{"id":3440,"date":"2022-01-03T17:00:27","date_gmt":"2022-01-03T16:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/?p=3440"},"modified":"2024-07-05T11:04:53","modified_gmt":"2024-07-05T09:04:53","slug":"04-01-2022-der-radiotag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/04-01-2022-der-radiotag\/","title":{"rendered":"04.01.2022 \u2013 der radiotag"},"content":{"rendered":"<h3>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Neue Musik: Vielfarbiges Rauschen \u2013 Das Lucerne Festival Forward<\/strong><\/h3>\n<p>Von Egbert Hiller. Ungew\u00f6hnliche Zug\u00e4nge zu zeitgen\u00f6ssischer Musik erforschen \u2013 das ist Programm eines neuen Festivals in Luzern. \u201efForward\u201c lautet der Titel. Vorw\u00e4rts, aber wohin?<\/p>\n<p>Die zeitgen\u00f6ssische Musik stark einzubeziehen, ist ein Markenzeichen des Lucerne Festivals \u2013 vor allem mit der Lucerne Festival Academy, die als Projekt der Nachwuchsf\u00f6rderung auf Neue Musik ausgerichtet ist. Mit \u201eForward\u201d ist nun ein weiteres Format hinzugekommen. 18 Mitwirkende des Academy-Netzwerks haben f\u00fcr die Erstausgabe dieses Festivals im November 2021 ein Konzept mit sechs Konzerten erstellt. Das Spektrum reicht von Improvisationen und Mitmachaktionen \u00fcber Repertoire-Werke, etwa von Olga Neuwirth und Rebecca Saunders, bis zu Urauff\u00fchrungen noch wenig bekannter Komponistinnen und Komponisten \u2013 interpretiert von Musikerinnen und Musikern sowie Ensembles des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO). Im vielfarbigen Rauschen der Kl\u00e4nge soll die Perspektive auf die Neue Musik ver\u00e4ndert, die Wahrnehmung befl\u00fcgelt werden.<\/p>\n<h3>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Bayerische Komponisten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Peter Michael Hamel<\/strong>: Streichquartett Nr. 2 (Auryn Quartett); <strong>Johannes X. Schachtner<\/strong>: \u201eNatur\/Ton\/Tanz\u201c (Lukas R\u00fcdisser, Horn; Matthew Sadler, Trompete; Henry Bonamy, Klavier); <strong>Gloria Coates<\/strong>: Symphonie Nr. 7 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Olaf Henzold); <strong>Nikolaus Brass<\/strong>: \u201eSongs and Melodies\u201c (Beate Zelinsky, David Smeyers, Klarinette; Krisztian Palagyi, Akkordeon); <strong>Marcus Maria Rei\u00dfenberger<\/strong>: \u201eMEM 33 \u2013 Scherzo\u201c (Jugendensemble f\u00fcr Neue Musik Bayern: Johannes X. Schachtner)<\/p>\n<h3>19:30 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zeitfragen: Die Entbabelung der Welt \u2013 Esperanto, Volap\u00fck und Klingonisch \u2013 Plansprachen heute<\/strong><\/h3>\n<p>Von Florian Felix Weyh. (Wdh. v. 27.11.2019). Im 19. Jahrhundert erzeugte die Telegrafie Effekte wie heute das Internet: Entfernungen schrumpften, pl\u00f6tzlich konnte man fast ohne Zeitverz\u00f6gerung \u00fcber Kontinente hinweg kommunizieren. Wo die Welt nur noch ein Kommunikationsraum ist, st\u00f6rt die babylonische Vielsprachigkeit. Fast zwangsl\u00e4ufig entstand der Wunsch nach einer k\u00fcnstlichen Weltsprache. Mit Volap\u00fck (world speak) schuf 1879 der deutsche Priester Johann Martin Schleyer das erste funktionierende Konzept einer solchen Plansprache, fast zeitgleich entstand das Esperanto des polnischen Arztes Ludwig Zamenhof. Der Wille zur V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung brachte vor dem Ersten Weltkrieg einen wahren Boom an Plansprachen hervor, freilich immer begleitet von Streit und Abspaltungen in der jeweiligen Community. Bis heute z\u00e4hlt man mehr als 900 artifizielle Sprachensystemprojekte, von denen viele nur kurz existierten. Esperanto \u00fcberlebte, weil es weltweit gen\u00fcgend Sprecher gewinnen konnte.<\/p>\n<p>Ist im Internetzeitalter die Plansprachenidee endg\u00fcltig pass\u00e9, weil sich alle auf ein rudiment\u00e4res Basic Englisch geeinigt haben? Oder existiert, im Gegenteil, erst jetzt die n\u00f6tige Netzwerkstruktur, um eine echte Weltsprache zu etablieren? Studien haben zumindest bewiesen, dass sich das ausnahmefreie Esperanto mit seiner logisch aufgebauten Grammatik und Wortbildung viel leichter lernen l\u00e4sst als jede normale Fremdsprache.<\/p>\n<h3>20:05 bis 21:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazz Session: Homezone \u2013 Jazz in S\u00fcdwest. Die Vokalistin Lauren Newton<\/strong><\/h3>\n<p>Von Bert Noglik. Mit ihrer Stimme gelingen ihr g\u00e4nzlich eigene Klangkreationen. Die Amerikanerin Lauren Newton, aufgewaschen in Oregon, kam Mitte der 70er-Jahre zum Studium nach Stuttgart und fand in T\u00fcbingen ihre Wahlheimat. Zu Hause ist sie in der grenzenlosen Welt der improvisierten Musik. Mit ungebremster Lust an vokalen Abenteuern und facettenreichem Ausdruck streift sie durch die Schnittbereiche der Genres zwischen Performance, Tanz, Literatur und Radiokunst. Die einzigartige Vokalistin wurde am 2. Dezember 2021 mit dem Sonderpreis des Landesjazzpreises Baden-W\u00fcrttemberg f\u00fcr ihr Lebenswerk geehrt.<\/p>\n<h3>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 JetztMusik: Kunst \/ Musik \u2013 Erich Hauser und Stephan Micus<\/strong><\/h3>\n<p>Von Herbert K\u00f6hler. Der in Rottweil t\u00e4tige Stahlbildhauer Erich Hauser (1930 \u2013 2004) liebte die Musik. Sein H\u00f6rinteresse galt vor allem den experimentellen Spielarten, dem Free Jazz und der Avantgarde nach 1945. Sein Zugang war dabei denkbar vielseitig aber es gab durchaus auch Vorlieben und Favoriten. Einer davon ist der Komponist und Musiker Stephan Micus, mit dem Erich Hauser eine lange und rege Freundschaft verband: F\u00fcr Hauser war Micus ein Bildhauer; f\u00fcr Micus Hauser ein Komponist. \u2013 Herbert K\u00f6hler zeichnet ein Doppelportr\u00e4t.<\/p>\n<h3>21:05 bis 22:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Jazz Live; Spiel der Kontraste: Das Simon Nabatov Quartett &amp; Ralph Alessi. <\/strong><\/h3>\n<p>Aufnahme vom 9.9.2021 aus dem Loft, K\u00f6ln. Am Mikrofon: Thomas Loewner. Moskau, New York und K\u00f6ln sind die zentralen Stationen im Leben des Pianisten Simon Nabatov. In der Sowjetunion wurde er geboren, in den USA studierte er, im Rheinland ist er zu Hause. Auf dem Klavier hat er einen einzigartigen Stil entwickelt, dessen enzyklop\u00e4discher Facettenreichtum auch seine bewegte Biografie widerspiegelt. Nabatov ist klassisch ausgebildet, gebietet \u00fcber die gesamte Jazztradition, f\u00fchlt sich in Avantgarde und freier Improvisation zu Hause, besch\u00e4ftigte sich mit brasilianischer Musik und realisiert als Spieler und Komponist ein Projekt nach dem anderen. Technische H\u00fcrden scheint er dabei nicht zu kennen. Seine gro\u00dfe Kunst besteht darin, diese umfassenden F\u00e4higkeiten wohldosiert und zielgenau einzusetzen: Die manchmal abrupten Wechsel zwischen melodi\u00f6sen, zart hingetupften Passagen und wuchtigen Clustern sorgten beim Konzert in K\u00f6ln f\u00fcr ein faszinierendes Wechselbad der Gef\u00fchle. Eigens daf\u00fcr hatte Nabatov sein regul\u00e4res Quartett um den amerikanischen Trompeter Ralph Alessi erg\u00e4nzt.<\/p>\n<h3>22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Verordnetes Gl\u00fcck in Bhutan? Ein Land zwischen buddhistischer Tradition und gesellschaftlichem Wandel<\/strong><\/h3>\n<p>Von Anja Steinbuch und Michael Marek. Regie: Wolfgang Seesko. Mit: Tilo Werner, Florian B\u00e4nsch, Kerstin Burlage, Holger Postler, Jens Schellhass und Esther Willbrandt. Ton und Technik: Kay Poppe und Adrian Eichmann. Produktion: RB\/HR\/BR 2020. L\u00e4nge: 53\u201923<\/p>\n<p>Der Himalaya-Staat Bhutan ist das einzige Land der Welt, das seine Entwicklung am Bruttonationalgl\u00fcck ausrichtet. Doch auch in Bhutan haben Tourismus und Digitalisierung negative Folgen. Wie geht das Land damit um?<\/p>\n<p>Im Himalaya-Staat Bhutan gibt es ein Gl\u00fccksministerium. Das kleine Land liegt abgeschirmt von den h\u00f6chsten Bergen des Himalaya, fast so, als wolle es sich vor der Welt verstecken. Eingeklemmt zwischen China und Indien leben seine etwa 770.000 Einwohner nach buddhistischer Religion. Bhutan ist eigentlich ein Lehrbeispiel f\u00fcr die behutsame \u00d6ffnung eines Landes gegen\u00fcber westlichen Einfl\u00fcssen. Doch mit dem Beginn des Tourismus, der Einf\u00fchrung des Fernsehens, der Nutzung von Smartphones und Internet hat auch dort eine neue Zeitrechnung begonnen. Zwar erm\u00f6glichen die Einnahmen durch den Tourismus die medizinische Versorgung und Schulbildung f\u00fcr alle B\u00fcrger, doch auch Negativfolgen wie Drogenmissbrauch, Jugendarbeitslosigkeit und eine wachsende Selbstmordrate bleiben nicht aus. Anja Steinbuch und Michael Marek haben sich f\u00fcr ihr Feature vor Ort umgeschaut und berichten dar\u00fcber, wie sich der Alltag der Einwohnerinnen und Einwohner, vor allem der j\u00fcngeren Bhutaner ver\u00e4ndert hat. Schafft das Land den Spagat zwischen Vergangenheit und Zukunft?<\/p>\n<p>Das Feature wurde mit dem \u201eColumbus Radiopreis 2020\u201c in Silber in der Kategorie \u201eHintergrund und Recherche\u201c ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Anja Steinbuch hat in Heidelberg Germanistik und Anglistik studiert. Sie lebt als freie Autorin in Hamburg. Michael Marek, geboren 1960, Politologe und Journalist, lebt und arbeitet als freier Autor in Hamburg. Ver\u00f6ffentlichungen vor allem zur Zeit- und Kulturgeschichte. Zusammen zahlreiche Rundfunk-Sendungen.<\/p>\n<h3>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Der Gitarrist John McLaughlin<\/strong><\/h3>\n<h3>22:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Musikszene: K\u00e4sekuchen, Kitt oder Kommunikation? Auf der Suche nach dem Ursprung der Musik<\/strong><\/h3>\n<p>Von Christoph Dr\u00f6sser. In jeder Kultur wird Musik gemacht. Musikalit\u00e4t ist dem Menschen offenbar angeboren \u2013 da stellt sich die Frage, wozu diese au\u00dferordentliche F\u00e4higkeit n\u00fctzlich ist. Hat die Evolution uns die Musik f\u00fcr einen bestimmten Zweck gegeben, oder ist sie ein zweckfreies Abfallprodukt unserer Entwicklung? Im Moment tobt dar\u00fcber ein wissenschaftlicher Streit. W\u00e4hrend die einen Forscher verschiedene evolution\u00e4re Theorien diskutieren, stellen andere eine viel grunds\u00e4tzlichere Frage: Meinen wir eigentlich alle dasselbe, wenn wir von Musik reden?<\/p>\n<h3>22:05 bis 23:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Horizonte: Unikate \u2013 \u00dcber unerh\u00f6rte Instrumente und ihre Erbauer<\/strong><\/h3>\n<p>Woher kommen die T\u00f6ne, die wir dann vielleicht als Musik empfinden? Es gibt Menschen, die sich auf die Suche nach dem noch nicht Geh\u00f6rten machen und daf\u00fcr neue Instrumente entwickeln. Unikate. Horst Konietzny stellt in seinem Feature eigenwillige Instrumente und ihre Erbauer vor, die mit neuartigen Ger\u00e4tschaften neue H\u00f6reindr\u00fccke vermitteln. Menschen wie Gero K\u00f6nig aus K\u00f6ln, mit seinem Choreografen, oder Ferdinand Foersch, der schon w\u00e4hrend seines Musikstudiums angefangen hatte St\u00fccke f\u00fcr Waschmaschinenr\u00e4der zu komponieren und dessen Lebenswerk nun in Gefahr ist, wieder auf den Schrottpatz zur\u00fcckzukehren. Eine Sendung von Horst Konietzny<\/p>\n<h3>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Ensemble Schallfeld spielt mit Interferenzen: 2021 revisited. Beeinflussung \u2013 St\u00f6rung \u2013 \u00dcberlagerung. Das Schallfeld Ensemble und sein Projekt im Grazer Theater im Palais<\/strong><\/h3>\n<p>Es sind die besondere Art der Gestaltung von Programmen und die innovativen Konzert-Inszenierungen (vor allem mit Schwerpunkt auf Werken von jungen Komponistinnen und Komponisten), die die Projekte des Schallfeld Ensembles auszeichnen. Eine der j\u00fcngsten Realisierungen des international renommierten Neue-Musik-Ensembles, das aus Absolventinnen und Absolventen des Studiums \u201ePerformance Practice in Contemporary Music\u201c an der Grazer Kunstuniversit\u00e4t besteht, f\u00fchrt Kompositionen zusammen, die sich auf verschiedenste Art und Weise dem Themenkreis \u201eInterferenzen \u2013 Beeinflussung \u2013 \u00dcberlagerung\u201c n\u00e4hern. \u00c4hnlich multinational wie das Ensemble pr\u00e4sentiert sich auch die Gruppe der Komponierenden, die im Programm zusammengef\u00fchrt sind: Davide Gagliardi, Francesca Verunelli, Sylvain Marty und Diego Jim\u00e9nez Tamame. Gestaltung: Franz Josef Kerstinger<\/p>\n<h3>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Open: Ex &amp; Pop<\/strong><\/h3>\n<p>Mit Diviam Hoffmann und Klaus Walter: David Bowie 75<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur Neue Musik: Vielfarbiges Rauschen \u2013 Das Lucerne Festival Forward Von Egbert Hiller. 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