{"id":3446,"date":"2022-01-06T17:00:33","date_gmt":"2022-01-06T16:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/?p=3446"},"modified":"2024-07-05T11:04:53","modified_gmt":"2024-07-05T09:04:53","slug":"07-01-2022-der-radiotag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/07-01-2022-der-radiotag\/","title":{"rendered":"07.01.2022 \u2013 der radiotag"},"content":{"rendered":"<h3>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Klangkunst: Kurzstrecke 117 \u2013 Feature, H\u00f6rspiel, Klangkunst \u2013 Die Sendung f\u00fcr H\u00f6rst\u00fccke aus der freien Szene<\/strong><\/h3>\n<p>Zusammenstellung: Julia Gabel, Marcus Gammel, Ingo Kottkamp und Johann Mittmann. Produktion: Autor:innen \/ Deutschlandfunk Kultur 2021. L\u00e4nge: 51\u201921. (Wdh. v. 30.12.2021)<\/p>\n<p>Ungew\u00f6hnlich und nicht l\u00e4nger als 20 Minuten: Wir stellen regelm\u00e4\u00dfig innovative, zeitgem\u00e4\u00dfe, radiophone H\u00f6rst\u00fccke vor.<\/p>\n<h3>14:05:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Die nigerianisch-franz\u00f6sische S\u00e4ngerin Asa 2020 in M\u00fcnchen <\/strong><\/h3>\n<p>Es ist der Sound der jungen, globalisierten, urbanen Welt, den Asa in ihren Songs verk\u00f6rpert, gepr\u00e4gt von den Metropolen Lagos, wo sie aufwuchs, und Paris, wo sie 1982 geboren wurde und zwei Dekaden sp\u00e4ter ihre Karriere startete. Mit ihrem Indie-Pop und ihrer kr\u00e4ftigen Stimme schafft Asa abseits von Ethno-Kl\u00e4ngen Weltmusik im eigentlichen Sinn. Am 27. Februar 2020 gastierte Bukola Elemide, wie sie b\u00fcrgerlich hei\u00dft, im M\u00fcnchner Amp\u00e8re Club -mit ihrer f\u00fcnfk\u00f6pfigen Band und mit tanzbaren Songs voll Lebensfreude, bei denen auch nachdenklich-kritische Betrachtungen der Welt immer mit einem Plus auf Seiten der Hoffnung einhergehen.<\/p>\n<h3>15:05 bis 16:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Feature: Sterben nach Plan \u2013 Doku \u00fcber den assistierten Suizid \u2013 das ARD radiofeature<\/strong><\/h3>\n<p>Von Martina Keller. (Produktion: WDR 2022). Jeder Mensch hat das Recht auf Hilfe zum Suizid, sagt das Bundesverfassungsgericht. Ein Urteil mit Folgen: Sterbehilfevereine r\u00fcsten auf, Altenheime ringen um Haltung, Psychiater sorgen sich um Menschen in Lebenskrisen. Die einen feiern die Entscheidung als Sieg der pers\u00f6nlichen Autonomie. Die anderen f\u00fcrchten gesellschaftlichen Druck auf Alte, Kranke, psychisch Beeintr\u00e4chtigte. Die Verfassungsrichter wollen den Suizid nicht zu einer gesellschaftlichen Normalit\u00e4t werden lassen. Doch l\u00e4sst sich das verhindern?<\/p>\n<h3>19:15 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Ortserkundungen: Driften im Grenzland \u2013 Eine Oder-Nei\u00dfe-Erfahrung<\/strong><\/h3>\n<p>Von Kai-Uwe Kohlschmidt; Regie: der Autor; Produktion: Dlf 2014. Staatsgrenzen, Sprachgrenzen, Kulturgrenzen, Wertegrenzen: Wir grenzen uns ab und ein, um unserer sicher zu sein, unseres Territoriums, unseres Denkens, unserer Dynamik. Eine K\u00fcnstlergruppe unternimmt eine dreiw\u00f6chige Bootsexpedition auf Nei\u00dfe und Oder. Die deutsch-polnische Grenze, in Gestalt von Grenzpf\u00e4hlen scheinbar immer sichtbar, verschwimmt wie die die Flussufer wechselnde Eisenbahnstrecke. Wo ist was? Hier ist, wo man Deutsch spricht. Die Reisenden machen Grenzerfahrungen in kenternden Booten und trocknen sich philosophisch r\u00e4sonierend am Lagerfeuer, beobachten Einheimische, Grenzw\u00e4chter und Grenzg\u00e4nger und sammeln Geschichte in Geschichtenform: ein radiofones Rivermovie.<\/p>\n<h3>20:04 bis 22:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Happy Hour mit Mendelssohn und Widmann<\/strong><\/h3>\n<p>J\u00f6rg Widmann, der \u201eArtist in Residence\u201c des WDR Sinfonieorchesters, war in einem Mendelssohn-Abend des Orchesters als Klarinettist, Bearbeiter und Dirigent zu erleben. Eine sch\u00f6ne Stunde mit Musik, das ist das Ziel der \u201eHappy Hour\u201c-Konzerte des WDR Sinfonieorchesters. Als hochwillkommener Gast hat sich wieder einmal der Komponist, Klarinettist und Dirigent J\u00f6rg Widmann dazugesellt, der dem Publikum in der Philharmonie diesmal einen Mendelssohn-Abend bescherte. Die Klarinette ist das einzige Instrument, das Mendelssohn mit Solosonaten bedacht hat, und als Klarinettist kennt Widmann Mendelssohns Es-Dur-Sonate nat\u00fcrlich aus dem Effeff. Als Komponist hat er das Andante daraus, ein anr\u00fchrendes \u201eLied ohne Worte\u201c, in ein neues Orchester-Klanggewand geh\u00fcllt, in das Harfe und Celesta ihre Silberf\u00e4den einweben. Als Dirigent bringt er Mendelssohns erste Sinfonie zum Leuchten, ein Jugendwerk, in dem der 15-J\u00e4hrige unter anderem seine au\u00dferordentliche kontrapunktische Meisterschaft unter Beweis stellt.<\/p>\n<p><strong>Felix Mendelssohn Bartholdy \/ J\u00f6rg Widmann<\/strong>: Andante aus der Sonate Es-Dur, in der Bearbeitung f\u00fcr Klarinette, Streichorchester, Harfe und Celesta | <strong>Felix Mendelssohn Bartholdy<\/strong>: Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op. 11 | WDR Sinfonieorchester, Klarinette und Leitung: J\u00f6rg Widmann. Aufnahme aus der K\u00f6lner Philharmonie<\/p>\n<h3>20:05 bis 21:00 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Das Feature: Lizenz zum Pr\u00fcgeln? Polizeigewalt in Frankreich<\/strong><\/h3>\n<p>Von Philipp Lemmerich. Produktion: SWR\/Deutschlandfunk 2022. Als 2018 in ganz Frankreich die Gelbwesten auf die Stra\u00dfe gehen und Bilder von Gewalt, Ausschreitungen und der verw\u00fcsteten Champs-\u00c9lys\u00e9es die Nachrichten beherrschen, wird das harte Vorgehen der Polizei weitgehend toleriert. Heute blickt Frankreich anders auf diese Zeit. Videos von pr\u00fcgelnden Polizisten haben die Stimmung kippen lassen. Wie kann es sein, dass ein demokratischer Staat mit hochbewaffneten Einsatzkommandos auf Demonstrierende losgeht? Diese Frage wird immer nachdr\u00fccklicher gestellt. Und auch in migrantisch gepr\u00e4gten Stadtvierteln w\u00e4chst die Wut. Denn immer wieder kommt es dort bei Polizeieins\u00e4tzen zu t\u00f6dlichen Zwischenf\u00e4llen.<\/p>\n<h3>22:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Musikfeuilleton: Von wegen kratzig und knarzig \u2013 Die R\u00fcckkehr historischer Aufnahmetechniken<\/strong><\/h3>\n<p>Von Simon Schom\u00e4cker. Moderne digitale Aufnahmetechnik hat die Musikproduktion sehr viel einfacher und kosteng\u00fcnstiger gemacht. Aber durch die nahezu unbegrenzten Bearbeitungsm\u00f6glichkeiten ist auch der Drang zu makellosen Ergebnissen immer gr\u00f6\u00dfer geworden. Viele Musikfans bem\u00e4ngeln l\u00e4ngst, dass heutige Produktionen zu perfekt sind, um ein realistisches Klangbild von Orchestern, Ch\u00f6ren oder Bands vermitteln zu k\u00f6nnen. Studio-Sessions, die noch direkt in Wachs oder Vinyl geschnitten wurden, lie\u00dfen keine Bearbeitung zu. Sie spiegeln einfach das wider, was tats\u00e4chlich gespielt wurde \u2013 kleine Fehler inklusive. Darum hat l\u00e4ngst eine R\u00fcckbesinnung auf diese historischen Aufzeichnungsverfahren eingesetzt: Musikschaffende, Studio-Crews und sogar die Wissenschaft k\u00fcmmern sich darum, lange als \u00fcberholt geltende Aufnahmetechniken zu erhalten, anzuwenden und zu erforschen. Und das Publikum wei\u00df es zu sch\u00e4tzen.<\/p>\n<h3>23:03 \u2013 24:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Bart\u00f3ks Streichquartett der Trauer: Neue Musik auf der Couch. Thomas Wally analysiert das Streichquartett Nr. 6 von B\u00e9la Bart\u00f3k<\/strong><\/h3>\n<p>\u201eMesto\u201c \u2013 traurig. Mit dieser einfachen Angabe ist jeder Satzanfang des sechsten und letzten Streichquartetts von Bart\u00f3k \u00fcberschrieben. Nicht nur der sich anbahnende und schlie\u00dflich ausbrechende Zweite Weltkrieg besch\u00e4ftigte Bart\u00f3k in diesem Jahr; 1939 ist auch das Todesjahr seiner Mutter. Jedem Satz ist eine Melodie \u2013 wie eine Art Ritornell \u2013 vorangestellt, eine Melodie, die von Satz zu Satz in ihrer Ausdehnung und Harmonisierung an Gewicht zunimmt, bis sie schlie\u00dflich im vierten und letzten Satz, anders, als urspr\u00fcnglich von Bart\u00f3k geplant, das gesamte Geschehen bestimmen wird.<\/p>\n<p>Thomas Wally, neben seiner T\u00e4tigkeit als freischaffender Komponist und Violinist auch an der Wiener Musikuniversit\u00e4t als Senior Lecturer in musiktheoretischen F\u00e4chern aktiv, betrachtet das sechste Streichquartett von Bel\u00e1 Bart\u00f3k, insbesondere diese mit \u201eMesto\u201c \u00fcberschriebene Melodie, aus (h\u00f6r)analytischer Perspektive: Was h\u00f6ren wir, wenn wir dieses Werk h\u00f6ren? Worauf k\u00f6nnen wir achten? Was sind Besonderheiten, denen wir Aufmerksamkeit schenken sollten? Den H\u00f6rer\/innen werden analytische Tools bereitgestellt, mit deren Hilfe diese Musik mit einem gesch\u00e4rften Fokus wahrgenommen werden kann. Gestaltung: Thomas Wally, Redaktion: Rainer Elstner<\/p>\n<h3>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Open: Diskurs: Grand Ouverture zum Sendeplatz Diskurs<\/strong><\/h3>\n<p>Jeden Freitag nach 23 Uhr soll k\u00fcnftig \u201eDiskurs\u201c stattfinden: Nachdenken \u00fcber Musik. Lauerndes Umreisen eines Themas. Meinungsautausch im Gespr\u00e4ch, subjektiv, aber nicht einseitig. Diskurs verhandelt Themen des Musiklebens, die nicht Personen-, Jubil\u00e4ums- oder Anlassgebunden sind. Weder Musiker noch Funktion\u00e4re stehen im Fokus sondern Themen wie z.B. Was bringen Festivals? Wovon leben Musiker (wirklich)? Was kommt nach der Neo-Klassik?<\/p>\n<p>Die Formen des Diskurses sind themenabh\u00e4ngig. Das Spektrum reicht von der (medienu\u00a8bergreifenden) Meinungsschau (von Autoren pr\u00e4sentiert) u\u00a8ber Dreiergespr\u00e4che, die durch relevante Musik gegliedert werden bis hin zu spielerischen Dialogformaten wie dem Blindfoldtest. Und in jeder Hinsicht: Musik steht im Mittelpunkt.<\/p>\n<p>Mit Texten von Frank Zappa, Ulrich Holbein, Theodor W. Adorno und Nicolaus Harnoncourt sowie mit Musik von Edgar Var\u00e8se, Frank Zappa, Pink Floyd, Yes, Johann Sebastian Bach und anderen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur Klangkunst: Kurzstrecke 117 \u2013 Feature, H\u00f6rspiel, Klangkunst \u2013 Die Sendung f\u00fcr H\u00f6rst\u00fccke aus der freien Szene Zusammenstellung: Julia Gabel, Marcus Gammel, Ingo Kottkamp und <a href=\"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/07-01-2022-der-radiotag\/\" class=\"more-link\">[&hellip;]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_uag_custom_page_level_css":"","episode_type":"","audio_file":"","podmotor_file_id":"","podmotor_episode_id":"","cover_image":"","cover_image_id":"","duration":"","filesize":"","filesize_raw":"","date_recorded":"","explicit":"","block":"","itunes_episode_number":"","itunes_title":"","itunes_season_number":"","itunes_episode_type":"","Layout":"","footnotes":""},"categories":[136],"tags":[135],"class_list":["entry","author-hufner","post-3446","post","type-post","status-publish","format-standard","category-radio","tag-im-radio"],"cc_featured_image_caption":{"caption_text":"","source_text":"","source_url":""},"uagb_featured_image_src":{"full":false,"thumbnail":false,"medium":false,"medium_large":false,"large":false,"1536x1536":false,"2048x2048":false,"post-thumbnail":false,"stargazer-full":false},"uagb_author_info":{"display_name":"nmz","author_link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/author\/hufner\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"00:05 bis 01:00 | Deutschlandfunk Kultur Klangkunst: Kurzstrecke 117 \u2013 Feature, H\u00f6rspiel, Klangkunst \u2013 Die Sendung f\u00fcr H\u00f6rst\u00fccke aus der freien Szene Zusammenstellung: Julia Gabel, Marcus Gammel, Ingo Kottkamp und [&hellip;]","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3446","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3446"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3446\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3447,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3446\/revisions\/3447"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3446"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3446"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3446"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}