeutete damit einen w\u00fcrdigen Abschluss der diesj\u00e4hrigen INNt\u00f6ne.<\/p>\n<h3>19:30 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Nichts zu verbergen? Chancen und Risiken digitaler Identit\u00e4t<\/strong><\/h3>\n<p>Von Thomas Kruchem. (Wdh. v. 19.10.2020). Eine Koalition aus Konzernen und Regierungen arbeitet an einer biometrisch definierten, digitalen Identit\u00e4t f\u00fcr jeden Menschen. Hier sollen zahllose pers\u00f6nliche Daten bis hin zu Zahlungsverkehr, Aufenthaltsorten und privaten Begegnungen zusammenlaufen. \u00dcber seine mit manipulationssicherer Blockchain-Technologie angelegte Identit\u00e4t solle, so die Bef\u00fcrworter, jeder selbst verf\u00fcgen. Er m\u00fcsse nur f\u00fcr beh\u00f6rdliche oder kommerzielle Transaktionen erforderliche Daten freigeben. Auch Fl\u00fcchtlinge und Kinder ohne Geburtsurkunde h\u00e4tten so eine dokumentierte Existenz; Internet und Alltag w\u00fcrden sicherer. Kritiker sehen im Konzept digitaler Identit\u00e4t ein erschreckend effizientes Instrument weltweiter totaler Kontrolle des Einzelnen.<\/p>\n<h3>20:03 bis 21:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>In Concert: Jazzfest Berlin<\/strong><\/h3>\n<p>silent green Kulturquartier, Berlin. Aufzeichnung vom 07.11.2021. <strong>Sylvie Courvoisier Trio<\/strong>:; Sylvie Courvoisier, Piano und Komposition; Drew Gress, Bass; Devin Gray, Schlagzeug. Moderation: Matthias Wegner<\/p>\n<h3>21:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Klangraum Europa: B\u00f6hmen liegt in uns (3\/4 und 4\/4) \u2013 Eine H\u00f6rgeschichte der Bamberger Symphoniker<\/strong><\/h3>\n<p>Von Eva Gesine Baur. 2021 konnten die Bamberger Symphoniker ihr 75-j\u00e4hriges Bestehen feiern. Die Klangtradition, auf die sich die Musikerinnen und Musiker des Orchesters berufen, reicht jedoch viel weiter zur\u00fcck, bis ins Prag der Mozartzeit. Der b\u00f6hmische Klang, quasi die DNA des Traditionsensembles, sei daher heute noch h\u00f6rbar, behaupten sie. Ein Narrativ, das immer wieder Gegenstand heftiger Diskussionen war. Und so reist auch bei Eva Gesine Baurs Spurensuche der Zweifel als st\u00e4ndiger Begleiter mit. Baurs vierteiliges H\u00f6rbuch, gelesen von Schauspieler und Iffland-Ring-Tr\u00e4ger Jens Harzer sowie Nora Gomringer und Meike R\u00f6tzer entstand in Kooperation mit dem Deutschlandfunk. Es f\u00f6rdert eine Geschichte zu Tage, die leuchtender und schrecklicher nicht sein k\u00f6nnte, wie die Sachbuch- und Romanautorin betont, die auch unter ihrem Pseudonym Lea Singer bekannt ist. Denn neben dem k\u00fcnstlerischen Auf und Ab spiegelt ihre Geschichte des Klangs der Bamberger Symphoniker wie ein Seismograf auch die politischen Verwerfungen wieder, das Mit-, Neben- und Gegeneinander von Deutschen und Tschechen w\u00e4hrend der vergangenen gut 200 Jahre.<\/p>\n<h3>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Verabschiedung vom Eurozentrismus: Geschichte und Zukunft der zeitgen\u00f6ssischen Musik im selbstkritischen Diskurs<\/strong><\/h3>\n<p>Zentrale Institutionen zeitgen\u00f6ssischer Musik besch\u00e4ftigen sich in j\u00fcngster Zeit vermehrt mit dem Thema der Dekolonisation. Das spiegelt sich einerseits in der diverser werdenden Einladungspolitik der Festivals wider, aber auch im begleitenden Diskursprogramm: Das Berliner Festival maerzmusik brachte heuer u.a. Workshops und eine Diskussionsrunde zur \u201eIdentit\u00e4t und Zukunft der zeitgen\u00f6ssischen Musik\u201c sowie ein von George E. Lewis kuratiertes Konzert des Ensemble Modern unter dem Motto \u201eAfro-Modernism in Contemporary Music\u201c. Auch beim ORF musikprotokoll im steirischen herbst wird seit geraumer Zeit das Primat des westzentrierten Blicks in Frage gestellt \u2013 etwa mit Festivalprogrammen zum Schwerpunkt \u201eNebenan \u2013 Erkundungen in Europas Nachbarschaft\u201c und dem Programmaustausch \u00fcber das Festival-netzwerk ICAS der International Cities of Advanced Sound. Zum 100. Geburtstag der Donaueschinger Musiktage gab es im Oktober 2021 beim \u00e4ltesten Neue-Musik-Festival einen Schwerpunkt unter dem Titel \u201eDonaueschingen Global\u201c. Dazu wurden seit 2019 Musik-Scouts durch alle Kontinente geschickte, die ihre Entdeckungen in Donaueschingen bei Konzerten, Installationen, Performances sowie Panels vorstellen und diskutieren werden. Organisationen wie das Berliner Kunst-Laboratorium Savvy und das EU-Finanzierte Projekt \u201eSounds Now\u201c stellen das Thema der Inklusion bei kuratorischen Entscheidungsprozessen in den Fokus. (Wiederholung vom 27. September 2021) Gestaltung: Rainer Elstner<\/p>\n<h3>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Jazztime: Jazztoday \u2013 Zum 70.Geburtstag von John Scofield (26.12.1951)<\/strong><\/h3>\n<p>Henning Sieverts feiert den stilpr\u00e4genden amerikanischen Gitarristen in Aufnahmen aus allen Phasen seiner Karriere, u.a. mit Miles Davis, Herbie Hancock, Steve Swallow, Eddie Harris, Larry Goldings und Bill Stewart.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK \u201eDoppeltes Spiel\u201c: Dmitrij Schostakowitsch \u2013 Eine H\u00f6rbiografie in zehn Kapiteln Erstes Kapitel: Roter Oktober (1917-1925). Er lie\u00df sich nicht gern die Karten schauen. 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