{"id":3407,"date":"2021-12-30T17:00:17","date_gmt":"2021-12-30T16:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/?p=3407"},"modified":"2024-07-05T11:04:53","modified_gmt":"2024-07-05T09:04:53","slug":"31-12-2021-der-radiotag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/31-12-2021-der-radiotag\/","title":{"rendered":"31.12.2021 \u2013 der radiotag"},"content":{"rendered":"<h3>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Simultaneous \u2013 Von Pamela Z<\/strong><\/h3>\n<p>Mit: Azza Abo Rebieh, Zeno Baldi, Fiori Berhane, Alessandro Bosetti, Courtney Bryan, Bruna Cammarano, James Casebere, Sonya Clark, Brian Davis, Dan Diffendale, Carol Flake Chapman, Ashley Hahn, Elizabeth Heintges, John Jesurun, Alana Mailes, Nelsy Massoud, Brian McPhee, Eugenia Morpurgo, Federica Nicolardi, Joel Pattison, Antoine Picon, William Schutt, Nicole Sealy, Jeremy Simmons, Gabriel Soare, Kate Thomas, Christopher van den Berg, Alexis Wang, Adam Weinberg, Parrish Wright, Michael Young, Paul David Young, Pamela Z. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020. L\u00e4nge: 44\u201934<\/p>\n<p>Wenn zwei Menschen an zwei Orten gleichzeitig dasselbe tun, entsteht ein F\u00fcnkchen Magie. Die Vokalperformerin Pamela Z erforscht das Ph\u00e4nomen der Gleichzeitigkeit vom Unisono bis zur Multitasking-Kultur.<\/p>\n<p>Das H\u00f6rst\u00fcck \u201eSimultaneous\u201c entstand aus einer Faszination: Die Komponistin und Vokalperformerin Pamela Z konnte nicht aufh\u00f6ren, \u00fcber das Ph\u00e4nomen \u201eSimultan\u00fcbersetzung\u201c nachzudenken. Einerseits interessierte sie die mentale F\u00e4higkeit zur Gleichzeitigkeit: das In-einer-Sprache-Sprechen, w\u00e4hrend man einer anderen zuh\u00f6rt. Andererseits war sie begeistert vom Klang sich \u00fcberlagernder Stimmen.<\/p>\n<p>F\u00fcr \u201eSimultaneous\u201c f\u00fchrte Pamela Z Interviews \u00fcber verschiedene Formen von Synchronizit\u00e4t: von jenen magisch-zuf\u00e4lligen Momenten, die entfernte Orte oder Zeiten miteinander verbinden, bis hin zur zweifelhaften Kulturtechnik des Multitasking.<\/p>\n<p>Pamela Z ist Performerin, Komponistin und Medienk\u00fcnstlerin. Sie arbeitet mit Stimme, Sampling, durch Gesten gesteuerte Midi-Controller und Video. Wenn sie auf der B\u00fchne steht, wirkt es, als w\u00fcrde sie tanzen. Mithilfe dieser Ger\u00e4te schichtet sie Interviewsamples und verwebt sie mit ihrer eigenen Stimme zu einem Rausch der Gleichzeitigkeit.<\/p>\n<p>Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, darunter die United States Artists Fellowship (2020), den Rome Prize (2019), das Stipendium der Robert Rauschenberg Foundation (2017), den Herb Alpert Award (2016), den Doris Duke Artist Impact Award (2015) und das Guggenheim-Stipendium (2004).<\/p>\n<h3>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Peter Michael Hamel<\/strong>: \u201eOh Erde &#8230;\u201c (via-nova-chor M\u00fcnchen: Karl Suttner); <strong>Helmut Bieler<\/strong>: \u201eMiserere Domini\u201c (Uwe Hoppe, Sprecher; Ute D\u00f6ring, Alt; Chor der Universit\u00e4t Bayreuth: Helmut Bieler); <strong>Erna Woll<\/strong>: \u201eSieben Rosen sp\u00e4ter\u201c (Wolfgang Holzmair, Bariton; Thomas Palm, Klavier)<\/p>\n<h3>13:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Die Kr\u00e4fte des Marktes und die Verantwortung des Staates \u2013 \u00dcber die Zukunft des Liberalismus<\/strong><\/h3>\n<p>Moderation: Gerhard Schr\u00f6der. Ob konservativ, Mitte oder links \u2013 alle scheinen sich einig: Neoliberalismus, das ist nichts Gutes. Selten wird der Begriff bef\u00fcrwortend verwendet, zumeist werden Missst\u00e4nde damit beschrieben und oft ist Neoliberalismus oder neoliberal ein Kampfbegriff. Das war nicht immer so. Als der Begriff kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, 1938, auf dem Walter-Lippmann-Kolloquium in Paris zum ersten Mal aufkommt, bezeichnen sich die anwesenden Intellektuellen als Neoliberale \u2013 in einem positiven Sinn. In einer Zeit, in der totalit\u00e4re Systeme \u2013 Faschismus, Kommunismus \u2013 in der Welt den Ton angeben, bem\u00fchen sie sich um eine Wiederbelebung liberaler Ideen. Noch ist die neo-liberale Bewegung ein Randph\u00e4nomen, auch in den ersten Nachkriegsjahrzehnten. Doch ihre Vertreter bilden Netzwerke und schaffen so die Voraussetzung, um sp\u00e4ter in Wissenschaft, Publizistik und Politik Einfluss zu gewinnen. Zugleich bilden sich unterschiedliche Str\u00f6mungen heraus. Bald wird die Frage, was \u00fcberhaupt Neoliberalismus ist, gar nicht mehr so einfach zu beantworten sein.<\/p>\n<p>Zur welthistorischen Z\u00e4sur werden die 70er-Jahre. Mit steigender Arbeitslosigkeit und Inflation in den westlich-kapitalistischen L\u00e4ndern wachsen die Zweifel an den wirtschaftspolitischen Konzepten des sozialstaatsfreundlichen Keynesianismus. Nach dem Putsch in Chile 1973 bekommen neoliberale \u00d6konomen die Chance, ihre Ideen einer radikal liberalisierten Marktwirtschaft in politische Praxis umzusetzen. 1979 gewinnt Margret Thatcher die Wahlen in Gro\u00dfbritannien und Ronald Reagan wird Pr\u00e4sident der USA. Es ist ein Durchbruch: Besonders die angels\u00e4chsische Spielart des Neoliberalismus gewinnt jetzt politisch an Bedeutung. Im Kampf gegen Inflation und Staatsverschuldung versprechen die neuen Liberalen Wohlstand und Wachstum durch Privatisierung von Staatseigentum, Liberalisierung von M\u00e4rkten und einer Eind\u00e4mmung von Gewerkschaftsmacht. Bald wird diese wirtschaftspolitische Philosophie global zur dominanten Str\u00f6mung an Universit\u00e4ten, in Wirtschaftsforschungsinstituten, Medien und Politik. Bis zur Weltfinanzkrise 2008. Sie markiert eine Z\u00e4sur. Der Neoliberalismus wird von einer breiten \u00d6ffentlichkeit in Frage gestellt. Und in Deutschland taucht mit der Bundestagswahl 2021 pl\u00f6tzlich die Frage auf: Gibt es eine Renaissance des Sozialliberalismus?<\/p>\n<h3>20:05 bis 21:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Das Feature: Ziemlich unkontrollierbar \u2013 Die Liedermacherin Bettina Wegner<\/strong><\/h3>\n<p>Von Daniel Guthmann und Christian Buckard. Regie: Thomas Wolfertz. Produktion: Deutschlandfunk 2016. Im Westen ist die deutsche Liedermacherin Bettina Wegner vor allem f\u00fcr ihre Liedzeile \u201eSind so kleine H\u00e4nde\u201c ber\u00fchmt. F\u00fcr die Menschen im Osten Deutschlands ist die S\u00e4ngerin eine Ikone des Widerstands gegen die SED-Diktatur.<\/p>\n<p>Die beiden Autoren n\u00e4hern sich dem Menschen jenseits der Legende an: einer Frau, die bis heute singt, sagt und tut, wozu sie Lust hat. Traurig ist sie sowieso. Aber auch rebellisch und humorvoll. Und neugierig. Auch auf ihre eigene Geschichte: So machte sich Bettina Wegner nach der Wiedervereinigung auf, um jenen Stasi-Offizier kennenzulernen, der den \u201eOperativen Vorgang\u201c gegen sie und ihre Familie geleitet hatte. Auf dieser Reise bleibt Bettina Wegner, was sie stets war: unkontrollierbar.<\/p>\n<h3>20:10 bis 21:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Paul Abraham \u2013 \u201eDie Blume von Hawaii\u201c<\/strong><\/h3>\n<p>Operette in drei Akten. Libretto: Emmerich F\u00f6ldes, Alfred Gr\u00fcnwald und Fritz L\u00f6hner-Beda; B\u00fchnenpraktische Rekonstruktion von Matthias Grimminger und Henning Hagedorn<\/p>\n<p>Kanako Hilo \u2013 Andreja Schneider; Prinzessin Laya \/ Suzanne Provence \u2013 Alma Sad\u00e9, Sopran; Prinz Lilo-Taro \u2013 Tansel Akzeybek, Tenor; Kapit\u00e4n Reginald Harald Stone \u2013 Johannes Dunz, Tenor; Joker Jim \u2013 J\u00f6rn-Felix Alt, Gesang; John Buffy \u2013 Julian Habermann, Tenor; Bessi Worthington \u2013 Mirka Wagner, Sopran; Raka \u2013 Josefine Mindus, Sopran. Lindenquintett Berlin; Orchester der Komischen Oper Berlin; Leitung: Koen Schoots<\/p>\n<p>S\u00fcdsee, Jazz und Liebesschw\u00fcre! In seinem gr\u00f6\u00dften Erfolg f\u00fcgt Paul Abraham alles zusammen, was das Operetten-Herz begehrt: einen aberwitzigen Plot rund um die amerikanische Besetzung von Hawaii, exotisch-funkelnde Song-Juwelen und gleich drei Liebespaare, die sich am Ende gl\u00fccklich in den Armen liegen.<\/p>\n<h3>23:03:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Harald Krassnitzer \u00fcber seine Faszination f\u00fcr den Jazz <\/strong><\/h3>\n<p>Gast in der \u00d61-Silvester-Jazznacht ist der bekennende Jazzfan Harald Krassnitzer. Der 1960 in Gr\u00f6dig bei Salzburg geborene Schauspieler ist seit Jahren als Tatort-Kommissar Moritz Eisner TV-bekannt. Im Gespr\u00e4ch mit Christian Bakonyi spricht Krassnitzer \u00fcber seine erfolgreiche Fernsehkarriere, auch in den Rollen als \u201eBergdoktor\u201c und \u201eWinzerk\u00f6nig\u201c, aber auch \u00fcber seine Theater-Engagements in St\u00fccken von Ibsen, D\u00fcrrenmatt, Schiller, Goethe und Grillparzer.<\/p>\n<p>In erster Linie gehen Harald Krassnitzer und Christian Bakonyi jedoch auf musikalische Spurensuche und versuchen in detektivischer Kleinarbeit die Faszination des Jazz zu ergr\u00fcnden. Die gemeinsam get\u00e4tigte Musikauswahl wird sie dabei auf die richtige F\u00e4hrte bringen, und nebenbei ein paar interessante Fragen zu Jazz, Blues und World Music beantworten. F\u00fcr musikalische Spannung ist auch im Weiteren gesorgt, denn in der Silvester-Jazznacht steht zudem mysteri\u00f6ser Krimi-Jazz auf dem Programm, von \u201eAnatomy of a Murder\u201c bis zu \u201eThe Untouchables\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur Klangkunst: Simultaneous \u2013 Von Pamela Z Mit: Azza Abo Rebieh, Zeno Baldi, Fiori Berhane, Alessandro Bosetti, Courtney Bryan, Bruna Cammarano, James Casebere, Sonya Clark, Brian <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/31-12-2021-der-radiotag\/\" class=\"more-link\">[&hellip;]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_uag_custom_page_level_css":"","episode_type":"","audio_file":"","podmotor_file_id":"","podmotor_episode_id":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","filesize_raw":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","itunes_episode_number":"","itunes_title":"","itunes_season_number":"","itunes_episode_type":"","Layout":"","footnotes":""},"categories":[136],"tags":[135],"class_list":["entry","author-hufner","post-3407","post","type-post","status-publish","format-standard","category-radio","tag-im-radio"],"cc_featured_image_caption":{"caption_text":"","source_text":"","source_url":""},"uagb_featured_image_src":{"full":false,"thumbnail":false,"medium":false,"medium_large":false,"large":false,"1536x1536":false,"2048x2048":false,"post-thumbnail":false,"stargazer-full":false},"uagb_author_info":{"display_name":"nmz","author_link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/author\/hufner\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"00:05 Uhr | Deutschlandfunk Kultur Klangkunst: Simultaneous \u2013 Von Pamela Z Mit: Azza Abo Rebieh, Zeno Baldi, Fiori Berhane, Alessandro Bosetti, Courtney Bryan, Bruna Cammarano, James Casebere, Sonya Clark, Brian [&hellip;]","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3407","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3407"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3407\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3408,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3407\/revisions\/3408"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3407"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3407"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3407"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}