{"id":3448,"date":"2022-01-07T17:00:15","date_gmt":"2022-01-07T16:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/?p=3448"},"modified":"2024-07-05T11:04:53","modified_gmt":"2024-07-05T09:04:53","slug":"08-01-2022-der-radiotag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/08-01-2022-der-radiotag\/","title":{"rendered":"08.01.2022 \u2013 der radiotag"},"content":{"rendered":"<h3>09:05 bis 10:00 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>FeatureZeit: Sterben nach Plan \u2013 Doku \u00fcber den assistierten Suizid<\/strong><\/h3>\n<p>Von Martina Keller. Jeder Mensch hat das Recht auf Hilfe zum Suizid, sagt das Bundesverfassungsgericht. Ein Urteil mit Folgen: Sterbehilfevereine r\u00fcsten auf, Altenheime ringen um Haltung, Psychiater sorgen sich um Menschen in Lebenskrisen.<\/p>\n<h3>11:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Gesichter Europas: Tschechiens Gaming-Industrie \u2013 Neue Ideen, neue Welten<\/strong><\/h3>\n<p>Von Kilian Kirchge\u00dfner. Dlf 2021. In der Computerspiel-Branche gilt Tschechien als besonders kreativ. Viele der entwickelten Spiele sind weltweite Bestseller: \u201eKingdom Come\u201c bietet eine Zeitreise in eine b\u00f6hmische Region im tiefsten Mittelalter, Schauplatz von \u201eMafia\u201c ist eine finster-faszinierende Unterwelt. Die Spiele-Studios sp\u00fcren gewaltigen Aufwind, obwohl sie vom Staat kaum unterst\u00fctzt werden: 110 Entwicklerfirmen gibt es im Land mit einem Umsatz im dreistelligen Millionenbereich. Klein ist dieses Segment im Vergleich zu der gigantischen amerikanischen Gaming-Maschinerie, aber die Tschechen haben sich eine lukrative Nische gesucht. Was sie darin so erfolgreich macht, ist altes Know-how und eine jahrzehntelange Trickfilm-Tradition. Bis heute ist Tschechien ein gefragter Schauplatz f\u00fcr internationale Filmproduktionen \u2013 und die Software-Industrie w\u00e4chst nicht zuletzt wegen zahlreicher gut ausgebildeter Computerspezialisten. Ein Ausflug hinter die Kulissen einer noch untersch\u00e4tzten Branche.<\/p>\n<h3>14:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>\u201eWas siehst du? Die Nacht!\u201c <\/strong><\/h3>\n<p>von Ludwig Fels (Autorenprod. im Auftrag des ORF 2022)<\/p>\n<h3>17:05 bis 17:55 | Bayern 2<br \/>\n<strong>Jazz &amp; Politik: Zukunft Deutschland?<\/strong><\/h3>\n<p>\u201eDie Untersch\u00e4tzten\u201c \u2013 Wie der Osten die deutsche Politik bestimmt. Von Cerstin Gammelin, gelesen von Rahel Comtesse | \u201eZornfried\u201c \u2013 Ein Blick in die Gegenwart. Von J\u00f6rg-Uwe Albig, gelesen von Andreas Neumann | \u201eNachruf auf mich selbst\u201c \u2013 Abschied vom Konsumismus. Von Harald Welzer, gelesen von Axel Wostry | \u201eEiscafe Europa\u201c \u2013 Ein fantastischer Ausflug in die coolere Zukunft. Von Enis Maci, gelesen von Katja Schild | \u00dcber das Unbehagen im Wohlstand. Von Gernot und Rebecca B\u00f6hme, gelesen von Axel Wostry | \u201eH\u00fctten\u201c \u2013 Obdach und Sehnsucht. Von Petra Ahne, gelesen von Katja Schild. Moderation: Lukas Hammerstein. Musikauswahl: Roland Spiegel. Diese Sendung h\u00f6ren Sie auch in der BR Radio App und ist als Podcast verf\u00fcgbar.<\/p>\n<h3>17:30 bis 18:00 | SR2 KulturRadio<br \/>\n<strong>Die Reportage: Unterwegs auf dem Mekong \u2013 Die Mutter allen Wassers droht zu versiegen<\/strong><\/h3>\n<p>Von Holger Senzel und Lena Bodewein. Mythos und stolzer Strom: Der Mekong flie\u00dft von Tibet und China \u00fcbers Goldene Dreieck von Myanmar, Laos und Thailand nach Kambodscha. In Vietnam m\u00fcndet er in ins S\u00fcdchinesische Meer. All diesen L\u00e4ndern bringt er Nahrung, Fische, Sediment, er ist Transportmittel und Wohnstatt. Ein Feature \u00fcber Armut und Reichtum entlang des Flusses.<\/p>\n<h3>18:05 bis 19:00 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Feature: Reihe: 18 Plus! \u2013 Reihe: direct radio \u2013 Chao\u2019s Transition<\/strong><\/h3>\n<p>Von Susanne Mi-Son Quester und Mieko Azuma. Regie: Friederike Wigger. Mit: Luise Wolfram, Maria Hartmann und Verena Jost. Ton: Michael Kube. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021. L\u00e4nge: 43\u201954 (Ursendung)<\/p>\n<p>Chao ist attraktiv, eloquent, charmant und humorvoll. Die Welt scheint ihr offenzustehen. Doch als biologischer Mann geboren, fragt sie sich jeden Tag: Wann werde ich endlich sein, wer ich wirklich bin?<\/p>\n<p>Chao ist 25 Jahre alt. Sie ist in Japan geboren und kam als Kind mit ihrer Familie in die Schweiz. In einer kleinen Stadt an der Grenze zu Liechtenstein wuchs sie auf und hat in Z\u00fcrich Kommunikationsdesign studiert. Nun \u00fcberlegt sie, f\u00fcr das Studium an einer Animationsschule nach London zu gehen. Doch bevor sie die Schweiz verl\u00e4sst, m\u00f6chte sie eine Frau werden. Denn Chao ist biologisch ein Mann. Vor gut einem Jahr hat sie sich f\u00fcr die Transition, die Operation zur Frau, entschieden. Seitdem ist sie in psychiatrischer Behandlung und nimmt Hormone. Bei der Operation werden dann die m\u00e4nnlichen Geschlechtsorgane entfernt, eine k\u00fcnstliche Vagina geformt und die Br\u00fcste vergr\u00f6\u00dfert. Und Chao m\u00f6chte noch weitergehen: Sie m\u00f6chte sp\u00e4ter ein eigenes Kind austragen.<\/p>\n<p>Mieko Azuma, 1977 in Kyoto geboren, hat in Japan Kunst und in M\u00fcnchen Dokumentarfilm studiert. Seit 2012 ist sie freie Filmemacherin, Autorin und Kamerafrau. F\u00fcr ihre Regie-und Kameraarbeit wurde sie mit dem Starter-Filmpreis der Stadt M\u00fcnchen, dem DAAD-Preis und dem Citizen-Preis des Yamagata International Documentary Film Festivals ausgezeichnet. Seit 2015 arbeitet sie an einer Langzeitbeobachtung eines Lachk\u00fcnstlers in Japan. \u201eChao\u2019s Transition\u201c ist ihr erstes Feature.<\/p>\n<p>Susanne Mi-Son Quester wurde 1979 in Starnberg geboren. Nach einer Ausbildung zur Cellistin studierte sie Japanologie und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universit\u00e4t Berlin und Dokumentarfilm an der Hochschule f\u00fcr Fernsehen und Film M\u00fcnchen und der Korea National University of Arts in Seoul. Seit 2006 arbeitet sie als freie Autorin, Regisseurin und Produzentin f\u00fcr Dokumentarfilme und Radiofeatures. \u201eChao\u2019s Transition\u201c ist ihr erstes Feature.<\/p>\n<p>Das Feature ist Teil der Sendereihe \u201e18 Plus!\u201c und entstand in Kooperation mit 3sat und der doku.klasse des Duisburger Festivals doxs! dokumentarfilme f\u00fcr kinder und jugendliche.<\/p>\n<h3>19:00 bis 20:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Live Jazz: Sun-Mi Hong Quintet &amp; Guy Salamon Group | jazzahead!, Bremen, April 2021<\/strong><\/h3>\n<p>Am Mikrofon: Daniella Baumeister. <strong>Sun-Mi Hong Quintet<\/strong>:\u00a0 Sun-Mi Hong, dr, buk | Nicol\u00f2 Ricci, ts | Alistair Payne, tp | Chaerin Im, p | Alessandro Fongaro, db | \/\u00a0 <strong>Guy Salamon Group<\/strong>: Guy Salamon, dr, computer | Alistair Payne, tp | Ian Cleaver, tp | Jos\u00e9 Soares, as | Lucas Martinez, ts | Teis Semey, eg | Xavi Torres, p, glsp | William Barrett, db |<\/p>\n<h3>20:00 bis 23:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>Die Oper \u201eFire Shut Up in My Bones\u201c von Terence Blanchard aus der MET in New York<\/strong><\/h3>\n<p>Nach der Corona-Zwangspause kehrte die Metropolitan Opera in New York mit einem besonderen St\u00fcck in den Spielbetrieb zur\u00fcck: Erstmals in der Geschichte der MET stand die Oper eines afroamerikanischen Komponisten auf dem Spielplan. Terence Blanchard erz\u00e4hlt die Geschichte eines afroamerikanischen Manns, der den \u00e4rmlichen Verh\u00e4ltnissen seiner Familie zu entkommen versucht, aber von den Schrecken der Vergangenheit immer wieder eingeholt wird.<\/p>\n<p>(Aufnahme vom 23. Oktober 2021). Terence Blanchard hat sich als Jazz-Trompeter und mit zahlreichen Filmmusiken einen Namen gemacht. Der aus New Orleans stammende Musiker hatte eine umfassende musikalische Ausbildung erhalten und wagte sich daran, Oper und Jazz zu einer neuen Einheit zu formen. Ausgehend von den Lebenserinnerungen des Journalisten Charles M. Blow ist ein Musiktheaterst\u00fcck entstanden, das in R\u00fcckblenden von den traumatischen Erfahrungen einer afroamerikanischen Biographie erz\u00e4hlt, aber auch die Hoffnung schildert, diese f\u00fcr ein besseres Leben hinter sich lassen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>20:04 bis 23:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Konzert: Musikalische Ost-West-Dialoge beim Multiphonics Festival 2021<\/strong><\/h3>\n<p>Drei Protagonisten des Festivals mit faszinierenden Grenzg\u00e4ngen zwischen den Musiktraditionen ihrer Herkunftsl\u00e4nder und unterschiedlichen Musikgenres. In ihren genre-\u00fcbergreifenden Programmen wandeln die Teilnehmer des Multiphonics Festivals im kreativen Austausch mit Klarinettisten und Klarinetten-Spielerinnen aus aller Welt durch die Musikkulturen verschiedener L\u00e4nder. So verbindet der mazedonische Klarinettist Ismail Lumanovski im Duo mit dem israelischen Meisterpianisten Omer Klein den leidenschaftlichen Spirit der traditionellen Balkanmusik mit Jazz und l\u00e4ssigem Blues sowie der Disziplin der Klassik, schwelgt in kammermusikalischen Welten und taucht dynamisch und virtuos in ein hochkomplexes Cross-Over-Repertoire ein. Lyrisch fein bewegt sich dagegen der syrische Klarinettist Kinan Azmeh im Duo mit WDR Jazzpreistr\u00e4ger f\u00fcr Improvisation Florian Weber am Piano zwischen arabischer Musik, Jazz und Improvisation und die iranische Klarinettistin Shabnam Parvaresh l\u00e4sst mit ihrem Sheen Trio sowohl persische Kl\u00e4nge und Rhythmen anklingen als auch elektronische Sounds.<\/p>\n<p>Ismail Lumanovski &amp; Omer Klein \/ Kinan Azmeh &amp; Florian Weber \/ Sheen Trio. Aufnahmen aus dem Alten Pfandhaus, K\u00f6ln, und dem domicil, Dortmund<\/p>\n<h3>22:00 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Die besondere Aufnahme<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Violeta Dinescu<\/strong>: \u201eInlingua ignota\u201c f\u00fcr Sopran und Akkordeon \/ \u201eImmaginabile\u201c f\u00fcr Blockfl\u00f6te solo \/ \u201eMein Auge ist zu allen sieben Sph\u00e4ren zur\u00fcckgekehrt\u201c f\u00fcr Tenor und Akkordeon<\/p>\n<p>Irena Kurka, Sopran; Markus Sch\u00e4fer, Tenor; Gudula Rosa, Blockfl\u00f6te; Marko Kassl, Akkordeon. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021 im Sendesaal Bremen<\/p>\n<h3>22:03 bis 23:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Jazztime: Inner Mountain Flame \u2013 John McLaughlin zum 80. Geburtstag<\/strong><\/h3>\n<p>Von Michael R\u00fcsenberg. Mit Amerika, wo seine Karriere 1969 richtig in Fahrt kam, hat er 2017 abgeschlossen. Er wohnt in Monaco, in Europa tourt er noch; in wenigen Wochen wird sich einer der einflussreichsten und stilbildenden Gitarristen des Jazz auch auf deutschen B\u00fchnen aus dem Gl\u00fcckwunsch-Konfetti zu seinem Achtzigsten (4. Januar 2022) freispielen. Die innere Flamme, sie lodert n\u00e4mlich noch, um mit dem Albumtitel \u201eThe Inner Mounting Flame\u201c (1971) seines Mahavishnu Orchestra zu sprechen.<\/p>\n<h3>22:05 bis 22:50 | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Atelier neuer Musik: Zeitzeugin eines Jahrhunderts \u2013 Die estnische Komponistin Ester M\u00e4gi <\/strong><\/h3>\n<p>Von Klaus Gehrke. Sie erlebte die Unabh\u00e4ngigkeit Estlands, die deutsche Besetzung w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs, die Eingliederung in die UdSSR und schlie\u00dflich die \u201esingende Revolution\u201c, die dem Land wieder die Unabh\u00e4ngigkeit brachte. Traditionelle Formen und Melodien ihrer Heimat griff die estnische Komponistin Ester M\u00e4gi immer wieder in ihren Werken auf. Gleichwohl \u00fcbernahm sie auch zeitgen\u00f6ssische Elemente wie Polytonalit\u00e4t und komplexere Rhythmik. Ab den 50er-Jahren avancierte Ester M\u00e4gi zu einer der profiliertesten Komponistinnen Estlands. 1954 bis 84 lehrte sie Musiktheorie an der Staatlichen Musikhochschule in Tallinn. Im vergangenen Mai ist die Grande Dame der estnischen Moderne im Alter von 99 Jahren gestorben. Wer war sie? Was zeichnet ihr Komponieren aus? Auf welche Weise kombinierte Ester M\u00e4gi Tradition und Moderne? Und welchen Einfluss hat(te) sie auf die nachfolgenden Generationen?<\/p>\n<h3>23:00 bis 00:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>The Artist\u2019s Corner | Eine ganz neue Welt f\u00e4ngt an von Wolfgang Liebhart<\/strong><\/h3>\n<p>In seinem Radiost\u00fcck \u201eEine ganz neue Welt f\u00e4ngt an\u201c sp\u00fcrt der Wiener Komponist Wolfgang Liebhart (*1958) den letzten Monaten, Tagen, Stunden von verschiedenen Komponisten unterschiedlicher Epochen nach. hr 2022 | 40 Min. | Erstsendung<\/p>\n<p>Es reflektiert mit k\u00fcnstlerischen Mitteln die Umst\u00e4nde, die zu ihrem Tode f\u00fchrten, ihren pers\u00f6nlichen Todeskampf sowie ihre letzten, meist unvollendet gebliebenen Werke. Der Bogen spannt sich von Wolfgang Amadeus Mozarts Todeskampf bis hin zu Karlheinz Stockhausens \u00dcbergang in eine andere Welt. Ihr gemeinsamer Sterbetag, der 5. Dezember, bildet die formale Klammer der Radiokomposition. Bei Alexander Skrjabin und Alban Berg f\u00fchrt eine Sepsis zu ihrem fr\u00fchen Tod, w\u00e4hrend Skrjabins elfj\u00e4hriger Sohn Julian, der wie der Vater schon fr\u00fch zu komponieren begann, und Anton Webern j\u00e4h aus dem Leben scheiden. \u201eEine ganz neue Welt f\u00e4ngt an\u201c ist ein Lautsprecherst\u00fcck \u00fcber Tod, Verg\u00e4nglichkeit und Ewigkeit. Die Musik bleibt, auch wenn die, die sie geschaffen haben, fortan schweigen.<\/p>\n<h3>23:03 bis 00:00 | WDR 3<br \/>\n<strong>WDR 3 Studio Elektronische Musik: techn\u00e9 [80]: Minimoog<\/strong><\/h3>\n<p>Der Minimoog der Firma Moog gilt als die Stradivari unter den Analog-Synthesizern. Er kam 1971 auf den Markt und daher quasi sein 50-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Sein massiger Klang wurde in unz\u00e4hligen Popproduktionen eingesetzt und stellt bis heute die Messlatte f\u00fcr jeden analogen Synthesizer dar. In der Neuen Musik dagegen spielte er bis vor kurzem keine Rolle. Mit der Wiederentdeckung analoger elektronischer Klangerzeuger sind in den letzten zwei Jahren aber doch einige St\u00fccke f\u00fcr das faszinierende Instrument entstanden. Die Sendung stellt den Minimoog und seinen besonderen Klang vor, sowie einige neue Kompositionen, in denen er als \u201eInstrument\u201c verwendet wird.<\/p>\n<p><strong>Daria Maminova<\/strong>: Melchior f\u00fcr 2 Spieler mit Synthesizern und Stimmsamples | <strong>Misha Cvijovic<\/strong>: Iktuarspok f\u00fcr Minimoog und Tonband | <strong>Eivind Buene<\/strong>: Mixed Metaphors f\u00fcr Violine und Minimoog | <strong>Juan David Perez<\/strong>: Abstracto Model-Ductil Artefacto f\u00fcr Minimoog und Computer | <strong>Laurie Spiegel<\/strong>: The Unquestioned Answer, Version f\u00fcr Minimoog. Sebastian Berweck, Minimoog. Sowie <strong>Minimoog-Solos von Herbie Hancock, Chick Corea, Parliament, Kraftwerk, Tubeway Army und weiteren<\/strong><\/p>\n<h3>23:05 bis 00:00 | BR-KLASSIK<br \/>\n<strong>Musik der Welt: Musik und Migration: Neapel \u2013 Argentinien <\/strong><\/h3>\n<p>Ein kleines Dorf irgendwo in der Maremma: \u201eCanzone di Napoli\u201c und \u201eCanciones Argentinas\u201c werden versprochen. Hat das etwas miteinander zu tun? Der gro\u00dfe Tango-Komponist Astor Piazzolla war italienischen Ursprungs. Wie tausende andere Familien, so verlie\u00df auch seine Familie zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts das arme Italien, um in Argentinien besser leben zu k\u00f6nnen. Die Familie der weltbekannten Pianistin Martha Argerich dagegen kam aus Wien nach Argentinien, eine j\u00fcdische Mutter, auf der Flucht vor den Nazis. Diese kamen erst sp\u00e4ter \u00fcber den gro\u00dfen Teich und lebten in deutschen Enklaven, um ihre Untaten zu verbergen. Davon sprechen wir nicht. Sondern von den Gro\u00dfmeistern der klassischen Musik, wie Daniel Barenboim, viele wurden in Argentinien geboren \u2026 und es gibt eine Reihe argentinischer Komponisten. Sie bereicherten ihr Land und manche brachten es zu Weltruhm. Argentinien, Uruguay, Brasilien sind Einwanderungsl\u00e4nder. \u201eKlar, Migration macht die Musik erst interessant, auch Wagner und Verdi haben viel Fremdes aufgenommen,\u201c sagen uns die Jugendlichen des \u201eYouth Orchestra of Bahia\u201c, nachdem sie gerade Wagners Meistersinger-Ouvert\u00fcre zum Besten gegeben haben. Brasilien ist vielleicht weltweit das Land mit den meisten unterschiedlichen Einfl\u00fcssen. Salvador de Bahia? Das kannten wir doch bisher eher als Samba-Rhythmus-Paradies im Carneval! Der Tango oder die Tarantella, die Oper, die Canzone napoletana \u201eO sole mio\u201c und \u201eSanta Lucia\u201c, geh\u00f6ren sie nicht uns allen? Heimische Musik ist das, was man liebt, was man mitnimmt und was man aufnimmt &#8230; Noapolis nannte die israelische S\u00e4ngerin Noa ihre Liebe zu Neapel. Auch Mozart war schon ein bekennender Neapolist. Eine Sendung von Friederike Haupt<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>09:05 bis 10:00 | SR2 KulturRadio FeatureZeit: Sterben nach Plan \u2013 Doku \u00fcber den assistierten Suizid Von Martina Keller. 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