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Das Kinderopernorchester der Berliner Staatsoper in Zusammenarbeit mit Berliner Musikschulen. Vom 17. bis 19. Mai findet der große Bundeskongress des VdM in Berlin statt. Den Abschluss der Veranstaltung mit Fortbildungen, Diskussionspanels, Gelegenheit zum Austausch mit Kollegen und Musikdarbietungen bildet das Konzert des Kinderopernorchesters der Staatsoper Unter den Linden am 19. Mai um 14 Uhr. Das Orchester ist ein Projekt der Staatsoper in enger Zusammenarbeit mit den Berliner Musikschulen. Julia Spinola porträtiert das Ensemble, das am Ostersamstag 2019 sein erstes Konzert gab.

Blicke auf Beethoven und andere Jubilare – Neue Noten auf der Frankfurter Musikmesse. Wer die Halle 3.1 der Musikmesse Frankfurt betritt, kann sie schon sehen, die wichtigste „Neuheit“ im Programm der Notenverlage: Ludwig van Beethoven, der als riesiges Logo des Bären­reiter Verlags über allen thront. Sein 250. Geburtstag ist zwar erst im nächsten Jahr, aber mit den Vorbereitungen kann man nicht früh genug anfangen. Damit wir den „alten Meister“ noch einmal ganz neu hören können, geben vor allem die großen Notenverlage einige seiner Werke in neuen Editionen heraus. Jelena Rothermel berichtet.

Hochschulnews: Sarah Wedl-Wilson zur Rektorin der Hanns Eisler gewählt. Der Erweiterte Akademische Senat der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin hat am Mittwoch mit absoluter Mehrheit im zweiten Wahlgang die britische Kulturmanagerin Sarah Wedl-Wilson zur neuen Rektorin der Hochschule für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt. Zum Wintersemester 2019/20 wird Sarah Wedl-Wilson die Amtsgeschäfte vom amtierenden Rektor Robert Ehrlich übernehmen, der seit dem Wintersemester 2015/16 der Hochschulleitung vorstand.

HörBar der nmz

Francesco Tristano: Tokyo Stories [2019]: Ein Besuch in Tokyo inspirierte wohl zu diesem Solo-Album mit Gästen wie Michel Portal oder Hiroshi Watanabe. Auf 16 Tracks düstert es in Moll und Moller. Hat was.

Was sonst noch vielleicht wichtig war oder wird …
Radio-Tipps

19:05 bis 20:00 | BR-KLASSIK
Das Musik-Feature: Verbrannter Sand und Leid des Sklaven – Fluchtgeschichten und die Konfrontation mit dem Fremden in der Oper

Von Florian Heurich. Nicht nur heute diskutiert man über Flüchtlinge, Einwanderer und die Scheu vor dem Fremden. Schon seit Jahrhunderten waren Reiz und Schrecken fremder Kulturen ein Thema in Kunst, Theater und Musik. Und das keineswegs immer politisch korrekt.

Rameau lässt in „Les Indes Galantes“ den Orient auf den Okzident treffen und verarbeitet sogar „authentische“ Tänze amerikanischer Indianer. In der „Zauberflöte“ erscheint Monostatos als der „böse Mohr“. Otello kommt als Fremder in den abendländischen Kulturkreis. Bei Rossini bringt ein Türke die Treue italienischer Frauen ins Wanken. Und wie hat es eigentlich im „Rosenkavalier“ ein kleiner dunkelhäutiger Junge bis nach Wien bzw. bis in Strauss’ und Hofmannsthals Oper geschafft? Aber auch umgekehrt: wie werden etwa in der „Entführung aus dem Serail“, der „Italienerin in Algier“ oder „Oberon“ europäische Schiffbrüchige in unbekannten Ländern empfangen?

Florian Heurich wirft einen kulturhistorischen Rückblick auf das Fremde in der Musik, das bisweilen als Bedrohung, bisweilen als pittoreskes Kolorit, bisweilen als das faszinierende Andere wahrgenommen wird, und erzählt fiktive Fluchtgeschichten aus der Oper.

Dieser Newsletter wurde zusammengestellt von unserem Online-Redakteur Martin Hufner.
Hinweis: Der Newsletter gibt die Meinung des Autors wieder.

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