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Kunst ist ein Stück Freiheit – Gerhart Baum erhält den Kulturgroschen 2019 des Deutschen Kulturrats

Seit der Schulzeit mit dem Tegernseer Lehrer Grote spielten Kunst und Kultur eine wichtige Rolle im Leben des Anwalts und Politikers Gerhart Baum. Regelmäßig besuchte er als Student die WDR-Reihe „Musik der Zeit“ in Köln. Hier wurde der Grundstein zu seiner Neigung zur Gegenwartsmusik gelegt, die von seiner Ehefrau Renate Liesmann-Baum, einer Musikerin und Musikkuratorin seit 30 Jahren nachhaltig gefördert wurde. Seine Affinität zu den Künsten verband er von früh an mit kulturpolitischer Verantwortung. Ein Gespräch mit Chefredakteur Andreas Kolb.

Nicht schweigen, nicht mehr schweigen – Zimmermanns „Weiße Rose“ in Schwerin

Ob man will oder nicht, jede Aufführung von Udo Zimmermanns Kammeroper „Weiße Rose“ ist eine Geschichtsstunde, eine imperativische zugleich, nicht mehr zu schweigen. Sie ruft kaum Erträgliches aus der Vergangenheit wach und zerrt Fatales der Gegenwart ins Bewusstsein. Eine Inszenierung des Zwei-Personen-Stückes kann deshalb noch so musikalisch wie ästhetisch verklärt sein oder sich dokumentarischem Realismus verweigern, das Grauen der letzten Stunden des Geschwisterpaares Sophie und Hans Scholl dringt durch. Anders noch bestätigte sich das in Schwerin, wo intensiv der Seelenverfassung der beiden zum Tode Verurteilten nachgegangen wurde. Arndt Voß berichtet.

Szenen einer Ehe mit Verdis „Un Ballo in Maschera“ in Oldenburg

Oft haftet in Operninszenierungen die Verlegung in die heutige Zeit etwas angestrengt Gewaltsames an, auch wenn die Ergebnisse in der Regel auch viel Spannung haben. Nicht so beim Deutschlanddebüt der griechischen Regisseurin Rodula Gaitanou, die jetzt Giuseppe Verdis Schmerzensoper „Un ballo in Maschera“ in die Jetztzeit und darüber hinaus in das Milieu der Mafia versetzte. Ute Schalz Laurenze aus Oldenburg.

Was sonst noch wichtig war oder wird …

Radio-Tipp

21:00 bis 22:00 | NDR Kultur
neue musik: Adapter – ein isländisch-deutsches Musikensemble

Von Margarete Zander. Drei Isländer und ein Deutscher bilden den Kern des Ensembles, das je nach Programm andere Musiker einlädt, mitzuspielen: Gunnhildur Einarsdóttir (Harfe), Kristjana Helgadóttir (Flöte), Ingólfur Vilhjálmsson (Klarinette) und Matthias Engler (Schlagzeug). Wir haben genau hingehört und gefragt, welchen Beitrag das Ensemble zum Kulturleben beitragen möchte. Das prägende ‘Nordische’ ist nicht das, was man auf der Postkarte sieht.

Die Radiowoche bis zum 15.12.2019


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