{"id":3401,"date":"2021-12-27T17:15:01","date_gmt":"2021-12-27T16:15:01","guid":{"rendered":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/?p=3401"},"modified":"2024-07-05T11:04:54","modified_gmt":"2024-07-05T09:04:54","slug":"28-12-2021-der-radiotag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/28-12-2021-der-radiotag\/","title":{"rendered":"28.12.2021 \u2013 der radiotag"},"content":{"rendered":"<h3>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Heroines of Sound \u2013 Pionierinnen der elektronischen Musik<\/strong><\/h3>\n<p>Von Hubert Steins. In der vermeintlichen M\u00e4nnerdom\u00e4ne der elektronischen Musik waren fr\u00fch schon immer auch Komponistinnen elektroakustischer Werke aktiv.<\/p>\n<p>Durch die \u201eMe-Too-Debatte\u201d ver\u00e4ndert sich derzeit der Blick auch auf die j\u00fcngere Musikgeschichte. So kann auch die Fr\u00fchgeschichte der elektronischen Musik einer Revision unterzogen werden, denn obwohl als M\u00e4nnerdom\u00e4ne betrachtet, sind Komponistinnen elektronischer Werke bereits in der Fr\u00fchgeschichte der elektroakustischen Musik zahlreich vertreten. So listet etwa die zum Berliner Festival erschienene Publikation \u201eHeroines of Sound\u201d rund 90 Pionierinnen der elektroakustischen Musik auf, von denen in der Sendung einige vorgestellt werden.<\/p>\n<h3>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Winter-Bilder<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Enjott Schneider<\/strong>: Orgelsymphonie Nr. 11, Licht \u2013 Mitten im kalten Winter (Hans Leitner, Orgel); Theo Rossmann: \u201eEine Ballade f\u00fcr den Hausgebrauch im Winter\u201c (Marcel Cordes, Bariton; M\u00fcnchner Philharmoniker: Theo Rossmann); <strong>Dietrich Ammende<\/strong>: \u201eWei\u00dfer Schnee, wei\u00dfe Gr\u00e4ber\u201c (Hans Hotter, Bariton; Dietrich Ammende, Klavier); <strong>Hans Werner Henze<\/strong>: \u201eRoyal Winter Music I\u201c (Stephan Stiens, Gitarre); <strong>Wilhelm Killmayer<\/strong>: \u201eH\u00f6lderlin-Lieder\u201c, 3. Zyklus (Markus Sch\u00e4fer, Tenor; Siegfried Mauser, Klavier); <strong>Markus Zahnhausen<\/strong>: \u201eWinterbilder\u201c (Markus Bartholom\u00e9, Blockfl\u00f6te); Anton W\u00fcrz: Aus \u201eAcht Ges\u00e4nge nach Versen chinesischer Dichter\u201c (Edith Urbanczyk, Sopran; Hortense Wieser, Klavier); <strong>Markus Schmitt<\/strong>: \u201eEchoi\u201c (Sebastian Hess, Violoncello; Moritz Eggert, Klavier); <strong>Rudolf Heinz Bartl<\/strong>: \u201eEs ist ein Schnee gefallen\u201c (Anneliese Seitz, Sopran; Paul Sanders, Klavier); <strong>Hans Werner Henze<\/strong>: \u201eRoyal Winter Music II\u201c, Bottom\u2019s Dream (Stephan Stiens, Gitarre)<\/p>\n<h3>11:05 bis 12:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Bayern 2-Radio Revue: Die Lautlosen \u2013 Wie sich die vietnamesische Community in Ost und West integriert hat<\/strong><\/h3>\n<p>Von Susanne Betz. Wiederholung um 18.05 Uhr. Sie kamen als Vertragsarbeiter aus dem kommunistischen Norden Vietnams in die DDR und als Fl\u00fcchtlinge vor dem Kommunismus aus dem S\u00fcden nach Westdeutschland. Lautlos und fast unsichtbar hat sich die 180.000 umfassende Community integriert. Viele sind zu Wohlstand gekommen. Ein Ph\u00e4nomen ist, dass der Aufstieg durch Bildung rasant verl\u00e4uft: Vietnamesische Kinder sind in der Schule \u00dcberflieger, sie toppen in allen Studien Kinder aus anderen Migrationsgruppen und vor allem auch deutsche Sch\u00fcler. Das Feature von Susanne Betz erkl\u00e4rt, wie und warum dieser Integrationsmechanismus erfolgt. Es wird aber auch gezeigt, wie sehr die zweite Generation unter dem Druck leidet und versucht, gegen die Werte der ersten Generation zu rebellieren. Vor allem sind die jungen Deutsch-Vietnamesen nicht mehr lautlos.<\/p>\n<h3>19:05 bis 20:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Z\u00fcndfunk extra: 50 Years After \u2013 The Mahavishnu Orchestra<\/strong><\/h3>\n<p>Mit Roderich Fabian. 1971 war ein gutes Jahr f\u00fcr Popmusik. Drei Jahre nach Woodstock und ein Jahr nach Aufl\u00f6sung der Beatles ging es l\u00e4ngst nicht mehr nur ums Tanzen und Mitsingen. Nein, die fortschrittliche Musik einer neuen Generation etablierte sich als gleichberechtigte Kunstform und als Ausdruck neuer Ideen. In dieser Reihe feiern wir sechs Alben des Jahres 1971, die die Evolution des Pop weiterbrachten. Wiederholung vom 18. Juli 2021<\/p>\n<h3>19:30 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Ein Gespenst geht um in der Welt (1\/2) \u2013 Entstehung, Ideen und Wirkungen des Neoliberalismus<\/strong><\/h3>\n<p>Die Entstehung und die Fr\u00fchgeschichte des Neoliberalismus (1938-1979). Von Kristin Langen. (Teil 2 am 29.12.2021 19:30 Uhr). Ob konservativ, Mitte oder links \u2013 alle scheinen sich einig: Neoliberalismus, das ist nichts Gutes. Selten wird der Begriff bef\u00fcrwortend verwendet, zumeist werden Missst\u00e4nde damit beschrieben und oft ist Neoliberalismus oder neoliberal ein Kampfbegriff. Das war nicht immer so. Als der Begriff kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, 1938, auf dem Walter-Lippmann-Kolloquium in Paris zum ersten Mal aufkommt, bezeichnen sich die anwesenden Intellektuellen als Neoliberale \u2013 in einem positiven Sinn. In einer Zeit, in der totalit\u00e4re Systeme \u2013 Faschismus, Kommunismus \u2013 in der Welt den Ton angeben, bem\u00fchen sie sich um eine Wiederbelebung liberaler Ideen. Noch ist die neo-liberale Bewegung ein Randph\u00e4nomen, auch in den ersten Nachkriegsjahrzehnten. Doch ihre Vertreter bilden Netzwerke und schaffen so die Voraussetzung, um sp\u00e4ter in Wissenschaft, Publizistik und Politik Einfluss zu gewinnen. Zugleich bilden sich unterschiedliche Str\u00f6mungen heraus. Bald wird die Frage, was \u00fcberhaupt Neoliberalismus ist, gar nicht mehr so einfach zu beantworten sein.<\/p>\n<p>Zur welthistorischen Z\u00e4sur werden die 70er-Jahre. Mit steigender Arbeitslosigkeit und Inflation in den westlich-kapitalistischen L\u00e4ndern wachsen die Zweifel an den wirtschaftspolitischen Konzepten des sozialstaatsfreundlichen Keynesianismus. Nach dem Putsch in Chile 1973 bekommen neoliberale \u00d6konomen die Chance, ihre Ideen einer radikal liberalisierten Marktwirtschaft in politische Praxis umzusetzen. 1979 gewinnt Margret Thatcher die Wahlen in Gro\u00dfbritannien und Ronald Reagan wird Pr\u00e4sident der USA. Es ist ein Durchbruch: Besonders die angels\u00e4chsische Spielart des Neoliberalismus gewinnt jetzt politisch an Bedeutung. Im Kampf gegen Inflation und Staatsverschuldung versprechen die neuen Liberalen Wohlstand und Wachstum durch Privatisierung von Staatseigentum, Liberalisierung von M\u00e4rkten und einer Eind\u00e4mmung von Gewerkschaftsmacht. Bald wird diese wirtschaftspolitische Philosophie global zur dominanten Str\u00f6mung an Universit\u00e4ten, in Wirtschaftsforschungsinstituten, Medien und Politik. Bis zur Weltfinanzkrise 2008. Sie markiert eine Z\u00e4sur. Der Neoliberalismus wird von einer breiten \u00d6ffentlichkeit in Frage gestellt. Und in Deutschland taucht mit der Bundestagswahl 2021 pl\u00f6tzlich die Frage auf: Gibt es eine Renaissance des Sozialliberalismus?<\/p>\n<h3>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: #zusammenspielen \u2013 Das Russudan Meipariani Ensemble<\/strong><\/h3>\n<p>Von Julia Neupert. Gesang in der georgischen Vokaltradition, instrumentale Minimal Music-Strukturen und freie Improvisation: Das sind die musikalischen Eckdaten des Stuttgarter Russudan Meipariani Ensembles. Ausgezeichnet unter anderem beim Creole-Wettbewerb und nominiert f\u00fcr den Preis der deutschen Schallplattenkritik, waren die Pianistin, Komponistin und S\u00e4ngerin Russudan Meipariani, die Geigerin Natalie Meipariani und der Cellist Giga Khelaia jetzt mit ihrem aktuellen Programm in unserer Reihe #zusammenspielen zu Gast.<\/p>\n<h3>20:10 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Vom Sendespiel zum Podcast \u2013 Die kurze Geschichte des westdeutschen H\u00f6rspiels<\/strong><\/h3>\n<p>Von Ulrich Bassenge; Regie: der Autor; Mit Ulrich Bassenge, N.N.; Produktion: Deutschlandfunk 2021. L\u00e4nge: 49\u2019. Die Geburt des H\u00f6rspiels fiel mit der des Radios zusammen. Heute, in der digitalen Gegenwart muss sich das H\u00f6rspiel erneut als eigenst\u00e4ndige Kunstform beweisen. Ulrich Bassenge erz\u00e4hlt knapp hundert Jahre Radiogeschichte am roten Faden der Dramaturgie.<\/p>\n<p>Auf die Geburt des H\u00f6rspiels in den 20er-Jahren folgte eine rasante Phase des Aufbruchs und der Avantgarde, j\u00e4h erstickt vom Nationalsozialismus. Nach dem Krieg hatte sich das H\u00f6rspiel neu zu definieren. Was war es denn nun: Literatur? Theater? Klangkunst? Oder ganz einfach eine offene Form, wie das Helmut Hei\u00dfenb\u00fcttel 1968 postulierte? Heute, herausgefordert durch das Podcast-Format und immer abrufbar, muss sich das H\u00f6rspiel erneut als eigenst\u00e4ndige Kunstform beweisen. Der H\u00f6rspielmacher Ulrich Bassenge erz\u00e4hlt knapp 100 Jahre Radiogeschichte am roten Faden der Dramaturgie.<\/p>\n<p>Ulrich Bassenge ist seit \u00fcber 30 Jahren als H\u00f6rspielautor, -komponist und -regisseur t\u00e4tig. Seine Arbeiten sind sowohl genre- als auch gattungs\u00fcbergreifend, ob in der Auseinandersetzung mit anderen Medien oder im Br\u00fcckenschlag zur Popkultur. Zeit seines Schaffens hat er sich k\u00e4mpferisch f\u00fcr das Originalh\u00f6rspiel \u2013 fernab von Bestseller- und Klassikeradaptionen \u2013 eingesetzt und damit die Gattung der Radiokunst nachdr\u00fccklich gest\u00e4rkt.<\/p>\n<h3>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Jahresr\u00fcckblick 2021<\/strong><\/h3>\n<p>Mit Lydia Jeschke, Michael Rebhahn, Leonie Reineke und Martina Seeber. Zum Jahresende schaut die Redaktion Neue Musik auf die musikalischen Ereignisse des Jahres 2021. Was waren die aufregendsten Urauff\u00fchrungen? Was die gr\u00f6\u00dften \u00dcberraschungen? Was ist h\u00e4ngen geblieben von einem \u201ehybriden\u201c Musikjahr?<\/p>\n<h3>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Aqua sonora \u2013 Wasser, Quelle f\u00fcr Neue Musik<\/strong><\/h3>\n<p>Von Katalin Fischer. \u201eDas Prinzip aller Dinge ist das Wasser, denn Wasser ist alles, und ins Wasser gehrt alles zur\u00fcck\u201c, sagte Thales von Milet. Homer beschrieb den Flussgott Okeanos als \u201eUrsprung der G\u00f6tter\u201c und Anfang allen Seins. Und nun das zentrale Statement: Wasser ist gleich Leben \u2013 Wasser ist gleich Musik \u2013 ergo: Wasser ist gleich Leben ist gleich Musik. Beide bewegen sich in Wellen fort, und Wellen transportieren Energie, aber keine Materie. Beide werden der rationalen Wissenschaft zugerechnet, denn sie lassen sich durch Zahlen ausdr\u00fccken \u2013 zugleich sind sie aber auch Gef\u00fchlstransporter, deren Art und Wirkung nicht berechenbar ist. Eine abenteuerliche Reise nimmt ihren Lauf, vom seligen Embryonalzustand absoluter Aufgehobenheit weiter zur versunkenen Insel Atlantis, von der Ursuppe zu den Bakterien, von Ursprungsmythen zur sinkenden Titanic und schlie\u00dflich zum musikalischen Gesamtkunstwerk des John Cage, der seine Irrationalsymphonie mit roten Rosen und einer Gummiente gestaltet und als kr\u00f6nenden H\u00f6hepunkt f\u00fcnf Radios vom Tisch fegt.<\/p>\n<h3>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musikszene: Body Turn \u2013 K\u00f6rper und K\u00f6rperlichkeit in der Musik<\/strong><\/h3>\n<p>Von Hanno Ehrler. Seit den 90er-Jahren gibt es in den Disziplinen Soziologie und Kulturwissenschaft eine zunehmende Hinwendung zum K\u00f6rper. Dieser \u201ebody turn\u201c scheint sich auch in der europ\u00e4ischen Kunstmusik niederzuschlagen. Vinko Globokars \u201eCorporel\u201c ist eines der ersten St\u00fccke, die sich mit der K\u00f6rperlichkeit von Musik besch\u00e4ftigten: Ein Schlagzeuger sitzt dabei auf der B\u00fchne, schl\u00e4gt und trommelt auf seinem K\u00f6rper. Heute thematisieren verschiedene Komponistinnen und Komponisten \u201edas K\u00f6rperliche\u201c des Musikmachens weniger plakativ. Robin Hoffmann fordert z.B. v\u00f6llig ungewohnte Spieltechniken, bei denen die Interpretinnen und Interpreten ihre Bewegungen ganz neu mit der Musik zusammenbringen m\u00fcssen. Alexander Schubert filmt sich selbst bei Alltagst\u00e4tigkeiten und macht diese Aufnahmen zum Bestandteil seiner Werke. Jennifer Walshe spricht von einer neuen Disziplin, denn zu Musik geh\u00f6re k\u00f6rperliche Aktion unabdingbar dazu.<\/p>\n<h3>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Der Bariton Wolfgang Holzmair singt \u201eMinnelieder\u201c zu Cerhas 95. Geburtstag<\/strong><\/h3>\n<p>Im Sommer 2020 wurden im ORF RadioKulturhaus einige Kompositionen von Friedrich Cerha anl\u00e4sslich seines 95. Geburtstags, den er am 17. Februar 2021 begangen hat, erstmals aufgenommen. Darunter waren auch das fr\u00fche Werk \u201eEin Buch von der Minne\u201c (1946-1964) und der sp\u00e4te Liederzyklus nach Texten von Ilija Jovanovi\u0107 (2014).<\/p>\n<p>Seine 14 Minnelieder auf Texte der drei Minnes\u00e4nger Mechthild von Magdeburg, Der von K\u00fcrenberg und Hesso von Reinach sowie weiteren ohne eindeutige Zuordnung, beschreibt Friedrich Cerha selbst als \u201eein Dokument, das Wesentliches am zugrundeliegenden stilistischen Wollen belegt\u201c. Er schloss \u201ebewusst an \u00e4ltere Liedformen an\u201c, \u201eParallelen zu von Satie ber\u00fchrten mittelalterlichen Techniken\u201c finden sich daran lange vor seiner Auseinandersetzung mit dessen Musik. Cerha widmete diese Lied-Sammlung seiner Frau Gertrud, die er 1951, kurz nach der Urauff\u00fchrung eines ersten Teils, geheiratet hat. Darin finden sich Lieder wie \u201eNur eine kann mir Freude geben\u201c, \u201eFrau, du Sch\u00f6ne, nun fahre mit mir\u201c oder das bekannte Liebeslied \u201eDu bist mein, ich bin dein\u201c.<\/p>\n<p>Friedrich Cerha entdeckte die Gedichte des aus Serbien stammenden, ab 1970 \u00d6sterreich lebenden Dichters Ilija Jovanovi\u0107 (1947-2010) in der Zeitschrift \u201eZwischenwelt\u201c, die sich dem Thema Widerstand und Exil widmet. Die Lebensgeschichte des Rom ging ihm sehr nahe und er w\u00e4hlte zw\u00f6lf seiner Gedichte aus, die eine tiefe Sehnsucht nach Heimat pr\u00e4gen, um diese zu vertonen: \u201eWas hinter seinen Versen steht, ist das Sich-fremd-F\u00fchlen in der Welt, in der er lebt \u2014 isoliert und allein. Ich fand darin f\u00fcr mich sehr Vertrautes, war ich doch einen wesentlichen Teil meines Lebens von anderen Prinzipien getragen, als die des gr\u00f6\u00dften Teils der Gesellschaft, die mich umgab.\u201c<\/p>\n<p>Cerha beschreibt die musikalische Sprache, die er f\u00fcr diesen Zyklus gefunden hat, als \u201elapidar, plastisch, fast wie in Stein gehauen \u2026 Sie ist extrem textbezogen und nimmt kaum mehr Raum ein als die Gedichte selbst\u201c.<\/p>\n<p>Der Bariton Wolfgang Holzmair gilt als ausgewiesener Kenner von Cerhas Liedern und als textdeutlicher und -deutender Interpret. Gemeinsam mit Florian M\u00fcller, dem langj\u00e4hrigen Pianisten im Klangforum Wien, hat er diese beiden Zyklen aufgenommen. Der S\u00e4nger gibt Auskunft \u00fcber seinen Zugang zu Cerhas Musik und wie er sich dieser angen\u00e4hert hat. (Wiederholung vom 15. Februar 2021). Gestaltung: Marie-Therese Rudolph<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur Neue Musik: Heroines of Sound \u2013 Pionierinnen der elektronischen Musik Von Hubert Steins. 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