{"id":3450,"date":"2022-01-08T15:00:46","date_gmt":"2022-01-08T14:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/?p=3450"},"modified":"2024-07-05T11:04:53","modified_gmt":"2024-07-05T09:04:53","slug":"09-01-2022-der-radiotag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/service.conbrio.de\/service\/09-01-2022-der-radiotag\/","title":{"rendered":"09.01.2022 \u2013 der radiotag"},"content":{"rendered":"<p>Liebe radiotag-Nutzer*innen, wir haben jetzt ein paar Wochen mit diesem Newsletter experimentiert. Ich pers\u00f6nlich fand die Idee ganz wunderbar. Denn im Radioprogramm den \u00dcberbleick zu behalten, ist nicht so ganz simpel. Die Auswahl war trotzdem geschmacklich &#8220;gew\u00e4hlt&#8221;. M\u00f6glichst bunt und nach dem Motto: Wer nur etwas von Musik versteht, versteht auch von Musik nichts. Angeblich ist es Hanns Eisler zugeschrieben. Wie auch immer. Der Aufwand daf\u00fcr ist relativ gr0\u00df und insbesondere kostet es Zeit. Da wir diesen Newsletter aber letztlich duch Manpower bezahlen m\u00fcssen, stellt sich die Frage: Lohnt sich das wirklich?<\/p>\n<p>Aktuell beziehen nicht einmal 20 Personen diesen Newsletter. Tja. So schade. Daher stellen wir die Auslieferung einstweilen ein. Wir bekommen leider keinen Rundfunkbeitrag aus dem wir das finanzieren k\u00f6nnten. Und die Hoffnung, dass dies die Rundfunkanstalten vielleicht tun w\u00fcrden, ist eine Illusion. Diese bekommen es ja leider, bis auf wenige Ausnahmen, nicht einmal auf die Kette, entsprechende Vorschauen anzuliefern. Geschweige denn, dass sie, im Verbund, eine entsprechend funktionierende Suchmaschine in die Welt setzen k\u00f6nnen. Irgendwie muss man den Eindruck bekommen, sie gehen nach Quote, aber nicht nach H\u00f6rer*innen.<\/p>\n<p>Nun denn. Auch andere L\u00e4nder haben sch\u00f6ne Sender. &#8230;<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen sich mit dem unten angef\u00fcgten Link selbst abmelden, sonst wird es in wenigen Tagen automatisch durch uns passieren.<\/p>\n<h3>14:05 bis 15:00 | SWR 2<br \/>\n<strong>SWR2 Feature: Il Sottosopra \u2013 Unter Tage, \u00fcber Tage. Aus dem Leben sardischer Bergm\u00e4nner<\/strong><\/h3>\n<p>Von Gianluca Stazi und Giuseppe Casu. (Produktion: DLF 2019). Nach einem langen Leben in den Tiefen einer sardischen Mine beschreiben die Bergarbeiter Silvestro und Manlio ihre Beziehung zu Stollen, Staub und Arbeit. Und sie erz\u00e4hlen von dem politisch aufgeladenen Moment, als sie damit drohten, sich im Inneren des Berges in die Luft zu sprengen, aus Protest gegen die Schlie\u00dfung ihrer Mine. \u2013 Ein Feature, das von seinen starken Originalt\u00f6nen und der intimen Erinnerung lebt. Und der gro\u00dfartig gesetzten \u00dcbersetzung \u2026 Das italienische Originalst\u00fcck wurde beim Prix Europa 2018 als bestes europ\u00e4isches Radio-Feature ausgezeichnet.<\/p>\n<h3>15:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Rock et cetera: Cyberfunk auf der Sprungschanze \u2013 Die \u00f6sterreichische Rockband Mother\u2019s Cake<\/strong><\/h3>\n<p>Von Fabian Els\u00e4\u00dfer. Auch wenn die Band Mother\u2019s Cake sich selbst als Untergrund-Band versteht, scheut sie die gro\u00dfe Inszenierung nicht: 2008 gegr\u00fcndet, zehn Jahre sp\u00e4ter, im Herbst 2018, nahm das Trio ein Live-Album mitten auf der Sprungschanze seines Herkunftsortes Innsbruck auf, ohne dabei ins Schlittern zu geraten. Der Auftrittsort passt zur Musik, denn die ist oft ein spektakul\u00e4rer Sturzflug durch die Rockgeschichte. Psychedelic, Progressive und Hardrock werden dabei gestreift, und auch der Titel des 2020er-Albums \u201eCyberfunk\u201c hat seine Berechtigung: Bei aller musikalischen Komplexit\u00e4t k\u00f6nnen Yves Krismer, Benedikt Trenkwalder und Jan Hau\u00dfels n\u00e4mlich auch grooven. Als Einfluss nennen die Musiker zwar unter anderem die ausufernd vertrackte Prog-Psych-Band Mars Volta, doch ihre Musik ist wesentlich kompakter.<\/p>\n<h3>16:30 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Wissenschaft im Brennpunkt: Psycho-Revolution \u2013 Neustart f\u00fcr die Diagnosen der Psychiatrie<\/strong><\/h3>\n<p>Von Martin Hubert. Wer zum Psychiater kommt, erwartet, dass er erf\u00e4hrt, was ihm fehlt. Doch daran hapert es seit\u00a0 vielen Jahren. Psychiatrische Diagnosen sind oft\u00a0 zu allgemein, sodass sie auf verschiedene St\u00f6rungsbilder zutreffen und die individuellen Schwierigkeiten nicht genau erfassen. Im ICD11, dem neu \u00fcberarbeiteten Diagnosehandbuch der WHO, soll das Problem jetzt behoben werden \u2013\u00a0 jedenfalls f\u00fcr Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen. In Zukunft soll es keine Diagnosen wie Narzissmus, \u00c4ngstlich-Vermeidende oder paranoide Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung mehr geben, sondern nur noch so genannte \u201eDimensionen\u201c, ein Baukasten aus Kriterien, mit denen sich eine St\u00f6rung\u00a0 individuell beschreiben l\u00e4sst: Kleine Hinweisschilder statt gro\u00dfer Schubladen, wenn man so will. Doch schon gibt es Kritik am neuen Ansatz und manche Psychiater basteln bereits an Alternativen f\u00fcr alle psychischen Erkrankungen.<\/p>\n<h3>17:10:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Grady Tate: 1932-2017 <\/strong><\/h3>\n<p>Der Geburtstag des 2017 verstorbenen Schlagzeugers und S\u00e4ngers Grady Tate j\u00e4hrt sich am 14. J\u00e4nner zum neunzigsten Mal.<\/p>\n<p>Tates Laufbahn war urspr\u00fcnglich ganz auf eine Gesangskarriere ausgerichtet: Er sang seit seinem vierten Lebensjahr, gab aber nach seinem Stimmbruch f\u00fcr mehrere Jahre das Singen auf. W\u00e4hrend seiner Milit\u00e4rzeit bet\u00e4tigte er sich wieder musikalisch, und zwar sowohl als S\u00e4nger als auch als Schlagzeuger. Als Drummer wird er schlie\u00dflich international bekannt. Grady Tate gilt als einer der meistaufgenommenen Schlagzeuger der Musikgeschichte. Im Studio und auch auf der B\u00fchne arbeitete er mit u.a. Quincy Jones, Jimmy Smith, Oscar Peterson, Wes Montgomery oder auch S\u00e4ngerinnen wie Ella Fitzgerald und Aretha Franklin zusammen. Aber auch als S\u00e4nger hat er mehrere Alben aufgenommen und wurde in dieser Rolle f\u00fcr den Grammy nominiert.<\/p>\n<h3>17:30 bis 18:30 | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Nachspiel: Das Sportmagazin \u2013 Pl\u00e4tze im Abseits \u2013 Vergessene Orte des Sports<\/strong><\/h3>\n<p>Von Anja R\u00f6bekamp. Auch Sportpl\u00e4tze sind dem Wandel der Zeit und damit manchmal auch dem Verfall preisgegeben. Sie werden planiert, umgebaut, abgerissen \u2013 und teilweise vergessen. Wo fr\u00fcher in Berlin Ost das Stadion der Weltjugend stand, residiert heute der Bundesnachrichtendienst. Der brandenburgische Heinitzsee, an den sich viele Tauchsportler der DDR mit Wehmut erinnern, wurde trockengelegt. Ehemals luxuri\u00f6se Badeanstalten rotten vor sich hin. In der Erinnerung vieler Sportfreunde bleiben die Orte aber lebendig. \u00dcber die \u201eTennispl\u00e4tze der Intellektuellen\u201c am Kurf\u00fcrstendamm in Berlin West werden heute noch Geschichten erz\u00e4hlt.<\/p>\n<h3>20:05 Uhr | Deutschlandfunk<br \/>\n<strong>Freistil:Kleine Freiheit \u2013 Vom Spazierengehen<\/strong><\/h3>\n<p>Von Uta R\u00fcenauver; Regie: Philippe Br\u00fchl; Produktion: Deutschlandfunk 2022. Am Anfang des Spazierengehens steht ein Versprechen: Freiheit. Die Verlockung, sich zu verlaufen und dabei zu finden \u2013 sich selbst und anderes. Kein Wunder, dass das Spazierengehen f\u00fcr manche mehr ist als ein Gang um den Block.<\/p>\n<p>Die Corona-Pandemie hat dem Spazierengehen einen unverhofften Hype beschert. Die an den heimischen Schreibtisch gefesselten Menschen, beraubt auch der meisten Sport- und Freizeitm\u00f6glichkeiten, trieb es auf die Stra\u00dfen, auf die Felder, in die Parks und in die W\u00e4lder. Eigentlich aber f\u00fchrt das absichtslose, m\u00fc\u00dfigg\u00e4ngerische Gehen in einer beschleunigten, auf Effizienz ausgerichteten Welt ein eher glanzloses Dasein. Lieber wird, soll\u2019s nicht gleich handfester Sport sein, gewalkt oder gewandert. Und f\u00fcr die lahmen Langweiler bleibt der Sonntagsspaziergang und gelegentliches F\u00fc\u00dfevertreten. Doch eines sp\u00fcren wir alle: Der Spaziergang bietet uns neben frischer Luft und Bewegung auch die kleine Freiheit, kurz dem Alltagstrott zu entfliehen.<\/p>\n<h3>20:55:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Nicole Mitchell: \u201eMandorla Awakening II: Emerging Worlds\u201c (2017) <\/strong><\/h3>\n<p>Die in Chicago lebende afroamerikanische Fl\u00f6tistin und Komponistin Nicole Mitchell hat in den vergangenen Jahren mit afrofuturistisch inspirierten Projekten auf sich aufmerksam gemacht. Das meistbeachtete und meistgepriesene ist \u201eMandorla Awakening II: Emerging Worlds\u201c, 2017 bei FPE Records auf Tontr\u00e4ger erschienen. Startpunkt daf\u00fcr war die Lekt\u00fcre von \u201eThe Chalice and the Blade\u201c (in der deutschen \u00dcbersetzung \u201eKelch &amp; Schwert\u201c) der Kulturhistorikern, Soziologin und Rechtswissenschaftlerin Riane Eisler. In diesem Buch geht es um Gesellschaften, die in zwei Str\u00f6mungen unterteilt sind:<\/p>\n<p>Die einen, die vom Willen zur Herrschaft geleitet werden, und die anderen, die partnerschaftlich und kollaborativ arbeiten. Davon angeregt, schrieb Nicole Mitchell eine im Jahr 2099 angesiedelte Geschichte \u00fcber ein abgelegenes Land namens Mandorla Island. Dort treffen Dystopie und Utopie aufeinander, und ein Paar sucht nach Wegen, um eine Koexistenz von Prinzipien zu erm\u00f6glichen, die eigentlich als inkompatibel gelten.<\/p>\n<p>F\u00fcr die musikalische Umsetzung dieses Plots hat Nicole Mitchell ihr Black Earth Ensemble, bestehend aus Musiker\/innen der aktuellen Chicagoer Jazzszene, um neue Mitglieder erweitert: Tatsu Aoki (Bass, Shamisen, Taiko) und Kojiro Umezaki (Shakuhachi) spielen traditionelle japanische Instrumente, sie stellen so das Zusammentreffen mit dem Unbekannten dar. W\u00e4hrend die Erz\u00e4hlung einen fiktiven Ort in einer zuk\u00fcnftigen Welt fokussiert, ist die Musik eine aktive Erkundung von Dualit\u00e4ten, den Konzepten des Utopischen und des Dystopischen folgend -wobei diese nicht als bin\u00e4re Gegenpole, sondern als interagierende, sich entwickelnde Einheiten gesehen werden.<\/p>\n<p>Das als Suite angelegte Album vereint unterschiedliche Stile wie Free Jazz, zeitgen\u00f6ssische klassische Musik, Blues, Folk, Gospel und Rock -Genre-Elemente, die sich verweben und aneinander reiben, ohne ihre klangliche Identit\u00e4t zu opfern. \u201eMandorla Awakening II: Emerging Worlds\u201c ist ein Album, das trotz seiner noch jungen Geschichte als \u00fcberzeugende, reife, exemplarische musikalische Umsetzung der Ideen des Afrofuturismus im 21. Jahrhundert gesehen wird. Ein Werk, das eine Botschaft des Widerstands in sich tr\u00e4gt, f\u00fcr Ver\u00e4nderungen und die Befreiung des eigenen Geistes steht, vermittelt durch Fantasie und Musik. Nicole Mitchell \u00fcber ihre Arbeit: \u201eIch verfolge die ehrgeizige Idee, dass Musik die Kraft hat, transformativ zu sein, dass wir durch Musik vision\u00e4re Welten schaffen k\u00f6nnen, die es uns erm\u00f6glichen, Alternativen in unserer Lebensweise zu sehen.\u201c<\/p>\n<h3>22:00 | hr2-kultur<br \/>\n<strong>H\u00f6rspiel-Premiere | Bonjour Tristesse von Fran\u00e7oise Sagan Francoise Sagans Skandalroman zu sexueller Befreiung der 1950er Jahre<\/strong><\/h3>\n<p>Die siebzehnj\u00e4hrige C\u00e9cile verbringt den Sommer zusammen mit ihrem Vater Raymond und dessen junger Geliebten Elsa an der franz\u00f6sischen Riviera; sie f\u00fchren ein Leben der gem\u00e4\u00dfigten Ausschweifungen. Der Witwer Raymond gef\u00e4llt den Frauen und umgekehrt und C\u00e9cile begleitet ihn gern. Sie leben gemeinsam in den Tag hinein, genie\u00dfen das Funkeln der Nacht und die Sonne am Tag. Am Meer lernt C\u00e9cile bald einen jungen Mann kennen, der ihr gef\u00e4llt, und sie beginnt mit ihm zu flirten, wie man nur am Meer, in der Hitze des S\u00fcdens flirten kann; die Ferientage versprechen also kurzweilig, heiter und rauschhaft zu werden.<\/p>\n<h3>20:03 Uhr | Deutschlandfunk Kultur<br \/>\n<strong>Konzert: Im Salon der Pauline Viardot<\/strong><\/h3>\n<p>Gewehrsaal, Schloss Ettersburg in Weimar. Aufzeichnung vom 20.06.2021. \u201eNixe Binsefuss und Cancion de Infanta\u201c. Lieder einer Europ\u00e4erin \u2013 die franz\u00f6sische Operns\u00e4ngerin, Komponistin, P\u00e4dagogin und Herausgeberin Pauline Viardot mit Vertonungen in f\u00fcnf Sprachen. Ina Kancheva, Sopran; Lea Birringer, Violine; Daniel Heide, Klavier<\/p>\n<h3>22:08 \u2013 23:00 | \u00d61<br \/>\n<strong>Chaya Czernowin empfiehlt: Die Lieblingsmusik der Komponistin Chaya Czernowin<\/strong><\/h3>\n<p>Die in Haifa geborene, in Boston lebende Komponistin Chaya Czernowin pr\u00e4sentierte bei Wien Modern eine Urauff\u00fchrung (zu h\u00f6ren in \u201eZeit-Ton\u201c am 10. J\u00e4nner 2021), interpretiert vom ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Christian Karlsen. Czernowin selbst hat in Israel, Berlin und New York studiert. Das Unterrichten ist nun schon lange ein wichtiger Teil ihrer Arbeit. Czernowin versucht ihre Student\/innen bei der Suche nach der eigenen Stimme zu unterst\u00fctzen. Nach langen Aufenthalten in Deutschland, Japan und den USA hatte sie sich die israelische Komponistin in Wien niedergelassen. Sie brach daf\u00fcr ihre Zelte an der University of California in San Diego ab, um an der Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien zu unterrichten. Drei Jahre lang (2006-2009) war sie als Professorin in Wien t\u00e4tig. Zu ihren Sch\u00fcler\/innen in \u00d6sterreich geh\u00f6rten heute international erfolgreiche Komponierende wie Margareta Ferek-Petric, Simon Vosecek, Thomas Wally, Tomasz Skweres und Hannes Dufek. Seit 2009 ist Czernowin Professorin an der Harvard University. In dieser Sendung stellt Czernowin Musik vor, die sie beeindruckt und gepr\u00e4gt hat. Gestaltung: Andreas Maurer<\/p>\n<h3>23.03 | WDR 3<br \/>\n<strong>Studio Neue Musik: My favorite Choice (48): Elena Schwarz<\/strong><\/h3>\n<p>Die Musik der Gegenwart ist es, auf die sich die junge Dirigentin Elena Schwarz, in ihrer noch gar nicht lange zur\u00fcckliegenden Studienzeit bewusst konzentriert hat: auch weil sie der Austausch mit den Komponist:innen fasziniert.<\/p>\n<p>Inzwischen wirkt die 1985 geborene und im Tessin aufgewachsene Dirigentin auch am Pult bedeutender Orchester, wenn Werke des klassisch-romantischen Repertoires von Mozart bis Bruckner, von Haydn bis Puccini auf dem Programm stehen. Die Karriere der australisch-schweizerischen K\u00fcnstlerin folgt derzeit einem steilen Aufw\u00e4rtstrend. Sie gastiert in Luzern, Detroit und Liverpool, in den Niederlanden, Finnland und der Schweiz. Zugleich sammelt sie als Assistentin beim Orchestre Philharmonique de Radio France und beim Tasmanian Symphony Orchestra grundlegende Erfahrungen. Die Liebe zur zeitgen\u00f6ssischen Musik ist ihr geblieben. In der Konzertreihe Musik der Zeit im K\u00f6lner Funkhaus leitet sie in diesem Monat das WDR Sinfonieorchester. Bei einem Abstecher ins Studio pr\u00e4sentiert sie vorab eine sehr pers\u00f6nliche Auswahl musikalischer Erlebnisse.<\/p>\n<p>Mit Ausschnitten aus folgenden Werken: <strong>G\u00e9rard Grisey<\/strong>: Partiels, aus \u201eLes Espaces Acoustiques\u201c f\u00fcr 18 Musiker; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Stefan Asbury | <strong>Rebecca Saunders<\/strong>: Solitude f\u00fcr Violoncello; S\u00e9verine Ballon | <strong>Adam Maor Halim<\/strong>: Konzert f\u00fcr 2 Klaviere und Orchester; Antoine Fran\u00e7oise und Gilles Grima\u00eetre; TOBS Theater Orchester, Leitung: Elena Schwarz | <strong>Lisa Streich<\/strong>: Segel f\u00fcr gro\u00dfes Orchester; Lucerne Festival Academy Orchestra, Leitung: Gregor Mayrhofer | <strong>Mazen Kerbaj<\/strong>: Please choose another pedantic name for this track f\u00fcr Trompete solo; Mazen Kerbaj |\u00a0 <strong>Salvatore Sciarrino<\/strong>: Efebo con radio f\u00fcr Stimme und Orchester; Sonia Turchetta, Mezzosopran; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Kazushi Ono<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe radiotag-Nutzer*innen, wir haben jetzt ein paar Wochen mit diesem Newsletter experimentiert. 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