Newsletter der nmz 70 Jahre

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Die nmz-Themen im schnellen Schnelldurchlauf: 

  • 11 Fragen an Anna Prohaska

  • Offene Ohren verdienen gute Musik – Die Kindermusik-Szene ist im Wandel und braucht konstruktiv-kritische Begleitung

  • Bund: 2,1 Milliarden Euro für Kultur und Medien

  • unübersehbar: der nmz-streaming-kalender

  • Nachrichten, Berichte und Kritiken.


Offene Ohren verdienen gute Musik – Die Kindermusik-Szene ist im Wandel und braucht konstruktiv-kritische Begleitung · Von Thomas Hartmann

Über lange Zeit galt das Kinderlied als eine musikalische Kunstform, um die man besser einen weiten Bogen macht. Das ändert sich gerade. Zum Glück, denn bislang wurde das künstlerische und kulturelle Potenzial des Kinderlieds längst nicht ausreichend anerkannt und gewürdigt. Betrachtet man das Musikverständnis von Kindern als einen ungeschliffenen Rohdiamanten, dann ist gute Kindermusik ein geeignetes Werkzeug, um ihn zu einem strahlenden Brillanten zu machen. Weiterlesen

11 Fragen an Anna Prohaska

Mit 20 Jahren war die Sopranistin Anna Prohaska erstmals an der Staatsoper Unter den Linden zu hören, der sie trotz ihrer internationalen Karriere weiterhin als Ensemblemitglied verbunden bleibt. Anna Prohaska fällt durch ihr ungemein vielfältiges Repertoire auf, von Monteverdi bis hin zu Uraufführungen. Weiterlesen

Bund will 2,1 Milliarden Euro für Kultur und Medien geben

Berlin - Von der Filmförderung über die Deutsche Welle bis zur Kulturhauptstadt Chemnitz: Im vom Bundeskabinett verabschiedeten Haushalt 2022 sind für Kultur und Medien 2,1 Milliarden Euro vorgesehen. Damit sei der Kulturetat auf Rekordniveau, teilte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Mittwoch in Berlin mit.    Weiterlesen


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nmz 2021/06 - online

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Was gibts im Radio?

Samstag: 17.45 | WDR 3
ZeitZeichen – 26. Juni 1916 – Der Geburtstag des Pianisten Karlrobert Kreiten

Von Christian Kosfeld.Vor der Rochusstraße 7 in Düsseldorf ist ein Stolperstein in den Gehweg eingelassen: „Hier wohnte Karlrobert Kreiten, hingerichtet 1943 in Berlin-Plötzensee“.

Der Sohn einer Sängerin und eines Komponisten wuchs in Bonn und Düsseldorf auf, studierte als Jugendlicher Klavier in Köln, dann in Wien, 1937 siedelte er nach Berlin um. Publikum und Kritik feierten die „phantastische Begabung“ und „phänomenale Virtuosität“ des jungen Pianisten mit Brille und Seitenscheitel. Kreiten brillierte nicht nur mit Beethoven, Liszt und Chopin, auch mit zeitgenössischen Werken von Sergej Prokofjew, Igor Strawinsky und Othmar Schoeck. „Kreiten war eines der größten Klaviertalente, die mir begegnet sind“, urteilte Claudio Arrau über seinen Meisterschüler, dem eine große Karriere bestimmt schien. Doch 1943 bezeichnete Kreiten den Krieg als verloren, Hitler als wahnsinnig. Er wurde denunziert, zum Tode verurteilt und am 7. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee erhängt. Nur wenige Tonaufnahmen sind von ihm erhalten.


Martin Hufner

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