Newsletter der nmz 70 Jahre

Sehr geehrte Newsletterabonnentinnen und -abonnenten,

eine neue Woche im warmen Oktober. Wir haben für Sie wieder einen bunten Strauß aus Informationen, Recherchen, Kritiken und Glossen gebunden. Suchen Sie sich etwas aus. Ich bin derweil mal am Nachdenken, wie sich Kunst am besten konservieren lässt. Tomatensuppe oder Kartoffelbrei? (Eine nicht ganz ernst gemeinte Umfrage.)

Kommen Sie gut durch die Woche. Die nmz für den November ist im Umbruch. Donnerstag soll sie gedruckt werden. Es geht also, wie Sie sich vorstellen können, rund. Zudem möchten wir bekannt machen, dass unser Herausgeber Theo Geißler auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates einstimmig als Ehrenmitglied gewählt worden ist. Gratulation! Mehr dazu in der nächsten Ausgabe der nmz.


Grenzüberschreitung von der anderen Seite aus – Facetten des Kammer-Progrock · Von Hans-Jürgen Schaal

Die internationale Welt der Rockmusik hat noch immer einen experimentellen „Underground“. Klassisch geschulte Musiker schreiben freitonale Stücke für „progressive“ Rockbands. Das Ergebnis: eine aggressive Variante zeitgenössischer Kammermusik. Weiterlesen

Musik ist mehr als ein Katalysator für Teilhabe - Überlegungen zur Sprachförderung in Integrationsklassen · Von Jürgen Oberschmidt

Seit Februar 2022 sind rund 180.000 ukrainische Schülerinnen und Schüler in Deutschland angemeldet. An den allgemeinbildenden Schulen werden mehr als 3.000 Lehr- und Hilfskräfte aus der Ukraine beschäftigt. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den Kultus- und Schulministerien der Bundesländer. Was hat das für Folgen für den Unterricht, insbesondere den Musikunterricht? Dieser Leitartikel sowie das Dossier „Ukraine“ versuchen erste Antworten zu geben. Weiterlesen


nmz 2022/10 – Cluster & Krise

Schnief!

Gordon Kampe lässt ausrichten: »In einem Anflug von Größenwahn möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich ein ziemlich guter Konditor bin! Die Sachertorte neulich: ein Traum. Die Zwetschgengeschichte: saftig! Nun, da ich ihre volle Aufmerksamkeit erlangt habe, möchte ich nichts weiter, als Ihnen eine kurze Geschichte zu erzählen. Heute wird nicht gemöppert. Heute wird salutiert: …« Weiterlesen

Ein-Bildung

Martin Hufners Cluster über die Plattitüden-Ungetüme unserer „liberalen“ Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger. «Wer Bildung und Forschung nur noch als Datenschürfung auffasst und daran den Fortschritt bemisst, hat eine Zukunft im Auge, bei dem eines überflüssig ist: die Menschen.» Weiterlesen

Moritz Eggert: Was verloren geht

Neulich sah ich folgenden alten Sketch von Monty Python (aus ihrer Fernsehsendung „Flying Circus“): die „Summarize Proust“ – Competition. Im Stile einer abgehalfterten Gameshow treten verschiedene Gäste auf, um in der Stadthalle von Swansea innerhalb von 15 Sekunden das bekanntermaßen nicht sehr kurze Hauptwerk von Marcel Proust… Weiterlesen 

Das Spiel zur Kulturkrise von Arno Lücker

Gibt es eine Krise der Kulturszene? – Finden Sie es heraus! Hier auch als pdf.


KRITIK

Kein Gerücht – Brigitte Fassbaender inszeniert in Meiningen Rossinis „Der Barbier von Sevilla“

Mit dem „Barbier von Sevilla“ ist Gioachino Rossini ganz bei sich. Zumindest bei dem, der Amüsement garantiert. Es gibt ja auch den ernsteren, der auf große Oper aus war. Hier ist er noch der Meister der aufs Publikum zurollenden Orchestercrescendi, der eingängig melodischen Arien mit Ohrwurmqualität, der zungenbrecherisch flotten Parlandi bis an die Grenze des technisch Möglichen. Weiterlesen

Schwarze Seele stirbt in Schönheit: Rossinis „Semiramide“ in Berlin

Mit der halbszenischen Aufführung von Gioacchino Rossinis letzter italienischer Opera seria „Semiramide“ (Venedig 1823) knüpft die Deutsche Oper Berlin an ihre zum Glück des Publikums seit Jahrzehnten dauernde Reihe mit szenisch locker gestrickten Belcanto-Opern an. Diesmal als bemerkenswerte Kombination mit Giorgio Battistellis „Experimentum mundi“ im Bornemann-Bau der Berliner Festspiele. Dieser empfiehlt sich durch Raumfokus und gute Akustik auch als Spielstätte für große Oper. Weiterlesen

Alltagsklänge und fantasievolle Musik – Giorgio Battistellis „Experimentum Mundi“ im Haus der Berliner Festspiele

Die neue Spielzeit der Deutschen Oper Berlin steht ganz im Zeichen des italienischen Komponisten Giorgio Battistelli (*1953). Der für Juni 2023 angesetzten Uraufführung seiner neuen Oper „Il Teorema di Pasolini“ ging nun in den Räumlichkeiten des Hauses der Berliner Festspiele eine Präsentation des frühen Musiktheaters „Experimentum Mundi“ voraus. Weiterlesen


HÖRBAR - Jazz solo

Lorenz Kellhuber – Live at Elbphilharmonie: Kaum jemand dürfte so spektakulär changierend zwischen Jazz und „klassischer Klaviermusik“ wandeln wie der Pianist Lorenz Kellhuber. Ob über Ostinati in wechselnden Lagen improvisierend. Oder zwischen freier Tonalität und gebundenen harmonischen Klangankern, Lorenz Kellhuber erzeugt eine intime, konzentrierte Situation zwischen sich, dem Klavier, dem Raum und seinem Publikum. Bei seiner aktuellen Neuerscheinung tritt dies wohl noch deutlicher hervor als bei seinen bisherigen Soloaufnahmen. … Weiterlesen

Oh No Noh – Kanzi: Es handelt sich um das zweite Album des „Gitarristen, Roboterprogrammierers, Magnetbandzerknitterers und Komponisten Markus Rom“. Ich habe selten eine solche präzise Beschreibung gelesen, die so viel schon hervorsagt von dem, was bei dieser spektakulären Platte (Kassette, CD, Download) passiert. Es wird wird in- und übereinandergeloopt, was das Zeug hält – aber nicht nur. … Weiterlesen

Keith Jarrett – Bordeaux Concert: Der Endpunkt seines pianistischen Schaffens womöglich. Darüber hängt dieses Gefühl, das man kennt, weil man weiß, dass nach zwei Schlaganfällen im Jahr 2018 das Ende seiner künstlerischen Laufbahn erreicht sein dürfte. Jedenfalls in der Form des Pianospiels. Der nachkommende Schatten hängt somit über den Auftritten, die Keith Jarrett zuvor absolvierte. … Ein Konzert von atemberaubender Schönheit … Weiterlesen


Aus der JazzZeitung


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Martin Hufner

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