{"id":3442,"date":"2022-01-04T17:00:55","date_gmt":"2022-01-04T16:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/?p=3442"},"modified":"2024-07-05T11:04:53","modified_gmt":"2024-07-05T09:04:53","slug":"05-01-2022-der-radiotag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/05-01-2022-der-radiotag\/","title":{"rendered":"05.01.2022 \u2013 der radiotag"},"content":{"rendered":"<h3>00:10 bis 02:00 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Concerto bavarese: Fr\u00e4nkische Komponisten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Hans Kraus-H\u00fcbner<\/strong>: \u201eSchwankungen\u201c (Katja und Ines Lunkenheimer, Klavier); \u201eJazzoid\u201c (Hans Kraus-H\u00fcbner, Synthesizer); \u201eLiebesfluch\u201c, Klage (Manuel Krau\u00df, Bariton; Pegnitzsch\u00e4fer-Klangkonzepte: Christian Gabriel); \u201eHiatus I-III\u201c (Katja Lunkenheimer, Ines Lunkenheimer, Klavier); <strong>Christoph W\u00fcnsch<\/strong>: Saxofonkonzert (Lutz Koppetsch, Saxofon; Tiroler Kammerorchester InnStrumenti: Gerhard Sammer); <strong>Christoph Weinhart<\/strong>: \u201eI heard, I dream\u2019d\u201c (Maximiliane Schweda, Sopran; Christoph Weinhart, Klavier); <strong>Steffen Schorn<\/strong>: Walzer I-III (Zurich Jazz Orchestra &amp; Steffen Schorn); <strong>Holmer Becker<\/strong>: Divertimento (N\u00fcrnberger Akkordeonorchester Willi M\u00fcnch: Stefan Hippe); <strong>Heinrich Hartl<\/strong>: \u201eGalacto burico\u201c, op. 56 (Georg Huber, Vibrafon; Florian M\u00fcller, Marimbafon); <strong>Ulrich Nehls<\/strong>: Saxofonquartett (Akademie Quartett N\u00fcrnberg)<\/p>\n<h3>19:00 bis 19:30 | rbbKultur<br \/>\n<strong>Feature: R\u00fcckkehr nach Asprovalta<\/strong><\/h3>\n<p>Von Rainer Schildberger. 1964 kommen Pavlos und seine Frau Anatoly als junge Gastarbeiter nach Deutschland. Der Plan: Wir machen das ein paar Jahre, sparen und kehren dann zur\u00fcck. Aber der Plan geht nicht auf. Denn es gef\u00e4llt ihnen im fremden Land, wo es Regeln gibt und Rechte und Aufstiegschancen. Sie bleiben. Auch wegen der Kinder, die irgendwann eigene Pl\u00e4ne haben. Erst nach \u00fcber 40 Jahren kehren Pavlos und Anatoly zur\u00fcck. Die Sehnsucht nach der Heimat war immer da. Aber hier merken sie, wie deutsch sie geworden sind. Sie vermissen die Ordnung. Neid schl\u00e4gt ihnen entgegen, auch weil sie sichere Renten aus Deutschland beziehen. Geht doch zur\u00fcck, wenn es euch nicht gef\u00e4llt, sagen die Griechen. Doch Pavlos und Anatoly wissen sich zu helfen.<\/p>\n<h3>19:30 bis 20:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Zeitfragen: Der Schatzsucher und seine Beute \u2013 War Heinrich Schliemann ein verdienter Arch\u00e4ologe?<\/strong><\/h3>\n<p>Von Tobias Barth und Lorenz Hoffmann. Er beginnt als Kr\u00e4mergehilfe in F\u00fcrstenberg an der Havel, verdient Millionen mit Spekulationsgesch\u00e4ften in Kalifornien und Russland. Und zieht im reiferen Alter mit Hacke und Spaten los, um Troja auszugraben \u2013 oder was er daf\u00fcr h\u00e4lt. Zerst\u00f6rt mit brachialen Grabungsmethoden wertvolle Spuren, aber findet einen Goldschatz, den er medienwirksam dem homerischen Priamos zuordnet. Mit Heinrich Schliemann halten Schaulust und Selbstinszenierung Einzug in die arch\u00e4ologische Wissenschaft, gerade dadurch bef\u00f6rdert er ihre Popularit\u00e4t.<\/p>\n<h3>21:05 bis 22:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 NOWJazz: Gold Box \u2013 Die besten Jazz-Alben 2021<\/strong><\/h3>\n<p>Von G\u00fcnther Huesmann. Zeit f\u00fcr eine kleine Auslese. Was waren die gelungensten und spannendsten Jazz-Aufnahmen des Jahres 2021?, fragen wir heute. Welche Produktionen ragen aus der Flut der Neuerscheinungen heraus? Wie hei\u00dfen die lohnenswerten aktuellen Jazzalben, welche die Szene besonders besch\u00e4ftigt und gepr\u00e4gt haben? Und: Welche historischen Reissue-Projekte haben im vergangenen Jahr besonders begeistert? Ein Jahres-Rundblick \u00fcber alle stilistische Felder hinweg \u2013 ohne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit.<\/p>\n<h3>22:03 bis 23:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel: Stimmen unterwegs oder Wer dreimal die gleiche Bar betritt, hat ein Zuhause im Stehen<\/strong><\/h3>\n<p>Von Judith Kuckart. Regie: Ulrich Lampen. Mit: Astrid Meyerfeldt. Ton und Technik: Andrea Mammitzsch, Sonja R\u00f6der, Regine Schneider. Produktion: SWR 2008. L\u00e4nge: 53\u201937<\/p>\n<p>Collage aus festgehaltenen Momenten: Zwischen den Jahren kommt eine Frau zur Ruhe. Erinnerungen an ihre ausgedehnten Reisen tauchen auf. Bilder, Sounds und Stimmen im Schwebezustand.<\/p>\n<p>\u201eHeute Morgen war die Welt unten herum wei\u00df bereift, und die Sonne kam ins Zimmer, warm, ohne zu w\u00e4rmen. Jetzt ist es f\u00fcnf Uhr und dunkel.\u201c In den Tagen nach Weihnachten bis zum neuen Jahr kommt die Ich-Erz\u00e4hlerin zu nachdenklicher und erinnernder Ruhe. New York, Rom, Kaliningrad, Los Angeles \u2013 vielschichtige Impressionen von ihren ausgedehnten Reisen tauchen auf. Ger\u00e4usche, Ger\u00fcche, Bilder, S\u00e4tze und Stimmen erleuchten blitzlichtartig den H\u00f6rraum. Beil\u00e4ufig und scheinbar ungeordnet erinnert sie sich an seltsame und auch fast normale Einzelheiten, beschreibt traurige, komische, schreckliche und lustige, aber auch groteske Ereignisse und Begegnungen. Ein z\u00e4rtlicher, zutiefst subjektiver Blick auf eine Welt, in der alles fast schweben und alles fast zusammenst\u00fcrzen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Judith Kuckart, geboren 1959 in Schwelm, T\u00e4nzerin, Choreografin, Regisseurin, Schriftstellerin. 1984 gr\u00fcndete sie das Tanztheater Skoronel, mit dem sie bis 1998 siebzehn Produktionen realisierte. Seit 1999 auch Regisseurin und Autorin. Judith Kuckarts erster Roman \u201eWahl der Waffen\u201c erschien 1990, es folgten weitere Romane, Theaterst\u00fccke, Features und H\u00f6rspiele, zuletzt: \u201eJagd auf Tilla Fuchs\u201c (SWR 2020). Zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. Literaturpreis Ruhr (2009), Annette-von-Droste-H\u00fclshoff-Preis (2012), 2020 Stadtschreiberin in Dortmund. 2021 Inszenierung des Tanzprojekts \u201eDie Erde ist gewaltig sch\u00f6n, doch sicher ist sie nicht\u201c.<\/p>\n<h3>22:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Jazz: Das Chicagoer Label International Anthem<\/strong><\/h3>\n<h3>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Das Cello neu denken mit Christina Ruf: 2021 revisited. Eisbrechende Sounds von der Cellistin Christina Ruf.<\/strong><\/h3>\n<p>Die 1991 in Linz geborene zwischen D\u00e4nemark und Wien pendelnde (E-) Cellistin und Komponistin Christina Ruf arbeitet in vielen musikalischen Bereichen; sie will sich keine musikalischen Grenzen setzen und so geht es ihr darum \u201enicht einfach Cello zu spielen, sondern Musik zu machen\u201c. Daf\u00fcr l\u00e4sst Ruf sich von den unterschiedlichsten Kl\u00e4ngen und der \u00c4sthetik von W\u00f6rtern inspirieren, integriert das Cello in diesen Kosmos. Mit dem E-Cello arbeitet Ruf an einer Neuinterpretation ihres Instruments und m\u00f6chte dessen M\u00f6glichkeiten in der elektro-akustischen Musik in Verbindung mit anderen Kunstsparten aussch\u00f6pfen, das zeigt etwa ihr Celloperformance-Projekte namens \u201eMoir\u00e9\u201c, mit der im Bereich der Bildenden Kunst t\u00e4tigen Ahoo Maher, angesiedelt zwischen Abstrakter Malerei und Neuer Musik, Performativer Kunst und Freier Improvisation. Zudem hat sie ihr drittes Solo-Album \u201eT\u00d8\u201c ver\u00f6ffentlicht. \u201eT\u00d8\u201c ist das d\u00e4nische Wort f\u00fcr Auftauen, \u2013 es geht um tiefe Kl\u00e4nge, kristallartige, eisbrechende Sounds aufgenommen mit u.a. Cello, E-Cello, E-Mandoline und Effektger\u00e4ten. Ruf hat das Album innerhalb von zwei Monaten eingespielt, Ende M\u00e4rz 2020 zu Beginn der Covid-19 bedingten ver\u00e4nderten Lebensumst\u00e4nde.<\/p>\n<p>Wir tauchen noch tiefer in Christina Rufs musikalische Ideen ein: Seit 2020 besch\u00e4ftigt sie sich mit dem Bau eines akustisch-elektronischen \u201eHybrid-Cellos\u201c namens \u201eMelloDome\u201c. Ruf definiert \u201eMelloDome\u201c folgenderma\u00dfen: \u201eDas Instrument als Klangquelle, Lautsprecher, Spielfl\u00e4che und Pr\u00e4parat und Resonanzk\u00f6rper. Beeinflusst durch Abst\u00e4nde, R\u00fcckkopplungen und Sensoren. Kl\u00e4nge werden verz\u00f6gert, vervielf\u00e4ltigt und manipuliert.\u201c \u201eMelloDome\u201c hat Christina Ruf erstmals im Kulturverein Vronihof in Wien am 24. Juli 2021 pr\u00e4sentiert, wir h\u00f6ren einen Auszug der Live-Aufnahme in diesem Zeit-Ton Portrait, das erstmals im J\u00e4nner 2020 ausgestrahlt wurde. Gestaltung: Marlene Schnedl<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>00:10 bis 02:00 | Bayern 2 Concerto bavarese: Fr\u00e4nkische Komponisten Hans Kraus-H\u00fcbner: \u201eSchwankungen\u201c (Katja und Ines Lunkenheimer, Klavier); \u201eJazzoid\u201c (Hans Kraus-H\u00fcbner, Synthesizer); \u201eLiebesfluch\u201c, Klage (Manuel Krau\u00df, Bariton; Pegnitzsch\u00e4fer-Klangkonzepte: Christian Gabriel); <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/05-01-2022-der-radiotag\/\" class=\"more-link\">[&hellip;]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_uag_custom_page_level_css":"","episode_type":"","audio_file":"","podmotor_file_id":"","podmotor_episode_id":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","filesize_raw":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","itunes_episode_number":"","itunes_title":"","itunes_season_number":"","itunes_episode_type":"","Layout":"","footnotes":""},"categories":[136],"tags":[135],"class_list":["entry","author-hufner","post-3442","post","type-post","status-publish","format-standard","category-radio","tag-im-radio"],"cc_featured_image_caption":{"caption_text":"","source_text":"","source_url":""},"uagb_featured_image_src":{"full":false,"thumbnail":false,"medium":false,"medium_large":false,"large":false,"1536x1536":false,"2048x2048":false,"post-thumbnail":false,"stargazer-full":false},"uagb_author_info":{"display_name":"nmz","author_link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/author\/hufner\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"00:10 bis 02:00 | Bayern 2 Concerto bavarese: Fr\u00e4nkische Komponisten Hans Kraus-H\u00fcbner: \u201eSchwankungen\u201c (Katja und Ines Lunkenheimer, Klavier); \u201eJazzoid\u201c (Hans Kraus-H\u00fcbner, Synthesizer); \u201eLiebesfluch\u201c, Klage (Manuel Krau\u00df, Bariton; Pegnitzsch\u00e4fer-Klangkonzepte: Christian Gabriel); [&hellip;]","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3442","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3442"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3442\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3443,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3442\/revisions\/3443"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3442"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3442"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3442"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}